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15 nützliche Schul- und Lern-Apps (Stand: August 2018)

Neben Apps zur Unterrichtsvorbereitung und fachlichen Weiterbildung gibt es eine stetig wachsende Zahl von Applikationen zum Einsatz im Unterricht. Großer Beliebtheit erfreuen sich nicht zuletzt auch Apps zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement für Lehrkräfte. Hier eine Auswahl 15 aktuell empfehlenswerter Anwendungen fürs Smartphone.

 

Canva

Poster, Karten, Flyer, Infografiken, Broschüren und Schaubilder selbst erstellen. Viele Gestaltungs- und Layout-Möglichkeiten.

 

Trello

Konzipiert als Projektmanagement-Tool können mit dieser App Abläufe organisiert, Listen erstellt und komplexe Projekte gemanagt werden. Auch für Teams geeignet.

 

Padlet

Podcasts für Lehrer (Stand: Juni 2018)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Vorbereitung und Einbindung in den Unterricht: Podcasts, also fortlaufende, abonnierbare und auf dem Smartphone abspielbare Audio-Beiträge, sind auch im schulischen Umfeld eine praktische und zeitgemäße Form der Mediennutzung.
Zum einen existieren mittlerweile zahlreiche von Lehrkräften produzierte Podcasts, zum anderen kann die Produktion von Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Medium der Fort- und Weiterbildung.

 

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Locker Lehrer: Der Untertitel „Der positive Lehrerpodcast“ verrät es: Hier geht es um Nützliches, Hilfreiches, Unterstützendes und Anregendes rund um den Lehrerberuf: von Weihnachtsgeschenkideen über Tipps zur Elternarbeit bis hin zu Durchhalteparolen fürs Referendariat.

Bildungsteilhabe von Flüchtlingen: Informationssammlung für Lehrkräfte

Wie sehen die Regelungen zur Schulpflicht von Flüchtlingskindern aus? Wo gibt es Unterrichtsmaterialien zum Thema Flucht? Wie lauten die Bestimmungen zum Zugang zum Arbeitsmarkt von Flüchtlingen?

Rechtslage zur Schulpflicht

Ein Recht auf Schulbesuch haben grundsätzlich alle Flüchtlingskinder. Die Frage der Schulpflicht von Flüchtlingskindern ist Ländersache und festgeschrieben in den jeweiligen Schulgesetzen. Während in Berlin Flüchtlingskinder ohne Aufenthaltsrecht bzw. Duldung noch nicht der Schulpflicht unterliegen, besteht in den meisten anderen Ländern die Verpflichtung zum Schulbesuch auch ohne geklärten Aufenthaltsstatus.

Jedoch haben die einzelnen Länder unterschiedliche Bestimmungen zum Beginn der Schulpflicht – mit Rücksicht auf eventuelle durch die Flucht erlittene Traumata sowie im Hinblick auf Unklarheiten bzgl. des festen Aufenthaltsortes. Nähere Informationen zu länderspezifischen Regelungen gibt eine Übersichtsseite des Deutschen Bildungsservers.

Privatschulen vs staatliche Schulen: Wo liegen die Vorteile?

Privatschulen erfreuen sich bundesweit zunehmender Beliebtheit. So gab es im Schuljahr 2012/13 insgesamt 5.651 allgemeinbildende und berufliche Privatschulen in Deutschland. Dies ist laut Statistischem Bundesamt eine Steigerung von 74,8 % im Vergleich zum Schuljahr 1992/93. Der Anteil der Privatschulen an allen Schulen beträgt somit aktuell 11,1 %. Bundesweit besuchte 2012 jeder elfte Schüler eine Privatschule. Der starke Zulauf liegt in verschiedenen Qualitätsmerkmalen begründet:

 

Hohes Innovationspotenzial: Viele Privatschulen – insbesondere diejenigen mit reformpädagogischem Ansatz  – galten in der Bildungswelt lange als Exoten. In den letzten Jahren jedoch haben manche von Privatschulen erdachte Konzepte sogar Einzug in das staatliche Schulwesen gehalten. Hierzu gehören beispielsweise die Ganztagsschule oder Unterrichtsformen wir Frei- und Projektarbeit. Auch weitere originär von Privatschulen stammende Ideen, wie etwa die Abschaffung des Sitzenbleibens und der Verzicht auf Noten, werden mittlerweile öffentlich diskutiert.

Inklusion in Deutschland: Warten auf die Analyse

Mit der 2008 in Kraft getretenen Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen verpflichteten sich 138 Länder, darunter auch die EU-Staaten, die Lebenssituation von behinderten Menschen zugunsten einer selbstverständlichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dazu gehört unter anderem die Implementierung von inklusiver Bildung, gekennzeichnet vor allem durch die gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht behinderten Kindern.

