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Energiesparen in der Schule

Wie lässt sich die Heizung regulieren? Welche Leuchtmittel befinden sich in den Lampen? Welche Geräte sind Stromfresser? Mit Fragen des Energieverbrauchs in der Schule werden Lehrkräfte in der Regel eher selten konfrontiert. Denn um die Gebäudetechnik und die Versorgung mit Heizung, Strom und Leuchtmitteln kümmern sich in der Regel die Kommunen. Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es dennoch für schulisches Personal, sich in Sachen Energiesparen zu engagieren?

  • Energieberatung beauftragen: Über die Kommune (bzw. den Schulträger) kann ein*e unabhängige*r Energieberater*in beauftragt werden. Er oder sie spürt Energiefresser auf und empfiehlt Handlungsmöglichkeiten.
  • Mit der Heizungsregulierung vertraut machen: Wird die Heizung zentral geregelt oder gibt es in der Schule bzw. in einzelnen Räumen die Möglichkeit, selbst zu regeln? Alle Mitarbeiter*innen der Schule sollten mit der Heizung vertraut gemacht werden.
  • Nur Stoßlüften, keine Kippstellung: Aufgrund von Corona ohnehin ratsam: regelmäßiges Stoßlüften, idealerweise so, dass im ganzen Raum einmal Durchzug entsteht. Danach Fenster wieder schließen. Nicht kippen! Gekippte Fenster liefern nur wenig Lüftwirkung, kühlen aber die Wände stark aus.
  • Heizung früher als sonst herunterfahren: Vor Wochenenden, Ferien oder Feiertagen die Heizung schon eine Weile vor Unterrichtsende ausschalten bzw. drosseln. Selbst nach dem Ausschalten heizt sie noch eine bestimmte Zeit lang nach. Diese Nachwärme sollte noch genutzt werden.
  • Bewegungsmelder einbauen: In Fluren, Toiletten, im Keller oder anderen Räumen muss nicht permanent das Licht brennen. Abhilfe schaffen Bewegungsmelder.
  • Stand-by ausschalten: Geräte, die nicht permanent im Einsatz sind, immer komplett ausschalten. Gibt es keinen Ausschaltknopf: Stecker ziehen.
  • Licht aus nach Verlassen der Klasse: Wird ein Raum zum Unterrichtsschluss, zur Pause oder zum Raumwechsel verlassen: immer das Licht ausschalten.
  • „Energiewächter*innen nominieren: Im wöchentlichen Wechsel können in jeder Klasse zwei Energiewächter*innen ernannt werden, die sich um die Einhaltung der (vorher gemeinsam besprochenen) Energiesparmaßnahmen kümmern.

Energiesparen als Unterrichtsthema

Ob in Physik, Chemie, Wirtschaft oder Ethik: Das Thema Energiesparen lässt sich sehr gut in den Unterricht integrieren. Hier einige Websites mit Anregungen:

Kommerzielle Beratung

Einige Energieberatungen haben sich auf die Belange von öffentlichen Gebäuden und/oder Bildungseinrichtungen spezialisiert. Hier eine Auswahl:

Lehrkräftegesundheit: Programme und Projekte (Stand: März 2022)

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich der Befund zur Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer hierzulande gravierend verschlechtert, so das Fazit der DAK-Studie „Stimmungsbild: Lehrergesundheit in der Corona-Pandemie“ aus dem Jahr 2020. Jede vierte Lehrkraft ist demnach Burnout-gefährdet. Zu den weiteren Belastungen von Lehrkräften gehören Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen, erhöhte Reizbarkeit bis hin zu massiven psychischen Störungen sowie Depressionen. Die Gesundheit des Lehrpersonals rückt daher immer mehr in den Fokus des Interesses.

Materialien und Anlaufstellen

Die Kultusministerkonferenz hat bereits 2012 umfangreiche „Empfehlungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“ herausgegeben. Zudem gibt es diverse länderspezifische Programme – sowohl präventiver als auch therapeutischer Art. Nicht zuletzt haben sich auch einige kommerzielle Anbieter auf die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit von Lehrkräften spezialisiert. Ein Überblick.

