Artikel-Schlagworte: „Corona“

Schuljahr 2020/21: Die Planungen der einzelnen Bundesländer

BADEN-WÜRTTEMBERG (Schuljahresbeginn: 14. September)
  • Unterricht in möglichst festen Gruppen, sodass sich die Schüler*innen möglichst wenig durchmischen.
  • Maskenpflicht auf dem Schulgelände und in Gebäuden der weiterführenden Schulen, nicht aber im Unterricht.
  • Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können dies der Schule formlos melden. Dann müssen die Kinder aber aus der Ferne mitlernen.
  • Mitarbeiter*innen an Schulen und Kitas können sich von Mitte August bis Ende September zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.
BAYERN (Schuljahresbeginn: 8. September)
  • Maskenpflicht an Schulen, auch an Grundschulen, bis zum Platz im Klassenzimmer. Je nach Entwicklung der Pandemie regional auch Maskenpflicht während des Unterrichts möglich.
  • Für die Schulen wurde ein Vier-Stufen-Plan entwickelt. Die Hygieneregeln werden je nach Infektionsgeschehen stufenweise verschärft, bis hin zum Distanzunterricht zu Hause.
  • Auch Lehrkräfte ohne Lehramtsstudium werden eingesetzt, um Lehrkräfte, die zur Risikogruppe gehören und nicht an die Schule kommen können, zu unterstützen.
  • Für Lehrkräfte gibt es ab Beginn des Schuljahres einmalige Reihentests.
BERLIN (Schuljahresbeginn: 10. August)
  • Geplant ist „durchgehender Unterricht in vollem Umfang“ für alle.
  • Lehrkräfte überprüfen zu Beginn den Lernstand der Schüler*innen und legen dann Konzepte zur Unterrichtsgestaltung und eventuelle Fördermaßnahmen fest.
  • Sport-, Musik- und Theaterunterricht darf wieder stattfinden. Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen ist nicht gestattet. Körperkontakt soll vermieden werden.
  • Maskenpflicht im Schulgebäude auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder der Toilette. Keine Maskenpflicht in Unterrichtsräumen, auf dem Pausenhof oder im Hort.
BRANDENBURG (Schuljahresbeginn: 10. August)
  • Für Lehrkräfte und Schüler*innen derzeit keine Maskenpflicht geplant.
  • Lehrkräfte können sich zwischen Anfang August und Ende November sechs Mal auf Kosten des Landes freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.
  • Im Falle eines Corona-Ausbruchs sollen möglichst nur einzelne Klassen in den Heimunterricht geschickt werden. Es soll nicht gleich die ganze Schule geschlossen werden.
  • Bis zum Ende des ersten Halbjahres sollen für alle Schüler*innen mobile Endgeräte zur Verfügung stehen.
BREMEN (Schuljahresbeginn: 27. August)
  • Das Bremer „Rahmenkonzept Schuljahr 2020/2021“ zielt auf möglichst viel Normalität und Regelbetrieb unter den Auflagen des Hygieneplans ab. Leitmotiv aller Entscheidungen sei das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Teilhabe.
  • Vorgesehen sind „möglichst feste Klassenteams“.
  • Falls es pandemiebedingt zu Einschränkungen des Schulbetriebs kommen sollte, sollen Schüler*innen, die zu Hause keine oder nur eingeschränkte Möglichkeiten zum selbstständigen Lernen haben, bevorzugt mit Präsenzzeiten versorgt werden.
HAMBURG (Schuljahresbeginn: 6. August)
  • Geplant ist „in allen Schulformen und Jahrgangsstufen“ wieder Regelbetrieb, sofern es die Infektionslage zulässt.
  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern zwischen Schülerinnen und Schülern für das Schuljahr 2020/21 wird auf Ebene der Klasse bzw. des Jahrgangs aufgehoben.
  • Das Tragen einer Maske in den Pausen oder im Schulbus wird weiterhin empfohlen.
  • Lehrkräfte und andere Beschäftigte der Schulen können sich mehrfach kostenlos auf Corona testen lassen.
HESSEN (Schuljahresbeginn: 17. August)
  • Der Mindestabstand in den Klassenräumen und beim Sportunterricht wird aufgehoben, er besteht jedoch weiterhin beispielsweise bei Konferenzen.
  • Im Musikunterricht ist gemeinsames Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten nur im Freien erlaubt.
  • Die Schulleitung kann für die Zeiten außerhalb des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung anordnen.
  • Jede Lehrkraft kann sich voraussichtlich vor dem Start ins neue Schuljahr auf eine mögliche Corona-Infektion testen lassen.
MECKLENBURG-VORPOMMERN (Schuljahresbeginn: 3. August)
  • Mecklenburg-Vorpommern startete als erstes Bundesland nach den Ferien in den Schulbetrieb.
  • Das Bildungsministerium hat die Schüler*innen jahrgangsmäßig in Gruppen eingeteilt. Beispielsweise sollen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 oder 7 und 8 unter sich bleiben. Die verschiedenen definierten Gruppen sollen sich einander nicht bzw. möglichst nur unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern begegnen.
