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Professionalisierung von Schulleitung – Tipps und Ansprechpartner

 

Die Zahl der unbesetzten Schulleitungs-Stellen ist brisant. Allein in den Schulen in NRW sind derzeit fast 2.000 Chefsessel unbesetzt. Über 300 davon an Grundschulen. Um den Notstand zu beheben, sind verschiedene Maßnahmen angebracht: vor allem bessere Bezahlung und mehr Zeit für reine Leitungs- und Verwaltungsaufgaben.

 

Den Nachwuchs in den Blick nehmen

Die meisten Positionen als schulische Führungskraft sind derzeit deshalb nicht besetzt, weil geeignete Bewerber fehlen. Die jeweiligen Schulleiterverbände der Länder und deren Dachorganisation, die Arbeitsgemeinschaft der Schulleiterverbände Deutschlands (ASD) fordern, dass dem immer komplexer werdenden Berufsbild auf Bundesebene durch eine professionelle Aus- und Weiterbildung Rechnung getragen wird. Derzeit existieren im Bereich Schulmanagement und in der Qualifizierung von schulischem Führungskräftenachwuchs zahlreiche Fortbildungs- oder Studienangebote. Eine Auswahl:

 

„Schulentwicklung und Qualitätssicherung“ (FU Berlin)

Der berufsbegleitende Master-Studiengang richtet sich an Schulleitungen, Steuergruppenmitglieder, Seminarleitungen und Lehrkräfte. Er legt den Schwerpunkt auf die Initiierung und Überprüfung von Qualitätsentwicklungsprozessen in Schulen und vermittelt anwendungsorientierte und forschungsbasierte Kompetenzen.

 

„Schulmanagement“ (WiB/Uni Potsdam)

Der Studiengang „Schulmanagement“ ist als postgraduales, berufsbegleitendes Studium konzipiert. Er richtet sich an alle Studieninteressierte, insbesondere aber an Lehrkräfte, die sich für Führungsposition in Schulen qualifizieren möchten. Das Studium besteht aus den Bausteinen „Ordnung und Gestaltung des Bildungswesens“, „Bildungs- und Qualitätsmanagement“, „Ressourcen- und Personalmanagement“ sowie dem großen Themenblock „Führung“.

 

„Schulmanagement“ (TU Kaiserslautern)

Der zweijährige Master-Fernstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung im schulischen Bereich. Insbesondere wendet sich dieses Studium an Personen, die bereits in der Schulleitung tätig sind sowie an Lehrer und pädagogisches Personal, die eine Funktionsstelle an einer Schule, Schulverwaltung oder einer anderen Bildungsinstitution anstreben.

 

„Schulmanagement und Qualitätsentwicklung“ (Uni Kiel)

Das vier Semester umfassende, berufsbegleitend konzipierte Weiterbildungsstudium mit Master-Abschluss vermittelt wissenschaftliche Grundlagen für eine pädagogische Führungstätigkeit. Es bezieht dabei relevante Methoden und Ergebnisse der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung mit ein und schärft die Kompetenzen in Qualitätsmanagement, Personalführung und Kommunikation.

 

Masterstudiengang „Führung und Management in Bildungseinrichtungen“ (DAPF, Dortmund)

Das berufsbegleitende Studium an der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) besteht aus drei Studiensemestern sowie einem abschließenden Semester zur Verfassen der Masterarbeit. Formale Voraussetzungen für die Teilnahme am Masterstudiengang ist ein erfolgreich absolviertes Lehramtsstudium und/oder ein vergleichbarer Studienabschluss sowie eine mindestens dreijährige Berufserfahrung. Die DAPF ist eine gemeinsame Einrichtung des Zentrums für HochschulBildung (ZHB), Bereich Weiterbildung, und des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Technischen Universität Dortmund und sieht ihre Hauptaufgabe in der Förderung und Qualifizierung von Führungskräften in allen schulischen Bereichen und Ebenen.

 

Aktuelle Stellenangebote – unter anderem auch für Schulleiterinnen und Schulleiter – finden Sie übrigens auch auf der Website von LehrCare.