Baden-Württemberg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

  • Lehrergesundheit – Betriebliches Gesundheitsmanagement an den öffentlichen Schulen in MV

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Trainings von kommerziellen Anbietern

  • Das Portal Lehrergesundheit.eu wird betrieben von einem interdisziplinären Zusammenschluss mehrerer Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg, darunter Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen und Lehrkräfte aus der schulischen Praxis. Das Team bietet verschiedene Trainings, SchilFs, Workshops sowie Coaching an.
  • Die Raabe Akademie bietet sowohl schulinterne als auch Online-Lehrerfortbildungen zu spezifischen Themen rund um die Lehrergesundheit. Dazu gehören beispielsweise Stressbewältigung, Zeitmanagement, Konflikttraining, Mobbing-Prävention.
  • Auf der Website des Cornelsen Verlags widmet sich das Magazin Themen rund um Lehreralltag und Lehrergesundheit. Es gibt Anregungen zur Bewältigung der täglichen Anforderungen, versorgt Lehrkräfte mit Hintergrundinformationen, vermittelt Achtsamkeitsübungen und gibt Literaturtipps.
  • AGIL ist ein wissenschaftlich fundiertes Training zur Gesundheitsförderung für Lehrerinnen und Lehrer. Dabei steht „AGIL“ für „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf“.

Podcasts für Lehrer (Stand: September 2020)

Während der Corona-Schulschließungen haben Podcasts – egal ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Einbindung in den Unterricht – einen ordentlichen Schub bekommen. Neben von Lehrkräften produzierten Podcasts, beispielsweise über eigene Schulerlebnisse oder methodische Erfahrungen, kann die Produktion eines Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Fort- und Weiterbildungsmedium.

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Homeschooling hautnah: In diesem Podcast kommen unterschiedliche Menschen und deren jeweils eigene Perspektiven auf die coronabedingten Schulschließungen zu Wort. Die Bandbreite reicht von verschiedenen Lehrkräften über angehende Pädagog*innen bis hin zu Schüler*innen.

Lauschcafé: Hier führt Podcast-Macher Tim mit unterschiedlichsten Menschen „Gespräche über Bildung in der digitalisierten Welt. Oft kommen angehende Lehrkräfte und Referendare zu Wort. Vermittelt wird ein positiver, neugierig machender Zugang zur Bereicherung des Unterrichts mit digitalen Mitteln.

Lehrermomente Podcast: Ob Unterrichtsstörungen, Schuljahresplanung, ein Blick in die Lehrertasche oder Interviews mit Fachleuten rund um die Schule: Dieser Podcast, produziert von einer Lehrerin, enthält zahlreiche Erfahrungen und Tipps direkt aus dem Schulalltag.

Schulsprecher: Weniger der Unterhaltung als vielmehr der fundierten fachlichen Information dient der Podcast „Schulsprecher“. Er behandelt in jeweils recht ausführlichen Episoden grundlegende – und aktuell diskutierte – Fragen der Lehrertätigkeit: Was ist vom Konzept der „Kompetenzen“ zu halten? Wie kann die Arbeitszeit von Lehrkräften gemessen werden? Wie funktioniert Leistungsbewertung?

Netzlehrer: Ursprünglich gestartet unter dem Namen „Referendarsflüsterer“ als ein Podcast für Referendare und Lehramtsstudierende, widmet sich dieser Podcast mittlerweile einem neuen Schwerpunkt: digitale Transformation und Digitalkultur im Bereich Schule. Selbstverständlich sollen noch immer auch angehende Lehrkräfte angesprochen werden.

Locker Lehrer: Dieser Podcast beschreibt sich als ‚Lehrercoaching mit Herz‘ und gibt hilfreiche Tipps, Anregungen und Informationen, um besser mit den täglichen schulischen Herausforderungen zurechtkommen zu können. Ein Fokus liegt dabei auf Themen wie: Kraft tanken, Selbstbewusstsein stärken, bewusst abgrenzen oder Ruheinseln schaffen inmitten stressiger Phasen.

