Als Honorarkraft im Schuldienst

In Deutschland arbeiten zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer als freiberufliche, also nicht angestellte Lehrkräfte. Betätigungsfelder für sie sind jedoch nicht nur Volkshochschulen, Sprach- oder Musikschulen, Integrationsmaßnahmen, Berufsbildungseinrichtungen, Hochschulen oder Nachhilfeinstitute. Auch allgemeinbildende Schulen – darunter auch Ersatzschulen in freier Trägerschaft – stocken ihr Kollegium mitunter durch freie Kräfte auf. Sie können so flexibel auf Personalengpässe reagieren, Fächer mit geringer Unterrichtsverpflichtung anbieten oder aber Unterrichtsangebote abdecken, die über den Rahmenlehrplan hinausgehen.

Auch wenn LehrCare seit zehn Jahren zu über 90 % in feste Anstellungsverhältnisse vermittelt – die restlichen 10 % sind Vertretungen, z.B. in Krankheitsfällen – bevorzugen einige Lehrerinnen oder Lehrer in einzelnen Lebensphasen durchaus die Freiberuflichkeit. Im Folgenden einige relevante Infos.

Bewerben an Privatschulen (Teil 6): Prüfen des Arbeitsvertrags

Sind Bewerbung und Vorstellungsgespräch an einer Schule in Freier Trägerschaft erfolgreich verlaufen, trifft schon bald der Arbeitsvertrag ein. Bei aller Freude über die neue Stelle gilt es nun, noch einmal alles genau unter die Lupe zu nehmen. Gibt es Unklarheiten oder wurden mündlich besprochene Vereinbarungen nicht in den Vertrag übernommen, ist die Personalabteilung der richtige Ansprechpartner.

Ebenfalls sollten Privatschulangestellte in spe sich darüber informieren, welche Besonderheiten die Rechtsform der Schule in punkto Vertragsgestaltung ggf. birgt. Neben Einzelunternehmen gibt es auch Personengesellschaften, Sozialwerke, Vereine u.Ä., die mitunter eigene vertragliche Besonderheiten mit sich bringen, nach denen sich die Bewerbungskandidaten erkundigen sollten.

Sabbatjahr für Lehrkräfte

Genau wie andere Berufsgruppen, können auch Lehrerinnen und Lehrer eine berufliche Auszeit, ein Sabbatjahr nehmen. Neben dem Wunsch nach Regeneration bzw. Burnout-Prävention oder einer langen Reise sind die Triebfedern dabei häufig auch konkrete Weiterbildungsmaßnahmen oder die Verwirklichung persönlicher Vorhaben, wie etwa einer intensiven Familienphase, ehrenamtlichem Engagement oder einem Hausbau.

 

Frühe Planung – das A & O

Details einer beruflichen Auszeit sind für Lehrkräfte – ob angestellt oder verbeamtet – länderspezifisch geregelt. Prinzipiell funktioniert ein Sabbatjahr jedoch meist nach einem einfachen Modell: Während der sogenannten Anspar- oder Arbeitsphase, deren Dauer individuell geregelt wird, verzichtet die auszeitwillige Person auf einen Teil des Einkommens und geht im Anschluss dann in die Freistellungsphase, während der sie die gleichen Bezüge weiter erhält.

„Hate Speech“: verbale Entgleisungen und was Lehrkräfte dazu wissen müssen (Teil 2)

Vor allem im Zusammenhang mit politisch brisanten Themen tritt – vornehmlich in Online-Medien – das Phänomen Hate Speech auf. Diese verbal geäußerte Hetze hat das Ziel, bestimmte Personen oder Personengruppen herabzusetzen oder/und zu verunglimpfen. Mitunter erfüllt sie gar den Tatbestand der Beleidigung, Verleumdung, üblen Nachrede oder Volksverhetzung. Zur Zielscheibe werden nicht nur Menschen bestimmter Nationalitäten, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexuellen Orientierung, sondern genauso auch diejenigen Menschen, die sich für eine Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung einsetzen.

 

Stellung beziehen und handeln

Steuertipps für Lehrkräfte

Ob Lehr- bzw. Fachbücher, Büromaterialien, Kopierkosten oder sonstige Utensilien: Gerade Lehrkräfte müssen für die sachgemäße Vor- und Nachbereitung ihres Unterrichts immer wieder Ausgaben tätigen. Diese sogenannten „berufsbedingten Aufwendungen“ werden im Falle von Lehrerinnen und Lehrern zu einem großen Teil als ebensolche anerkannt und können zu deutlichen Steuersenkungen führen. Wichtig ist stets: Der Bezug zur beruflichen Verwendung muss klar erkennbar sein.