 

Teufelskreis Mobbing: Prävention muss erste Maßnahme sein

Neben der Arbeitsstelle ist die Schule Hauptschauplatz von Mobbing-Fällen. Eine Studie der Leuphana-Universität Lüneburg spricht gar von über 30 % aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland, die bereits Erfahrungen mit Schikane oder „Fertigmachen“ in der Schule erlebt haben. Jeder Zehnte sei zudem bereits einmal Opfer von Gewalt gewesen. Hierzu zählt die Studie Raufereien oder Schlägereien auf dem oder rund um das Schulgelände.

Insbesondere die schulpsychologischen Beratungsstellen der einzelnen Bundesländer reagieren hierauf und informieren über schulspezifische Programme und Maßnahmen zur Bewältigung von Mobbing. Doch beginnt der Handlungsbedarf schon weitaus früher, nämlich bei der Prävention. Denn das Einschalten von Instrumenten zur Mobbing-Bewältigung erfordert zunächst stets das Eingeständnis: „Ja, an unserer Schule gibt es Mobbing“. Genau dieser Schritt ist es, den Lehrkräfte – und nicht zuletzt auch Schulleiter – oftmals scheuen. Denn viel zu oft wird das Aufkommen von Mobbing noch mit einem Versagen von Lehr- oder Führungskräften in Verbindung gebracht.

 

„Wie konnte es dazu kommen?“

Werden Lehrkräfte mit Mobbing in einer ihrer Klassen konfrontiert, beginnt vor allem das Umfeld oft, Fragen nach der Ursache zu stellen. Doch Mobbing deutet nicht zwangsläufig auf grundlegende Unterrichtsmängel hin. Noch weniger bemerkt eine Lehrkraft automatisch, wenn eine Schülerin oder ein Schüler unter Mobbing leidet. Denn es ist ein Prozess, den eine Gruppe immer wieder von alleine „befeuert“ und der nur in einem System aus Stillschweigen und Mitläufertum funktioniert.

Doch die Auseinandersersetzung mit Mobbing ist kräftezehrend und für Lehrkräfte ohne sozialpädagogische oder psychologische Zusatzausbildung oft nicht zu leisten. Die Folge: Eine Schule mit positivem Klima, gesunden Strukturen und funktionierender Kommunikation sieht weniger Bedarf für Mobbing-Prävention als eine Schule, in der es ohnehin schon „brodelt“. Doch gerade Prävention gilt mittlerweile als der nachhaltigste Weg, Mobbing zu verhindern. Bewährt hat sich hierfür eine Dreiteilung der Maßnahmen in die Schulebene, die Klassenebene und die persönliche Ebene.

 

 

Praxistipps Mobbing-Prävention

Umfangreiche Anti-Mobbing-Kampagnen an Schulen – oftmals durch Einbeziehung externer Fachleute – sind zwar ein guter Weg, Schüler auf Dauer zu einem Umdenken zu bringen. Jedoch sind sie für viele Schulen zu aufwendig bzw. zu zeit- oder kostenintensiv. Doch sind nicht nur professionelle Anti-Mobbing-Maßnahmen wirksam, sondern vor allem grundlegende Einstellungen und kleine Schritte, die jede Schule auch mit eigenen Ressourcen beherzigen und auf die Beine stellen kann:

 

Nichts unter den Teppich kehren: Das Vorkommen von Mobbing darf niemals unter den Teppich gekehrt werden, nur um die Reputation zu schützen. Langfristig hilft gegen Mobbing nur offene Kommunikation.

Auf dem Laufenden bleiben: Wichtig ist, sich selbst über die Gesetzeslage zu informieren: Welche Mobbing-Handlungen gelten bereits als Straftat und müssen dementsprechend geahndet werden?

Offen sein für Weiterbildungen: Es gibt unzählige Fortbildungen in Sachen Konfliktmanagement, Mobbing-Prävention, Mediation etc.

Kontaktstelle einrichten: Möglicherweise ist die Einrichtung einer Mobbing-Anlaufstelle an der Schule sinnvoll. Dies kann eine Person aus dem Kollegium, ein Schüler/Schülerin oder aber eine externe Person sein.

Mediation: Eine Streitschlichter- bzw. Mediations-AG an der Schule ist ein besonders nachhaltiges Mittel, um Mobbing einzudämmen. Denn es ermutigt auch Außenstehende dazu, bei Mobbing zu intervenieren.