Unterrichtsfreie Zeit: Dieser Podcast (und auch der gleichnamige Blog) wird betrieben von Lehrerin Jenny, die sich selbst als „Organisationsfreak“ bezeichnet. Schwerpunkt hier daher: Zeitmanagement, Selbst- und Unterrichtsorganisation – auch (und gerade) in der sogenannten unterrichtsfreien Zeit.

Podcasts über Schule, Bildung, Bildungspolitik

KüchenTalk – der Podcast für Bildungsaktivist*innen: Zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Lernen kann nur vernetztes Lernen sein. Denn nur so stärkt es jene Kompetenzen und Haltungen, die die Grundlage für das Zusammenleben in einer offenen, demokratischen und von Nachhaltigkeit geprägten Gesellschaft bilden. Um Bildung diese Impulse zu geben, lädt KüchenTalk wechselnde Gesprächspartner ein, darunter u.a. eine Bürgermeisterin, ein Lehrer und D64-Vorstand, Personen aus der universitären Lehrerbildung, ein Medienpädagoge und ein Inklusionsaktivist.

Hochbegabung in der Schule: Wie äußert sich Hochbegabung und wie wird sie diagnostiziert? Gibt es verschiedene Arten von Hochbegabung? Welche Rolle spielen Lehrkräfte dabei? Und was müssen vor allem angehende Lehrkräfte über das Thema wissen?

Frau Bachmayer packt aus! Frau Bachmayer und Herr Krautmann sind zwar fiktive Namen, die dahinterstehenden Lehrkräfte existieren jedoch real – und sie reden Tacheles über all das, was sonst nur hinter den verschlossenen Türen der Lehrerzimmer diskutiert wird. Ein Podcast von Antenne Niedersachsen.

Vorbild-Schule: In Interviews lässt dieser Podcast engagierte Lehrerinnen und Lehrer zur Sprache kommen, die aus ihrer Schule eine Vorbildschule machen möchten. Jede Episode widmet sich einem Interviewpartner und dessen Ansätzen.

Perlen von den Säuen: In unregelmäßigen Abständen reflektiert dieser Podcast aktuelle Themen aus der Bildungs- und Schulpolitik – meist in lockerer Gesprächsform, als „Bildungstalk“ mit mehreren teilnehmenden Lehrkräften.

Für die gezielte Suche nach Podcasts – auch nach Themenbereichen und Stichworten – empfiehlt sich das Portal https://www.podcast.de/. Es liefert auch einen Einblick in die Funktionsweise von Podcasts. Überdies geben die meisten Rundfunkanstalten, TV-Sender sowie Magazine und Zeitungen mittlerweile eigene Podcast-Reihen heraus.

Termine 2020: Messen, Kongresse, Versammlungen für Lehrerinnen und Lehrer

Welche überregional relevanten Termine sollten sich Lehrkräfte, Referendare und schulische Führungskräfte für 2020 im Kalender vormerken?

Fachgespräch Digitalisierung an Schulen: Das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation führt aktuell eine Bestandsaufnahme zum Thema „Digitalisierung an Schulen“ durch. Recherchiert werden Tools zur Lernverlaufsdiagnostik und zum digitalen Klassenbuch, aber auch Ausstattung und Initiativen der einzelnen Bundesländer. Die Ergebnisse der Recherche werden in diesem Fachgespräch erörtert, das in Kooperation mit dem Forum Bildung Digitalisierung stattfindet. Termin: 14./15. Januar 2020 in Frankfurt am Main

Learntec Karlsruhe: Gegliedert in die Bereiche Schule, Hochschule und Beruf hat sich die Learntec zur führenden Messe für technologiegestütztes Lernen entwickelt. Präsentiert werden unter anderem digitale Lösungen wie E-Learning, Mobile Learning, Lern-Nuggets, Gamification oder Virtual Reality. Die Messe richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen sowie alle rund ums Schulwesen Tätigen. Termin: 28. – 30. Januar 2020 in Karlsruhe

