{"id":1576,"date":"2018-04-30T14:23:23","date_gmt":"2018-04-30T12:23:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lehrcare.de\/blog\/?p=1576"},"modified":"2018-04-11T10:25:49","modified_gmt":"2018-04-11T08:25:49","slug":"employer-branding-teil-3-recruiting-und-social-media","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lehrcare.de\/en\/employer-branding-teil-3-recruiting-und-social-media\/","title":{"rendered":"Employer Branding \u2013 Teil 3: Recruiting und Social Media"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn Rekrutierungsprozesse von Bildungsinstitutionen einige strukturelle Besonderheiten aufweisen, ist ein Blick \u2013 und ein stetiger Abgleich \u2013 mit den HR-Gepflogenheiten von Unternehmen der freien Wirtschaft unabdingbar. So kommt die j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrte <a href=\"https:\/\/crosswater-job-guide.com\/archives\/68818\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie \u201eBest Recruiters\u201c<\/a>, durchgef\u00fchrt vom \u00f6sterreichischen <a href=\"http:\/\/www.careerverlag.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Career Verlag<\/a>, in ihrer aktuellen Ausgabe (2017\/18) zu einem klaren Fazit: \u201eSoziale Netzwerke sind im Recruiting nicht mehr wegzudenken.\u201c<\/p>\n<h4>Pr\u00e4senz zeigen<\/h4>\n<p>Xing, Linked In, Kununu, Youtube und Facebook geh\u00f6ren f\u00fcr Unternehmen zu den elf wichtigsten Social-Web-Kan\u00e4len. Wie die Best-Recruiters-Studie zeigt, nutzen nur 3 Prozent der insgesamt 423 getesteten Arbeitgeber keine der elf untersuchten Social-Media-Plattformen f\u00fcr Recruiting-Zwecke. Jedoch gibt es teils gravierende Unterschiede bei der Art der Nutzung. W\u00e4hrend beispielsweise ein Arbeitgeber-Profil auf Xing f\u00fcr neun von zehn Unternehmen zum Standard geh\u00f6rt, nutzen nur 41 Prozent diesen Kanal aktiv f\u00fcr die Kommunikation mit potenziellen Bewerbern. Doch gibt es eine Tendenz zu verzeichnen: Rund 25 Prozent der Unternehmen (2016: 20 Prozent) bieten Kandidaten die M\u00f6glichkeit, sich direkt mit ihrem Xing- oder Linked In-Profil zu bewerben. Und 54 Prozent der unter die Lupe genommenen Arbeitgeber haben bereits ein mobil optimiertes Bewerbungsformular.<\/p>\n<h4>An Social Media f\u00fchrt kein Weg vorbei<\/h4>\n<p>Eine langfristig immer weiter <a href=\"http:\/\/www.xing-news.com\/reader\/news\/articles\/1252060?cce=em5e0cbb4d.%3AAAyPK28Il9ezuqWbKYyY7UAN&amp;link_position=digest&amp;newsletter_id=31635&amp;toolbar=true&amp;xng_share_origin=email\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">abnehmende Bedeutung<\/a> kommt hingegen der klassischen Stellenausschreibung zu. Zum einen bergen Ausschreibungen das Problem der Einseitigkeit: So k\u00f6nnen potenzielle Bewerber einer vakanten Position nur per Reaktion auf ein Gesuch begegnen, sich jedoch nicht \u2013 wie beispielsweise bei einer Kontaktanbahnung via Social Media \u2013 ihrerseits pr\u00e4sentieren und proaktiv auf das Unternehmen zugehen (Ausnahme: Initiativbewerbung). Zum anderen kann eine noch so sorgsam formulierte Stellenanzeige nur einen Ausschnitt der gesuchten Qualifikationen und der gebotenen Entfaltungsm\u00f6glichkeiten abbilden. Bewerberinnen und Bewerber, die die geforderten Qualifikationen nur teilweise aufbringen, f\u00fchlen sich mitunter nicht von der Ausschreibung angesprochen, obwohl sie m\u00f6glicherweise mit anderen, nicht genannten skills weitaus mehr punkten und das Unternehmen bereichern k\u00f6nnten. Pr\u00e4sentieren sich Kandidaten hingegen beispielsweise mit Social Media Profil oder gehen in dieser Form auf ein Unternehmen zu, erh\u00e4lt der Arbeitgeber ein wesentlich umfassenderes, authentischeres Bild der Bewerber-Pers\u00f6nlichkeit und kann in einen Dialog auf Augenh\u00f6he treten.<\/p>\n<h4>Wie informieren sich die Kandidatinnen und Kandidaten?<\/h4>\n<p>Auf welchen Wegen und Kan\u00e4len informieren sich junge Absolventen und Berufseinsteiger \u00fcber potenzielle Arbeitgeber? Eine <a href=\"https:\/\/www.employer-branding-now.de\/kienbaum-studie-so-informiert-sich-die-generation-y-ueber-den-arbeitgeber\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Umfrage<\/a> der Unternehmensberatung Kienbaum kam zu folgendem Ergebnis:<\/p>\n<ul>\n<li>Erste und wichtigste Informationsquelle \u00fcber einen potenziellen neuen Arbeitgeber ist die Unternehmens-Website<\/li>\n<li>An zweiter und dritter Stelle listet die Studie Bewerbermessen und Jobb\u00f6rsen.<\/li>\n<li>Platz vier nehmen Freunde und Bekannte, die bereits im angepeilten Unternehmen t\u00e4tig sind, ein<\/li>\n<li>Als F\u00fcnftes nennt die Analyse die Recherche \u00fcber Suchmaschinen<\/li>\n<li>Die Pl\u00e4tze sechs und sieben belegen Berichte in Chats, Foren und Online-Communities sowie Business-Netzwerke wie Xing oder Linked In.<\/li>\n<li>Platz acht h\u00e4lt die Informationen via \u201eTag der offenen T\u00fcr\u201c.<\/li>\n<li>An neunter Stelle rangieren Berichte in Zeitungen und Magazinen<\/li>\n<li>Den zehnten Platz nehmen Arbeitgeber-Bewertungsportale wie z.B. Kununu ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn Rekrutierungsprozesse von Bildungsinstitutionen einige strukturelle Besonderheiten aufweisen, ist ein Blick \u2013 und ein stetiger Abgleich \u2013 mit den HR-Gepflogenheiten von Unternehmen der freien Wirtschaft unabdingbar. 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