  • Es gibt kostenlose Corona-Tests für Lehrkräfte und Kita-Personal. Möglich sind bis zu den Herbstferien fünf Tests pro Person im Abstand von zwei Wochen.
NIEDERSACHSEN (Schuljahresbeginn: 27. August)
  • Angestrebt wird ein „Maximum an Bildung und Betreuung auf der Basis von Normalität“.
  • Entwickelt wurden – je nach Infektionslage – drei Szenarien. Derzeit wird vom „eingeschränkten Regelbetrieb“ ausgegangen, der einen Schulbetrieb „wie immer“ jedoch „mit ein paar Sonderregelungen“ vorsieht.
  • Es wird auf das Abstandsgebot verzichtet, soll aber feste Lerngruppen geben.
  • Auf den Fluren sollen Masken getragen werden.
NORDRHEIN-WESTFALEN (Schuljahresbeginn: 12. August)
  • Angestrebt wird nach den Sommerferien ein „verantwortungsvoller Regelbetrieb“.
  • Es gibt Pläne für die Gewinnung von zusätzlichem Personal zur Sicherstellung des Regelbetriebs.
  • Angekündigt wurde ein Leitfaden für die Schulen, falls diese aus Gründen des Infektionsschutzes doch wieder auf Distanz-Unterricht umschalten müssen.
  • Die Beschäftigten von Schulen und Kitas in NRW können sich bis zu den Herbstferien alle 14 Tage freiwillig und kostenlos auf Corona testen lassen.
RHEINLAND-PFALZ (Schuljahresbeginn: 17. August)
  • Der für das neue Schuljahr weiterentwickelte Hygieneplan enthält kein Abstandsgebot mehr.
  • Je nach Entwicklung der Corona-Infektionen können zwei weitere Szenarien umgesetzt werden: Das bisherige Nebeneinander von Präsenz- und Fernunterricht sowie, bei einem größeren Ausbruch, temporäre Schulschließungen, umfassende Tests und Quarantäne.
SAARLAND (Schuljahresbeginn: 17. August)
  • Unterricht in festen Gruppen innerhalb eines Jahrgangs, um eine Durchmischung mit anderen Jahrgängen nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Ziel ist, dass bei Infektionsfällen für nicht betroffene Personen der Präsenzunterricht weiterläuft.
  • Der Hygieneplan des Landes für die Schulen empfiehlt, Musikunterricht – wenn gesungen wird – bei gutem Wetter im Freien abzuhalten.
  • Schüler*innen, die zur Risikogruppe gehören, können mit ärztlichem Attest vom Schulbesuch befreit werden, müssen aber an Prüfungen teilnehmen. Dafür stellen die Schulen separate Räume zur Verfügung.
SACHSEN (Schuljahresbeginn: 31. August)
  • Die Schüler*innen werden wie gewohnt in ihren Klassen und Kursen nach den geltenden Stundentafeln und Lehrplänen unterrichtet.
  • Der Mindestabstand von 1,50 Metern gilt nicht mehr.
  • Die Schulleitungen können festlegen, wann und wo eine Maske zu tragen ist.
  • Wer die Schule betritt, muss sich die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Täglich wird dokumentiert, wer in der Schule war, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.
SACHSEN-ANHALT (Schuljahresbeginn: 27. August)
  • Alle Schulen sollen sich auf die Rückkehr in den Regelbetrieb vorbereiten.
  • Die Gesundheitsbehörden könnten jedoch weiterhin lokale Schulschließungen vornehmen.
  • Schulen sind gehalten, sich auch auf eine teilweise oder vollständige Abkehr vom Regelbetrieb einzustellen, um kurzfristig wieder Distanzunterricht anbieten zu können.
  • Ein aktualisierter Hygieneplan soll noch vorgelegt werden. Das Ministerium geht grundsätzlich davon aus, „dass das gesamte pädagogische Personal im Regelbetrieb eingesetzt werden kann“.
  • Das Bildungsministerium empfiehlt allen schulischen Akteuren die Nutzung der Corona-Warn-App.
SCHLESWIG-HOLSTEIN (Schuljahresbeginn: 10. August)
  • Geplant ist eine Aufteilung der Schüler in feste Großgruppen nach Jahrgangsstufe.
  • Innerhalb der Jahrgänge fällt die Abstandsregel, dafür sollen Kontakte zwischen den Jahrgängen möglichst vermieden werden.
  • Anstelle des durchgängig einzuhaltenden Abstandsgebots tritt das Kohortenprinzip. Im Infektionsfall kann dann nur die entsprechende Kohorte in Quarantäne geschickt werden, ohne dass die ganze Schule schließen muss.
  • Großflächige Corona-Tests für Lehrkräfte sind nicht geplant.
THÜRINGEN (Schuljahresbeginn: 31. August)
  • Für Schulen existiert ein Ampel-Konzept mit abgestuften Sicherheitsmaßnahmen: Grün bedeutet Normalbetrieb, gelb eingeschränkter Regelbetrieb, wenn beispielsweise ein Infektionsfall an der Schule auftritt, die Kontaktpersonen aber bekannt sind und nach Hause geschickt werden können. Bei Gelb werden die Infektionsschutzmaßnahmen an der Schule verschärft. Ist der Kontakt nicht nachzuvollziehen, tritt Stufe Rot in Kraft und es kann zu einer vorübergehenden Schulschließung kommen.
  • In den Schulen muss überall dort eine Maske getragen werden, wo nötige Abstände zwischen Schülern nicht eingehalten werden können, nicht aber im Unterricht.
  • Klassenfahrten sollen wieder möglich sein.
  • Ab Mitte August sind freiwillige, kostenlose Corona-Tests für Lehrkräfte geplant.