Bildungsmesse Didacta: Rund 800 Aussteller aus etwa 40 Ländern werden Ende März zur weltweit größten Messe rund um Schule und Bildung erwartet. Die Expo findet jährlich statt, abwechselnd in den Städten Hannover, Köln und Stuttgart. Gegliedert ist sie in die Ausstellungsbereiche Frühe Bildung, Schule/Hochschule, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Didacta Digital. Zudem gibt es rund 1.500 Vortragsangebote. Termin: 24. – 28. März 2020 in Stuttgart

Creativa Dortmund: Die Creativa gilt als „Europas größte Messe für kreatives Gestalten“ und wartet mit einer Ausstellung aller erdenklicher Bastel-, Mal-, Zeichen-, Werk- und Gestaltungsutensilien auf. Für Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher gibt es zahlreiche Workshops und Vorträge. Schulklassen können sich auf den eigens eingerichteten Aktionsflächen im kreativen Gestalten ausprobieren. Termin: 18. – 22. März 2020 in Dortmund

Deutscher Schulleiterkongress: Die nach eigener Aussage „größte Fachveranstaltung für Schulleitungen im gesamten deutschsprachigen Raum“ bietet schulischen Führungskräften Workshops, Vorträge von Top-Speakern, Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und eine Ausstellung zu Produkten und Trends. Der Kongress richtet sich auch an den Lehrkraft-Nachwuchs sowie an diejenigen Lehrkräfte, die eine Führungsposition ansteuern möchten. Termin: 19. – 21. März 2020 in Düsseldorf

Fokus Bildung auf der Leipziger Buchmesse: Der Programmbereich Fokus Bildung der Leipziger Buchmesse richtet sich speziell an Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher. Neben einer Ausstellung von Lehr- und Lernmedien gilt ein Schwerpunkt der Veranstaltung den Themen Vorlesen und Leseförderung. Für pädagogische Fachkräfte gibt es zahlreiche Sonderveranstaltungen. Termin: 12. – 15. März 2020 in Leipzig

Forum Bildung Digitalisierung 2020: Der zweitägige Kongress wird veranstaltet vom Forum Bildung Digitalisierung. Eine der zentralen Fragen der Veranstaltung lautet: Wie kann Schule auf eine zunehmend digitalisierte Welt vorbereiten? Dabei werden sowohl Beispiele aufgezeigt als auch Visionen für die Zukunft eruiert. Termin: 19./20. November 2020 in Berlin

Schulen und Stiftungen (Teil 1): So funktioniert das Stiftungswesen

Über 22.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts existieren in Deutschland, davon agieren etwa drei Viertel im Handlungsfeld Bildung, das heißt sie fördern beispielsweise gesellschaftliche Initiativen politischer, sozialer, kultureller oder gesundheitlicher Bildung. Auch allgemeinbildende Schulen – sowohl staatliche als auch private – können mit Stiftungen kooperieren, Projekte gemeinsam gestalten oder für eigene Projekte finanzielle Fördermittel erhalten. Dabei gibt es neben regional tätigen auch einige bundesweit agierende Stiftungen.

 

Was bedeutet das für Schulen?
Erhält eine Schule eine Förderzusage durch eine Stiftung, bedeutet dies, es fließt eine konkrete Summe Geld, beispielsweise um Projekte zu realisieren, die schulische Ausstattung zu verbessern, das Kollegium weiterzubilden oder schulbezogene Schwerpunkte zu verwirklichen. Dabei gilt: Stiftungen sind grundsätzlich neutral, da sie nicht gebunden sind an Politik und/oder Wirtschaft. Dadurch unterscheiden sich Förderungen durch oder Kooperationen mit Stiftungen wesentlich von Partnerschaften beispielsweise mit Unternehmen. Von einer Öffnung hin zu Stiftungen – und damit zur Zivilgesellschaft – können Schulen sehr profitieren, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Die Anregungen und Möglichkeiten, die eine außerschulische Kooperation mit sich bringt, sind wertvolle Impulsgeber.