Eigene Grenzen kennen und wahren: Lehrkräfte stoßen dann an ihre Grenzen, wenn massive psychische Störungen vorliegen, entweder beim Opfer oder bei einem Haupt-Mobbing-Täter. Dann ist die Konsultation eines Schulpsychologen unbedingt erforderlich.

Mobbing gegenüber Lehrern/-innen

Wenn von Mobbing in der Schule die Rede ist, denken viele an Formen des Schikanierens, Anpöbelns, Angreifens und Bedrängens von Schülern/-innen untereinander. Doch auch Lehrer/-innen werden von Schülern/-innen, Eltern, Kollegen/-innen oder Vorgesetzten gemobbt. Bisher gab es kaum aussagekräftige Zahlen über das Ausmaß dieser Form von Mobbing. Aussagen über die Betroffenheit der Lehrkräfte, deren Handlungsmöglichkeiten und deren Hoffnungen auf Hilfe wurden wenig bis gar nicht evaluiert.

Das Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) hat deshalb von Juni bis August 2012 eine systematische Online-Befragung von Lehrkräften im gesamten deutschsprachigen Raum durchgeführt, um mehr Klarheit über das Phänomen zu gewinnen. Nun wurden erste Ergebnisse veröffentlicht. Aus diesem Anlass beschäftigt sich dieser Magazinbeitrag mit den Ergebnissen der Studie und stellt wichtige Ansprechpartner und ausgewählte Links zu diesem Thema zur Verfügung.

Ergebnisse der Online-Befragung „Mobbing und Cybermobbing von Lehrkräften durch Schüler, Eltern oder Kollegen“ (zepf)

Die Fragen des Zentrums für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) waren u.a.: Wie viele Lehrkräfte sind von Mobbing betroffen? Ist das Phänomen mit der Lehrtätigkeit an einer bestimmten Schulart verbunden? Um welche Art von Mobbing handelt es sich? Werden Lehrkräfte eher von Schülern/-innen gemobbt als von Eltern? Welche Möglichkeiten besitzen Lehrkräfte, sich zu wehren? Welche Unterstützung haben sie? Laut der zepf-Pressemitteilung zu Beginn der Befragung ging Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, welcher die Studie leitete, davon aus, dass es einen großen Nachholbedarf in der Ausbildung der Lehrkräfte, aber auch in der Weiterbildung gibt: „Wenn wir gezieltere Erkenntnisse besitzen, dann können wir künftige Lehrkräfte auch bezüglich des Umgangs mit Mobbing, das sich gegen sie richtet, besser aus- und fortbilden. Schließlich ist der Lehrerberuf einer der wichtigsten. Nur gesunde und gut ausgebildete Lehrkräfte werden ihren Schülerinnen und Schüler das vermitteln können, was fachlich, sozial, methodisch und für die Persönlichkeitsentwicklung bedeutsam ist!“

Lehrer-Online fasst die durch eine Pressemitteilung gemeldeten Ergebnisse der Studie kurz und prägnant so zusammen: „Im Empfinden der Lehrkräfte sind die direkten Mobbingattacken aus der Sicht der Betroffenen am stärksten seitens der Schulleiterinnen und Schulleiter, gefolgt von den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und den Schülerinnen und Schüler der eigenen Klasse. Das direkte Mobbing – beispielsweise Beleidigungen, körperliche Aggression, verbale Attacken, Ausschließen einer Lehrkraft aus der Gruppe – tritt, so die Angaben der Lehrkräfte, bei etwa 17 Prozent der Fälle auf, Cybermobbing – das Mobben unter Verwendung von Internet, Social Media oder Handy – dagegen nur in 1,6 Prozent der Fälle. Dabei wurden nur die Lehrkräfte berücksichtigt, die innerhalb von zwei Monaten nach eigenen Angaben von vier oder mehr Mobbingattacken betroffen waren.“