(Quelle: dpa)

Schulöffnungen: Wie geht es weiter nach den Sommerferien? (Stand: 18.6.2020)

Am 18. Juni tagte die Kultusministerkonferenz (KMK) zur Erörterung eines Konzepts für den Schulbetrieb nach den Sommerferien. Wesentliches Ergebnis der Besprechung: Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, werden alle Länder nach Ende der Sommerferien wieder einen regulären Schulbetrieb aufnehmen.

Die Öffnungen von Kitas, so ein Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vom 28.04.2020, erfolgen schrittweise in vier Stufen. Entscheidend ist jedoch immer die Infektionssituation in der jeweiligen Stadt bzw. Kommune. Im Einzelfall empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem jeweiligen Kita-Träger.

Die Beschlusspunkte zur Schulöffnung im Einzelnen:

  1. Der Regelbetrieb soll nach den Sommerferien nach jeweils geltender Stundentafel stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler lernen in ihrem Klassenverband oder in einer festen Lerngruppe.
  2. Die im Schuljahr 2020/2021 angestrebten Bildungsabschlüsse sollen erreicht werden können.
  3. Es werden Maßnahmen angestoßen, die durch den Corona-bedingten Schulausfall entstandenen Lernlücken auszugleichen.
  4. Die Digitalisierung des Lehrens und Lernens soll weiter vorangetrieben werden. Hierfür sollen auch umfassende Fortbildungen der Lehrkräfte stattfinden.
  5. Die für den Regelbetrieb notwendigen Hygienemaßnahmen werden situationsgerecht umgesetzt.
  6. Es finden weitere Gespräche zur Regelung der Schülerbeförderung statt.
  7. Alle Elemente der Lehrkräfteausbildung (Unterrichtspraktika, universitäre Ausbildung als auch Vorbereitungsdienst in der Schule) finden weiterhin normal statt.
  8. Die Kultusminister beraten sich fortlaufend weiter und passen Vereinbarungen und Abstimmungen jeweils an die aktuellen Entwicklungen an.

Der KMK-Beschluss im Wortlaut ist hier zu finden.

Corona: Bewerben in der Krise

Frisch examinierte Lehrkräfte oder auch erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die sich aktuell auf Jobsuche befinden, sind derzeit häufig verunsichert: Finden momentan überhaupt Bewerbungsverfahren statt? Und wenn ja, auf welche Besonderheiten muss ich mich gegebenenfalls einstellen? Recruiting-Experte Dr. Jörg Köbke, Geschäftsführer der Personalberatung LehrCare, gibt Auskunft.