Fachliteratur: Klar berufsbezogen – und damit steuerlich relevant – sind im Unterricht verwendete Lektüren. Auch pädagogische oder andere Fachzeitschriften, die zur persönlichen beruflichen Weiterbildung dienen, gelten als Fachliteratur. Wichtig: Kaufbelege von Büchern müssen den vollen Titel enthalten. Die Angabe „Fachbuch“ auf der Quittung genügt nicht.

„Hate Speech“: verbale Entgleisungen und was Lehrkräfte dazu wissen müssen (Teil 1)

Hate Speech bezeichnet verbal geäußerte, von Hass und mitunter Gewaltbereitschaft gekennzeichnete Meinungsäußerungen mit dem Ziel, bestimmte Personen oder Personengruppen herabzusetzen oder/und zu verunglimpfen. In jüngster Zeit tritt das Phänomen Hate Speech vor allem in Online-Medien und in Zusammenhang mit politisch brisanten Themen auf.

 

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“

Doch die Übergänge zwischen Hate Speech und strafrechtlich relevanten Taten wie Beleidigung, Verleumdung, übler Nachrede oder Volksverhetzung sind fließend und nicht immer leicht zu trennen: Wo hört nach deutscher Gesetzgebung das Recht auf freie Meinungsäußerung auf und wo fangen strafrechtlich relevante Verbal-Entgleisungen an? Im Zweifelsfall können nur Juristen eine stichhaltige Einordnung vornehmen. Es ist jedoch hilfreich, sich der unterschiedlichen Arten und Schweregrade von verbaler Gewalt bewusst zu werden:

Praktikum – so holen Sie das Beste raus

Egal ob vor, während oder nach dem Studium: Sinn und Zweck eines Praktikums ist es, einen repräsentativen Einblick in den Alltag einer Arbeitsumgebung zu bekommen. Im günstigen Fall ergänzt das Praktikum das bereits theoretisch erworbene Wissen.

Besonders bei angehenden Lehrkräften sind Praxiseinheiten wichtig, tragen sie doch dazu bei, den viel zitierten Praxisschock zu minimieren. Auch kann ein Praktikum durchaus dazu dienen, sich kritisch zu hinterfragen: Ist die Berufswahl Lehrer/Lehrerin für mich wirklich die Richtige?

Um von einem Praktikum an einer Schule tatsächlich zu profitieren, sollten Praktikanten selbst Initiative ergreifen und das Beste aus der Praxiserfahrung herausholen. Beispielsweise durch gezielte und qualifizierte Fragen.

Messen, Kongresse, Versammlungen: Wichtige Termine für Lehrerinnen und Lehrer 2017

Ob Fortbildungsmaßnahme, Spezialisierung, Qualifizierung oder Erfahrungsaustausch: Welche überregional bedeutenden Termine können oder sollten sich Lehrkräfte, Referendare und schulische Führungskräfte für 2017 im Kalender vormerken?

 

Learntec Karlsruhe: E-Learning und Lernen mit IT sind die Kernthemen der Karlsruher Messe. Darüber hinaus werden hier auch Themen wie Datensicherheit, digitale Lehrmaterialien und schulische Netzwerke visualisiert. Für Lehrkräfte sowie alle anderen schulischen Akteure gibt es eine eigene Sonderschau, das Forum school@learntec.

Termin: 24. – 26. Januar 2017 in Karlsruhe

 

Die Berufseingangsphase bei Lehrkräften: Begleitende Programme und Wegweiser

Nach geregelter Betreuung im Referendariat und Durchlaufen der starren Regularien des 2. Staatsexamens sind junge Lehrkräfte in der Berufseingangsphase (BEP), also den ersten beiden Jahren im Schuldienst, erstmals auf sich gestellt. Wie gestaltet sich diese erste Zeit im Beruf? Welche besonderen Anforderungen treten während dieser Phase auf? Und welche Unterstützungen gibt es in den einzelnen Bundesländern?

 

Baden-Württemberg: Es existiert eine Fortbildungsreihe mit dem Titel „Begleitung in der Berufseingangsphase – Erfolgreich und gesund starten in den Lehrerberuf“. Die Teilnahme an der Maßnahme ist freiwillig. Sie wird durchgeführt von der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen.

 

Gehalt als Lehrer – das gilt es zu beachten

Lehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft werden in der Regel in Anlehnung an die Entgelttabellen des Öffentlichen Dienstes bezahlt. Das kann orientiert am Tarifvertrag der Länder erfolgen und manchmal etwas weniger sein, häufig ist es analog dazu. Es gibt also das gleiche Gehalt wie beim Staat, manche Schulen vergüten sogar übertariflich.

Sollte eine verbeamtete Lehrkraft von ihrem Beamtenverhältnis beurlaubt sein, bleiben bisher erworbene Bezüge erhalten und die Lehrkraft erhält dann in der Regel ein Gehalt, das den bisherigen Beamtenbezügen entspricht.

 

Grundsätzlich gilt:

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