 

 

Fragenkatalog beschlossen

Digitales Lehren und Lernen: „Quo vadis, Schulbuch?“

Online-Medien, E-Books, Apps, Wikis und andere digitale Lösungen halten immer mehr Einzug in den Schüler- und Lehrer-Alltag. Doch können sie gedruckte Schulbücher eines Tages ersetzen? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile gedruckter und digitaler Medien? Welche elektronischen Angebote sind beispielsweise für die Unterrichtsvorbereitung hilfreich? Und welche Lösungen wären in Zukunft wünschenswert? Um diesen und verwandten Fragen nachzugehen, hat die Universität Augsburg 2013 im Rahmen des Forschungsprojektes „Bildungsmedien online“ eine bundesweite Umfrage unter rund 900 Lehrkräften durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Mehr als die Hälfte der befragten Lehrkräfte nutzt Online-Inhalte, um das in gedruckten Schulbüchern enthaltene Wissen um aktuelle Fakten, Zahlen, Grafiken, Abbildungen oder Videos zu ergänzen. Schulbücher sind zwar nach wie vor hoch anerkannt und werden gegenüber Online-Materialien als höherwertig angesehen. Doch dienen sie mittlerweile vielen Lehrkräften eher als ein roter Faden durch die Vorgaben des Lehrplans als ein Medium, das alle Unterrichtsinhalte abdeckt.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 8: Konfessionelle Schulen (katholisch)

Konfessionelle Schulen zeichnen sich durch ihre enge Anlehnung an eine Glaubensrichtung aus – in Deutschland also hauptsächlich an die katholische oder die evangelische Konfession. 2011 besuchten hierzulande etwa 442.000 Schülerinnen und Schüler eine konfessionelle Schule, von Grundschulen über Haupt- und Realschulen bis zu Gymnasien. Auf katholische Schulen entfielen hierbei rund 327.000 Schülerinnen und Schüler, auf evangelische ca. 115.000.

 

Anforderungen an Lehrkräfte

Je nach Träger der spezifischen Schule können die Anforderungen an Lehrkräfte katholischer Schulen stark variieren. So haben beispielsweise Ordensschulen andere Anforderungen als Schulen in Trägerschaft von Stiftungen. Unabdingbar ist neben der fachlichen und pädagogischen Qualifikation eine ausgeprägte Identifizierung mit der katholischen Ausrichtung.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 6: Montessori-Schulen

Rund 1.000 Schulen und Kindertagesstätten in Deutschland arbeiten nach der reformpädagogischen Montessori-Lehre, davon etwa 600 Kitas, auch „Kinderhäuser“ genannt. Zu den 400 Montessori-Schulen (etwa 300 Primarschulen und 100 weiterführende Schulen) zählen sowohl Schulen in freier Trägerschaft, als auch staatliche Schulen mit Montessori-Zweigen. Bei den freien Trägerschaften handelt es sich in der Regel um kirchliche Trägerschaften oder um Elterninitiativen. Die Verteilung der weiterführenden Montessori-Schulen auf Schulformen stellt sich wie folgt dar: Gymnasien 40 %, Gesamtschulen 25 %, Hauptschulen 20 %, Realschulen 15 %. Zusammengefasst werden die Prinzipien der Montessori-Pädagogik in dem Satz: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Hiernach sollen Kinder und Jugendliche sich möglichst frei entfalten und für sich selbst die passenden Lernwege finden. Sie erhalten dabei zwar Unterstützung durch Erzieher bzw. Lehrkräfte, erfahren aber durch eigenständiges Erarbeiten eine Stärkung ihrer Persönlichkeit.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 5: Schulen für Hochbegabte

Als hochbegabt gilt, wer über einen Intelligenzquotienten von 130 oder höher verfügt. Zum Vergleich: Einen IQ von 100 erreichen ca. 50 % der Bevölkerung, ein IQ von 115 attestiert bereits die Fähigkeit zu Bestleistungen. In Deutschland geht man von ca. 360.000 hochbegabten Kindern aus. De facto können Schülerinnen und Schüler mit besonderer Begabung ihre Fähigkeiten jedoch nur dann voll entfalten, wenn sie gezielt gefördert werden. In „normalen“ Schulen fallen Hochbegabte daher nicht zwangsläufig durch herausragende Leistungen auf – im Gegenteil: Oft führt die Unterforderung im Unterricht zu innerer Abkehr oder gar zur Auflehnung gegen die Schule. Nicht selten sind hochbegabte Kinder daher auch verhaltensauffällig. Um Kinder mit Hochbegabung ganzheitlich fördern zu können, sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland mehrere private Schulen für Hochbegabte entstanden.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 4: Bilinguale Schulen

Bilinguale Schulen haben das Ziel, interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Gleichzeitig bereiten sie die Schülerinnen und Schüler auf den globalisierten Arbeitsmarkt vor. Sie wenden sich an Kinder aus zweisprachigen Elternhäusern ebenso wie an Kinder, die zunächst nur eine der beiden Unterrichtssprachen beherrschen. Die in den meisten Bilingualen Schulen praktizierte Fremdsprache ist Englisch, daneben gibt es aber auch Schulen, die als zweite Sprache Spanisch, Französisch oder Russisch anbieten. Es werden vielfach ausländische, das heißt muttersprachliche Lehrkräfte eingesetzt. Private Bilinguale Schulen zielen oft auf Schüler mit hoher Leistungsbereitschaft ab.

 

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