Archiv für die Kategorie „Pädagogische Schwerpunkte von Schulen in freier Trägerschaft“
Konfessionsschulen in freier Trägerschaft
Konfessionelle Privatschulen sind Schulen, in denen Schüler/innen des gleichen religiösen Bekenntnisses unterrichtet werden. Die in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Privatschulen in Deutschland sind fest in die Bildungslandschaft Deutschlands etabliert und stellen die größte Gruppe der Privatschulen. Inzwischen müssen die Schüler/innen keine Mitglieder der jeweiligen Kirche sein, allerdings Offenheit gegenüber den jeweils religiösen Werten und dem Konzept der Schulen haben. In der Regel verlangen Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft ein geringes oder gar kein Schulgeld und erfreuen sich deshalb steigender Beliebtheit.
Hart, aber herzlich – Das Konzept der sozialwirksamen Schule
Das Konzept der „sozialwirksamen Schule“ geht auf Dr. Werner H. Hopf, München, zurück. Es hat zum Ziel, vor allem anderen erst einmal Bedingungen für einen guten Unterricht herzustellen, was heutzutage an vielen Schulen schwer genug ist. Lehrkräfte sollen so von Disziplinproblemen entlastet und so auch vor dem Ausbrennen geschützt werden. Die Evaluierung von Schulen, die dem Konzept folgen, ergab eine Zunahme des Verantwortungs- und Gemeinschaftsgefühls und der Dimension „Wärme und Miteinander“ sowie eine deutliche Verminderung aller Arten von körperlicher und psychischer Gewalt. Klingt ganz interessant, findet das LehrCare-Team.
Mehr dazu: http://www.sozialwirksame-schule.de
Privatschule für Hochbegabte
In Berlin öffnet zum Schuljahr 2011/12 eine “Privatschule für Hochbegabte” ihre Pforten und LehrCare sucht die Lehrer/innen dafür. Diese neue Schule in freier Trägerschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch für Gymnasiasten (in Berlin ab Klasse 7) einen “konsequenten Praxisbezug” einzuführen, wie man ihn bereits von den neuen Sekundarschulen in Berlin (zusammengelegte Haupt- und Realschulen) kennt. Die deutsche Hauptstadt bietet ideale Möglichkeiten, Fachleute aus allen Branchen dafür zu gewinnen. In Methodik und Didaktik fühlen sich die “Schulverantwortlichen” zwar keiner pädagogischen Richtung alleine verpflichtet, bezeichnen sich aber als “reformorientiert”. Individualisierung des Lernens und fächerübergreifendes Lehren stehen dabei im Zentrum. Möchten Sie an dieser Schule arbeiten, dann wenden Sie sich an uns. Den Ausschreibungstext finden Sie unter unseren Stellenangeboten auf der Startseite unserer Homepage oder rufen bzw. schreiben Sie uns einfach an. Gerne senden wir Ihnen nähere Informationen zu.
Drei-Religionen-Schule in Osnabrück
In Osnabrück soll es künftig eine „Drei-Religionen-Schule“ geben. Im Stadtrat stimmten 25 von 46 Abgeordneten nach teilweise heftigen Diskussionen einem entsprechenden Antrag zu. Die „Drei-Religionen-Schule“ in Trägerschaft des Bistums Osnabrück vereint Kinder christlichen, jüdischen und islamischen Glaubens. Das Schulkonzept sieht vor, dass der Religionsunterricht zwar getrennt erfolgen, die jeweiligen Feste aber gemeinsam begangen werden sollen. Befürworter sehen in diesem bundesweit einmaligen Konzept ein Modell, das „Schule machen“ könnte.