 

Stiftungen in Deutschland – so funktionieren sie
Grundsätzlich verfolgt jede Stiftung einen bestimmten, in ihrer Satzung festgelegten Stiftungszweck. Dieser ist Grundlage der thematischen Ausrichtung der Stiftungsarbeit sowie Richtlinie für die Auswahl von Förderzusagen. Unterschieden werden zwei Arten von Stiftungen:

Rein fördernde Stiftungen vergeben aus ihrem Stiftungsvermögen konkrete Fördermittel, zum Beispiel Preise und Stipendien an Einzelpersonen oder Fördermittel an beispielsweise Schulen, deren geplantes Projekt dem Stiftungszweck entspricht und für förderungswürdig erachtet wird.
Operativ tätige Stiftungen legen selbst entworfene Programme und Projekte gemäß der eigenen Schwerpunktsetzung auf. Es existieren auch Mischformen aus beiden Arten von Stiftungen.

 

Schulen und Stiftungen – so entsteht eine Zusammenarbeit
Interessiert sich eine Schule für eine Zusammenarbeit mit einer Stiftung, gilt es zunächst, den Förderzweck genau zu umreißen und sich auf die Suche nach einer passenden Stiftung zu begeben. Hierbei hilfreich sind folgende Stiftungs-Suchmaschinen:
Stiftungssuche des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen
Liste von Förderstiftungen beim Deutschen Stiftungszentrum
Mitglieder des Netzwerkes Stiftungen und Bildung

 

Die Antragstellung
Bei der Beantragung von Leistungen aus einem Stiftungs-Fördertopf gilt es zu unterscheiden zwischen privaten und staatlichen Schulen:
Allgemeinbildende Privatschulen bzw. deren Träger können natürliche oder juristische Personen sein, das heißt also beispielsweise eingetragene Vereine (e.V.), GmbHs, eingetragene Genossenschaften (e.G.) oder aber UGs. Für diese ist es rechtlich möglich, sich direkt bei Stiftungen um eine Förderung zu bewerben.
Staatliche allgemeinbildende Schulen dürfen aufgrund ihres Status in der Regel nicht direkt Mittel empfangen. Möglich ist es jedoch, einen Antrag über einen Förder- oder Elternverein der Schule zu stellen. Verfügt eine Schule nicht über solche, kann im Einzelfall auch die Kommune als Mittelempfänger fungieren. Darüber hinaus agiert auch die Stiftung Bildung bei Bedarf als Stellvertreter für den Mittelempfang. Kurzum: Grundsätzlich ist jede allgemeinbildende Schule in der Lage, Zuwendungen von Stiftungen zu erhalten.

 

Termine 2019: Messen, Kongresse, Versammlungen für Lehrerinnen und Lehrer

Welche überregional relevanten Termine sollten sich Lehrkräfte, Referendare und schulische Führungskräfte für 2019 im Kalender vormerken?

 

Learntec Karlsruhe: Gegliedert in die Bereiche Schule, Hochschule und Berufliche Bildung hat sich die Learntec zur führenden Messe für technologiegestützes Lernen entwickelt. Präsentiert werden unter anderem digitale Lösungen wie E-Learning, Mobile Learning, Lern-Nuggets, Gamification oder Virtual Reality. Die Messe richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen sowie alle rund ums Schulwesen Tätigen.
Termin: 29. – 31. Januar 2019 in Karlsruhe

 

Bildungsmesse Didacta: Rund 800 Aussteller aus etwa 40 Ländern werden Ende Februar zur weltweit größten Messe rund um Schule und Bildung erwartet. Die Expo findet jährlich statt, abwechselnd in den Städten Hannover, Köln und Stuttgart. Gegliedert ist sie in die Ausstellungsbereiche Frühe Bildung, Schule/Hochschule, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Didacta Digital. Zudem gibt es rund 1.500 Vortragsangebote.
Termin: 19. – 23. Februar 2019 in Köln

 

Bitkom Bildungskonferenz: Die Konferenz beleuchtet die Möglichkeiten der digitalen Bildung (auch) vor dem Hintergrund der künstlichen Intelligenz: Wo steht Deutschland in dieser Frage? Welche Infrastruktur ist nötig und wird in der Zukunft nötig sein? Welche Kompetenzen benötigen Menschen jetzt und in der Zukunft?
Termin: 12. März 2019 in Berlin