1. Finden Schulen momentan überhaupt Zeit, sich um Bewerber und eingehende Bewerbungen zu kümmern?

Die derzeitige Situation ist aufgrund von Corona für Bildungsträger und wechselbereites Pädagog*innen nicht ganz leicht. Da die Schulen und Kitas ihren Betrieb noch nicht bzw. noch nicht ganz wiederaufgenommen haben und ggf. eine zweite Welle droht, sollte man im Zweifelsfall auf Nummer sicher gehen und bleiben, wo man ist. Auch haben wir erlebt, dass es bei einigen Schulträgern letzthin zur Verzögerung im Bewerbungsprozess kam. Dort, wo derzeit aber Stellen ausgeschrieben sind, besteht eine gute Chance, dass diese auch wie geplant besetzt werden. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, die Stelle zu wechseln oder derzeit eine sucht, weil er keine hat, sollte sich wie üblich bewerben.

2. Finden derzeit überhaupt Vorstellungsgespräche statt oder werden diese online durchgeführt?

Die ganz harten Zeiten sind vorbei. Vorstellungsgespräche fanden kurzzeitig entweder gar nicht oder verstärkt online statt. Mittlerweile aber geht alles vielfach wieder seinen gewohnten Gang, da auch die Träger künftige Mitarbeiter lieber persönlich kennenlernen möchten.

3. Sollen sich Bewerber ganz normal bewerben oder gilt es, Besonderheiten zu beachten?

Ich würde als Bewerber*in auf jeden Fall immer eine Skype-Adresse angeben bzw. vorab eine einrichten und auch mit einem Freund oder einer Freundin einmal ein Probegespräch führen, damit die Technik im Fall der Fälle auch funktioniert. Gibt es Online-Jobinterviews mit mehreren Beteiligten, erfahren Kandidat*innen meist vom künftigen Arbeitgeber, wie das funktioniert. Bei Zoom zum Beispiel kann man sich als Kandidat*in dazuschalten, ohne Zoom selbst installieren zu müssen.

4. Was raten Sie Bewerbern, die nach erfolgtem Gespräch nichts vom potenziellen Arbeitgeber hören?

Das hat ja mit der Krise nichts zu tun und kommt immer mal vor. Hat man sich postalisch oder online beworben oder schon ein Gespräch gehabt, egal ob online oder vor Ort, sollte man, auch wenn nichts Weiterführendes vereinbart wurde, immer nachhaken, wenn es zu lange dauert. Dabei sollte man natürlich freundlich bleiben und sich auf einmalige Nachfrage beschränken. In Kita und Schule tauchen immer kurzfristige Herausforderungen auf, die zu Verzögerungen im Bewerbungsprozess führen, selbst wenn der Träger das nicht möchte. Nachzuhaken zeugt von Interesse an der ausgeschriebenen Position.

Corona-Krise: Wiederaufnahme des Unterrichts – Fahrpläne der Bundesländer

Die Regelungen zur Wiederöffung der Schulen erfolgen landesspezifisch und stets unter Vorbehalt der Entwicklung der Infektionszahlen. Die folgenden Angaben geben den Stand vom 22.4.2020 an. Unter den genannten Links sind jeweils tagesaktuelle Informationen abrufbar.

Baden-Württemberg: Geplant ist ein „eingeschränkter Start des Schulbetriebs“ am 4.5. 2020. Die Wiedereröffnung wird schrittweise erfolgen, beginnend mit den Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen, die 2020 oder 2021 die Abschlussprüfungen absolvieren, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Mehr Infos.

Bayern: Bayern beabsichtigt derzeit, den Unterrichtsbetrieb ab 27.4.2020 wieder aufzunehmen und zwar zunächst für die Abschlussklassen an den weiterführenden und beruflichen Schulen. Mehr Infos.

Berlin: Ab 20.4. beginnen in Berlin die Abiturprüfungen und Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss. Ab 27.4. kehren Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 zur Prüfungsvorbereitung an die Schulen zurück, ab 4.5. folgen die 6. Klassen an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen und die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien. Mehr Infos.

Brandenburg: Das Land Brandenburg öffnet die Schulen schrittweise ab dem 27.4. für den Unterricht. Den Anfang machen die Klassen, die vor dem Mittleren Bildungsabschluss stehen. Mehr Infos.

Bremen: Das Land Bremen startet am 22.4. mit den Abiturprüfungen. Ab dem 27.4.2020 beginnt der Unterricht für die 10. Klassen in den Oberschulen und für die Vorbereitungsklassen 2 der Gymnasialen Oberstufen. Mehr Infos.

Hamburg: Die Schulen in Hamburg öffnen für Abschlussklassen ab dem 27.4. Ab dem 4.5. folgen die Klassen 4 und 6 sowie die Oberstufen. Mehr Infos.