Jäger äußert sich in dieser Pressmitteilung auch zu den Konsequenzen aus den Befragungsergebnissen zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften: „Hier greifen die Ausbildungsinhalte derzeit noch zu kurz. Aber es gehört auch in die Verantwortung der Schulen selbst, das Thema aktiv anzugehen. Dazu müssen allerdings auch Schulleiterinnen und -leiter entsprechend qualifiziert werden. Es ist an der Zeit, die Voraussetzungen für eine qualifizierte Personal- und Organisationsentwicklung an den Schulen zu leisten. Denn letztendlich gilt: Das Schulklima wird entscheidend durch das Klima im Kollegium und zwischen Leitung und Kollegium bestimmt, und dort, wo das Schulklima stimmt, sind beste Voraussetzungen dafür geschaffen, ein für die Schülerinnen und Schüler förderliches Klima zum Lernen und Erzielen von guten Leistungen bereit zu stellen.“

Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing besteht als Verein seit 1996, hat sich in langjährigen Auseinandersetzungen behaupten können und kann mittlerweile durch ihre Erfahrungen Betroffene in aktuellen Problemsituationen professionell beraten und sie auf ihrem Weg der Verteidigung begleiten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing versteht sich als Vermittler zwischen den Beteiligten eines Mobbingprozesses sein. Auf der Website des Vereins finden sich neben ersten Anmerkungen zum Thema Mobbing gegen Lehrer/-innen wertvolle Hinweise zu Fortbildungen, Links und Medien und natürlich wichtige Ansprechpartner.

Ratgeber und Materialien zu Lehrermobbing

Die Schulabteilung der Bezirksregierung Münster hat den Ratgeber „Gewalt gegen Lehrkräfte. Wie reagieren? Wie vermeiden?“ herausgegeben. Durch ausgewählte Fallbeispiele sollen Lehrer/-innen Anregungen bekommen, welche Reaktionen in bestimmten kritischen Situationen hilfreich sein könnten. Dabei wird nicht der Anspruch erhoben, Musterlösungen zu bieten. Vielmehr sollen die Beispiele Gelegenheit geben, zu überlegen oder mit Kollegen/-innen zu diskutieren, welches Verhalten sinnvoll und angemessen erscheint. Den Abschluss der Handreichung bildet ein Beitrag zu wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Aggression gegen Lehrerinnen und Lehrer.

Barbara Kleist, die erste Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing, setzt sich in einer kurzen Handreichung mit der Problematik „Mobbing gegen Schulleitungen“ auseinander.

Die Handreichung „Handlungsmöglichkeiten bei Mobbing zum Nachteil von Lehrkräften im Internet“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg informiert über Möglichkeiten der Prävention im schulischen Bereich sowie über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Cyber-Mobbing und zeigt Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Mobbing von Lehrkräften im Internet auf.

Paul Tresselt (ehem. Schulleiter, Personalrat und Internetberater für den Lehreralltag) hat ebenfalls eine wirklich ausführliche Darstellung des Phänomens Mobbing gegen Lehrer mit weiterführenden Links und Ansprechpartnern ins Netz gestellt.

Einen interessanten Artikel zum Thema Mobbing unter Lehrerkollegen aus arbeitspsychologischer Sicht hat Martina Peters auf Forum Schule verfasst.

Professionalisierung von Schulleitung – Tipps und Ansprechpartner

Das Berufsbild von Schulleitungen unterliegt, wie alle Personalbereiche in Schule und Bildung, einem stetigen Wandel. Schulleiterverbände und deren Dachorganisation, die ASD (Arbeitsgemeinschaft der Schulleiterverbände Deutschlands – Verband deutscher Schulleitungen e.V.) fordern schon seit einiger Zeit, dass mit Blick auf den Wandel im Berufsbild des/der Schulleiters/-in dem eigenständigen Beruf Schulleitung auf Bundesebene durch eine professionelle Aus- und Weiterbildung, u. a. durch Einrichtung einer Akademie für pädagogische Führungskräfte, Rechnung getragen wird. In seinem Presseorgan „b:sl-Beruf: Schulleitung“ wird dieses Thema zur Zeit sehr aktiv diskutiert und beworben.

Viele Schulleitungspositionen sind derzeit außerdem nicht besetzt, da geeignete Bewerber/-innen fehlen.