 

Creativa Dortmund: Als „Europas größte Messe für kreatives Gestalten“ wartet die Creativa mit einer Ausstellung aller erdenklicher Bastel-, Mal-, Zeichen-, Werk- und Gestaltungsutensilien auf. Für Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher gibt es zahlreiche Workshops und Vorträge. Schulklassen können sich auf den eigens eingerichteten Aktionsflächen im kreativen Gestalten ausprobieren.
Termin: 13. – 17. März 2019 in Dortmund

 

Deutscher Schulleiterkongress: Als „größte Fachveranstaltung für Schulleitungen im gesamten deutschsprachigen Raum“ wartet der Schulleiterkongress mit Workshops, Vorträgen von Top-Speakern, Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und einer Ausstellung zu neuen Produkten und Trends auf. Er richtet sich an Schulleitungen und schulische Führungskräfte sowie diejenigen Lehrkräfte, die eine Führungsposition ansteuern möchten.
Termin: 21. – 23. März 2019 in Düsseldorf

 

Fokus Bildung: Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wendet sich der Programmbereich Fokus Bildung speziell an Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher. Neben einer Ausstellung von Lehr- und Lernmedien gilt ein Schwerpunkt der Veranstaltung den Themen Vorlesen und Leseförderung. Für pädagogische Fachkräfte gibt es zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Termin: 21. – 24. März 2019 in Leipzig

 

Online Educa Berlin (OEB): Die Online Educa Berlin bezeichnet sich selbst als internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung. Sie gilt als weltweit größtes Event für E-Learning und -Training. Neben einem großen Ausstellungsbereich gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Workshop-Programm. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Termin: 27. – 29. November 2019 in Berlin

 

Lehrer-Fortbildungen: Die richtige Anlaufstelle in meinem Bundesland finden

Laut einer Vodafone-Studie aus dem Jahr 2016 erachtet der überwiegende Teil der Lehrerinnen und Lehrer lebenslanges Lernen als entscheidenden Baustein ihrer täglichen Arbeit. Jedoch beklagen Lehrkräfte auch die mangelnden zeitlichen Ressourcen für derlei Maßnahmen. Zudem sei es oft schwierig, die passende Fortbildungsmaßnahme zu finden.

Was bieten die Bildungsportale der Länder?
Die Vorgaben für den Besuch von Lehrerfortbildungen variieren von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen schulinternen und externen Fortbildungen. Schulinterne Weiterbildungsmaßnahmen sind zumeist verpflichtend für alle an einer Schule tätigen Lehrkräfte. Sie haben das vorrangige Ziel, das Kollegium auf den gleichen Wissensstand zu bringen.

Externe Bildungsmaßnahmen gestalten sich sehr vielfältig, denn das Angebot ist breit gefächert und nur schwer überschaubar. Zudem gilt es, bei der Wahl des Bildungsanbieters dessen Eignung genau unter die Lupe zu nehmen. Zahlreiche private bzw. kommerzielle Anbieter – etwa Software-Entwickler, Schulbuchverlage, freie Institute oder Forschungszentren – zielen primär darauf ab, eigene Produkte zu verkaufen und lassen mitunter eine Anlehnung an Lehrpläne vermissen.

Empfehlenswert ist daher, zuerst die landesspezifischen Angebote der jeweiligen Bildungs- oder Schulministerien zu durchsuchen. Oft halten diese bereits eine breite Palette an Maßnahmen und Bildungsträgern bereit. Parallel dazu sollten weiterbildungswillige Lehrkräfte in einem Gespräch die Haltung der Schulleitung erfragen, denn Fortbildungen müssen von dieser genehmigt werden.