Hessen: Auch Hessen beginnt ab dem 27.4. schrittweise mit der Wiederöffnung der Schulen für den Unterricht. Den Anfang machen die 4. Klassen der Grundschulen sowie die Abschlussklassen der Haupt- und der Realschulen. Mehr Infos.

Mecklenburg-Vorpommern: In Mecklenburg-Vorpommern werden ab Montag, 27.4.2020 die Schulen zunächst für die Schülerinnen und Schüler geöffnet, die noch in diesem Schuljahr zentrale Prüfungen ablegen. Mehr Infos.

Niedersachsen: Ab dem 27.4. öffnet das Land Niedersachsen seine Schulen schrittweise wieder – zunächst für die Abschlussklassen. Für die anderen Klassenstufen ist eine Rückkehr zum Unterrichtsbetrieb stufenweise ab dem 4.5. vorgesehen. Mehr Infos.

Nordrhein-Westfalen: Die Wiederöffnung startet schrittweise nach den Osterferien, also ab dem 20.4.2020, beginnend mit einer Vorbereitungsphase für die Lehrkräfte. Als erstes nehmen dann diejenigen Schülerinnen und Schüler, die vor Abschlussprüfungen und Schulabschlüssen stehen den Unterricht wieder auf. Mehr Infos.

Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz wurde die schrittweise Wiederöffnung der Schulen zum 4.5. beschlossen. Priorität bei der Wiederaufnahme des Unterrichts haben Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, der qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie die letzte Grundschulklasse. Mehr Infos.

Saarland: Das Saarland vermeldet, die Schließung der Schulen bis zum Ende der Osterferien (26.4.) aufrechtzuerhalten. Mehr Infos.

Sachsen: In Sachsen öffnen ab dem 20.4. die Schulen für die Lehrkräfte zwecks Unterrichts- und Prüfungsvorbereitung. Priorität bei der darauf folgenden Öffnung für Schülerinnen und Schüler haben die Abschlussklassen. Mehr Infos.

Sachsen-Anhalt: Die Schulen in Sachsen-Anhalt beginnen am 23.4. mit den Prüfungsvorbereitungen. Dazu nehmen alle Schulen, in denen Abschlussjahrgänge beschult werden, den Betrieb auf und führen prüfungsvorbereitenden Unterricht durch. Mehr Infos.

Schleswig-Holstein: Schleswig-Holstein startet ab dem 21.4. mit den Abiturklausuren. Die Öffnung der Schulen für alle weiteren Schülerinnen und Schüler erfolgt danach schrittweise. Mehr Infos.

Thüringen: Der Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler in Thüringen wird ab dem 27.4. wieder aufgenommen, beginnend mit den Abiturientinnen und Abiturienten sowie den Abschlussklassen der höheren Berufsfachschule der Fachrichtung Altenpflege. Für alle weiteren Schülerinnen und Schüler hat das Land eine Staffelung bis 11.5. ausgearbeitet. Mehr Infos.

Informieren in Sachen Corona: Zehn seriöse Anlaufstellen

Wo erhalten Bürgerinnen und Bürger verlässliche Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus? Wer liefert Informationen zu welchen Aspekten? Und welchen Quellen kann man Vertrauen schenken? Ein Überblick.

Das Robert Koch Institut ist erste Anlaufstelle für Informationen zur Infektion, zu vorbeugenden Maßnahmen sowie zur Verbreitung.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell über die Lage in Deutschland, anstehende Schutzmaßnahmen und weitere wichtige Eckdaten für die Bevölkerung.

Das Online-Portal der Verbraucherzentrale klärt über notwendige Verhaltensregeln und -maßnahmen im Alltag auf.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) liefert verständlich aufbereitet medizinische Hintergrundinformationen.

und hält ein downloadbares Merkblatt zum Corona-Virus bereit.

Der YouTube-Kanal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung arbeitet sämtliche Fragen rund um das Thema Corona filmisch auf.

Häusliche Quarantäne – was genau heißt das? Wichtige Informationen zu dieser Frage liefert ein Merkblatt des Robert-Koch-Instituts.

Zuständig für Fragen rund um die Schulschließungen sind als oberste Landesbehörden die jeweiligen Kultusministeriun der Länder.

Hotlines

Für konkrete Einzelfragen stehen zwei bundesweit zuständige Hotlines zur Verfügung. ACHTUNG: Insbesondere die Rufnummer des bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist komplett überlastet. Jedeoch dient sie als Schaltstelle bei Fragen zu möglichen Symptomen, zu Tests u.Ä. BITTE HÄUFIG VERSUCHEN!

Bundesweiter ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800/0117722

Kategorien