In diesem Magazinbeitrag wollen wir deshalb die wichtigsten Ansprechpartner und Fortbildungs- oder Studienangebote im Bereich Schulmanagement und Qualifizierung von Führungskräftenachwuchs in Schule vorstellen.

„Schulentwicklung und Qualitätssicherung“ (FU Berlin)

Der Master-Studiengang vermittelt anwendungsorientiert und forschungsbasiert Kompetenzen der Initiierung und Überprüfung von Qualitätsentwicklungsprozessen in Schulen. Der berufsbegleitende Studiengang wird seit dem Wintersemester 2006/07 angeboten und richtet sich an Schulleitungen, Steuergruppenmitglieder, Seminarleitungen und Lehrkräfte. Er kostet ca. 4.000 Euro und dauert mindestens zwei Semester.

„Schulmanagement“ (WiB/Uni Potsdam)

Das Studium im Studiengang „Schulmanagement“ richtet sich an alle Studieninteressierte, die eine Management- und Führungsposition im Schulsystem anstreben oder aber die bereits eine solche Funktion innehaben und sich wissenschaftlich weiterqualifizieren möchten. Das Studium verbindet wissenschaftliche Grundlagen von Bildungsmanagement und Führung mit praktischem Handlungswissen für schulische Institutionen. Es kostet pro Studienhalbjahr 1.000 Euro, dauert mindestens drei Studienhalbjahre und schließt mit einem Master ab.

„Schulmanagement“ (TU Kaiserslautern)

Der zweijährige, akkreditierte Master-Fernstudiengang „Schulmanagement“ richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung im schulischen Bereich. Insbesondere wendet sich dieses Studium an Personen, die bereits in der Schulleitung tätig sind sowie an Lehrer und pädagogisches Personal, die eine Funktionsstelle an einer Schule, Schulverwaltung oder einer anderen Bildungsinstitution anstreben. Das Studium kostet ca. 3.500 Euro und dauert mindestens vier Semester.

„Schulmanagement und Qualitätsentwicklung“ (Uni Kiel)

Das vier Semester umfassende Weiterbildungsstudium beinhaltet die Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen für pädagogische Führungstätigkeit, relevanter Methoden und Ergebnisse der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung, professioneller Kompetenzen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Personalführung und
Kommunikation. Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert, so dass eine enge Verzahnung von Theorie
und Praxis erfolgen kann. Die Kosten bei diesem Studium belaufen sich auf ca. 2.500 Euro und schließen mit einem Master ab.

Fortbildungsprogramm der Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)

Die DAPF ist eine gemeinsame Einrichtung des Zentrums für HochschulBildung (ZHB), Bereich Weiterbildung, und des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Technischen Universität Dortmund und sieht ihre Hauptaufgabe in der Förderung und Qualifizierung von Führungskräften in allen schulischen Bereichen und Ebenen. Eine weitere Aufgabe ist die enge Kopplung der Schulleitungsforschung mit der Praxis. Zur Zielgruppe der DAPF gehören (stellvertretende) Schulleiter/-innen, Abteilungs-, Stufen-, didaktische Leiter/-innen, Fachkonferenzvorsitzende, aber auch Mitglieder der Schulverwaltung und Schulaufsicht, und alle, die sich für solche Rollen qualifizieren wollen. Hierfür arbeitet die DAPF bundesweit mit hochqualifizierten Dozenten/-innen, zum Beispiel Schulleiter/-innen, Professor/-innen und freiberuflichen Trainer/-innen, aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die aktuellen Fortbildungsangebote können auf der Website der DAPF finden.

Literaturempfehlungen für pädagogische Führungskräfte

Eine Vielzahl von Einzelpublikationen für Schulleitungen gibt es bspw. beim Wolters Kluwer Verlag. Beim Carl-Link-Verlag, einer Tochter von Wolters Kluwer, finden Sie eine große Auswahl verschiedenster Fachzeitschriften für Schulleitungen. Der Carl-Link-Verlag betreibt darüber hinaus ein vielversprechendes Online-Portal für Schulleitungen. Schulleiter.de – ein weiteres Portal für Schulleiter/-innen – betreibt der Verlag PRO Schule.

Aktuelle Stellenangebote für Schulleiter/-innen finden Sie übrigens auch auf der Website von LehrCare.

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