Baden-Württemberg: Bildungsserver Baden-Württemberg Lehrer*innenfortbildung

Bayern: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Berlin/Brandenburg: Bildungsserver Berlin/Brandenburg

Bremen: Landesinstitut für Schule Bremen

Hamburg: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Hessen: Hessisches Kultusministerium – Fortbildungskataloge

Mecklenburg-Vorpommern: Bildungsserver Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen: Niedersächsischer Bildungsserver – Fortbildungen

Nordrhein-Westfalen: Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz: Veranstaltungskatalog des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz

Saarland: Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Sachsen: Freistaat Sachsen – Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Sachsen-Anhalt: Bildungsserver Sachsen-Anhalt – Lehrerfort- und Weiterbildung

Schleswig Holstein: Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen

Thüringen: Thüringer Schulportal

 

Acht Tipps für das (Vorab-)Job-Interview am Telefon

Im Lehrer/-innenberuf wird ein Job-Interview am Telefon oder via Skype nie das persönliche Vorstellungsgespräch ersetzen können. Zu sehr kommt es in der Schule auf den selbstsicheren Auftritt, Ausstrahlung und Souveränität an – Faktoren, die ein Telefonat nur eingeschränkt abfragen kann.

Um sich jedoch einen konkreteren Eindruck zu verschaffen, der die bereits vorliegenden Bewerbungsunterlagen ergänzt, greifen Schulen durchaus zum Telefon oder nutzen Skype, um in einem ersten Gespräch auszuloten, ob die Chemie grundsätzlich stimmt. Darauf sollten Bewerberinnen und Bewerber vorbereitet sein. Folgende acht Tipps helfen beim souveränen Auftritt am Telefon:

 

  • Während des gesamten Gesprächsverlaufs Zuversicht und eine positive Grundhaltung ausstrahlen und deutlich sowie mit fester Stimme sprechen. Beim Skype-Interview ggf. wie zum Bewerbungsgespräch gekleidet erscheinen.
  • Sich und seine Vita kennen, um auf Fragen antworten zu können. D.h. auch Kopien der versendeten Bewerbung (inkl. Versendedatum), insbesondere den Lebenslauf, bereithalten, denn möglicherweise nimmt die Schule Bezug darauf oder stellt Rückfragen.
  • Nebengeräusche abstellen, Musik/Fernseher und Handy (!) lautlos schalten, nötigenfalls in ein ruhige(re)s Zimmer wechseln und darauf achten, dass während des Gesprächs niemand hereinplatzt. Also alle Mitbewohner informieren, dass man nicht gestört werden möchte.
  • Sich auf den Gesprächspartner vorbereiten, also sich die Website der Schule anschauen und das Wesentliche zum Schulprofil vorab notieren.
  • Möglichst eigene Fragen bereithalten, wenn diese wirklich relevant sind. Ein Telefonat ist ein idealer Zeitpunkt, sich selbst ein genaueres Bild zu verschaffen. Zudem signalisieren Rückfragen, dass eine Beschäftigung mit dem potentiellen neuen Arbeitgeber stattgefunden hat.
  • Sich im Klaren sein über eigene Möglichkeiten und Wünsche: möglicher Eintrittstermin, konkrete Gehaltsvorstellungen, gewünschten Arbeitsumgang, zu unterrichtende Klassenstufen etc. Details werden in der Regel zwar erst im persönlichen Gespräch erörtert, jedoch ist es taktisch gut, beim Telefonat schon etwaige Vorstellungen zu haben, falls das Gegenüber von den üblichen Gepflogenheiten abweicht.
  • Freundlich und höflich, aber nicht zu eilfertig reagieren. Durch ein Telefonat wird noch nichts in Stein gemeißelt. Bei Unsicherheit nachfragen oder sich Bedenkzeit ausbitten.
  • Sich zum Abschluss gerne nach den weiteren Schritten des Bewerbungsverfahrens erkundigen, ggf. Termine vereinbaren und sich für das Gespräch bedanken.

 

Podcasts für Lehrer (Stand: Juni 2018)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Vorbereitung und Einbindung in den Unterricht: Podcasts, also fortlaufende, abonnierbare und auf dem Smartphone abspielbare Audio-Beiträge, sind auch im schulischen Umfeld eine praktische und zeitgemäße Form der Mediennutzung.
Zum einen existieren mittlerweile zahlreiche von Lehrkräften produzierte Podcasts, zum anderen kann die Produktion von Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Medium der Fort- und Weiterbildung.

 

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Locker Lehrer: Der Untertitel „Der positive Lehrerpodcast“ verrät es: Hier geht es um Nützliches, Hilfreiches, Unterstützendes und Anregendes rund um den Lehrerberuf: von Weihnachtsgeschenkideen über Tipps zur Elternarbeit bis hin zu Durchhalteparolen fürs Referendariat.

Der Referendarsflüsterer: Der Name lässt es vermuten: Dieser Podcast richtet sich an Referendare und will diese durch den Irrgarten der ersten Zeit in der Schule begleiten.

Unterrichtsfreie Zeit: Dieser Podcast (und auch gleichnamiges Blog) wird betrieben von Lehrerin Jenny, die sich selbst als „Organisationsfreak“ bezeichnet. Schwerpunkt hier daher: Zeitmanagement, Selbst- und Unterrichtsorganisation

Schulsprecher: Dieser Podcast geht in die Tiefe und behandelt in jeweils recht ausführlichen Episoden grundlegende Fragen der Lehrertätigkeit: Wie funktioniert Leistungsbewertung? Welches ist die Rolle von Lehrern? Wie „tickt“ unser Bildungssystem?

Frau Bachmayer packt aus! Frau Bachmayer und Herr Krautmann sind zwar fiktive Namen, die dahinterstehenden Lehrkräfte existieren jedoch real – und sie reden Tacheles über all das, was sonst nur hinter den verschlossenen Türen der Lehrerzimmer diskutiert wird.

Vorbild-Schule: In diesem Podcast kommen engagierte Lehrerinnen und Lehrer zur Sprache, die aus ihrer Schule eine Vorbildschule machen möchten. Jede Episode widmet sich einem Interviewpartner und dessen Ansätzen.

Für die gezielte Suche nach Podcasts – auch nach Themenbereichen und Stichworten – empfiehlt sich das Portal podcast.de. Es liefert zudem einen Einblick in die Funktionsweise von Podcasts. Überdies geben die meisten Rundfunkanstalten, TV-Sender sowie Magazine und Zeitungen mittlerweile eigene Podcast-Reihen heraus.

 

Termine 2018: Messen, Kongresse, Events für Lehrerinnen und Lehrer

Welche überregional relevanten Termine sollten sich Lehrkräfte, Referendare und schulische Führungskräfte für 2018 im Kalender vormerken?

Learntec Karlsruhe: Die Leitmesse für digitale Bildung verzeichnet stetig wachsende Besucherzahlen. Im Themenbereich Schule dreht sich alles um die Frage: „Wie funktioniert digitale Schule?“ Die Messe richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen sowie alle rund ums Schulwesen Tätigen.
Termin: 30. Januar – 1. Februar 2018 in Karlsruhe

Quelle: Deutsche Messe

Bildungsmesse Didacta: Die weltweit größte Messe rund um Schule und Bildung findet alljährlich Ende Februar statt, abwechselnd in den Städten Hannover, Köln und Stuttgart. Gegliedert ist sie in die Ausstellungsbereiche Frühe Bildung, Schule/Hochschule, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Didacta Digital. Zudem gibt es rund 1.500 Vortragsangebote.
Termin: 20. – 24. Februar 2018 in Hannover

Bildungskongress: Der Kongress für Bildungsmedien informiert Lehrkräfte, Bildungsträger und schulische Führungskräfte über Trends in der Bildungsmedienentwicklung. Neben Vorträgen und Workshops gibt es eine umfassende Ausstellung. Motto 2018: „Print und digital – Unterricht heute und morgen gestalten“.
Termin: 10. März 2018 in Köln

Deutscher Schulleiterkongress: Workshops, Vorträge von Top-Speakern, Erfahrungsaustausch und das Informieren über neue Produkte und Trends stehen im Fokus des 7. DSLK. Er richtet sich an Schulleitungen und schulische Führungskräfte sowie diejenigen Lehrkräfte, die eine Führungsposition ansteuern möchten.
Termin: 8. – 10. März 2018 in Düsseldorf

Deutscher Lehrertag: Der Deutsche Lehrertag findet alljährlich im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt und spricht gezielt auch junge bzw. angehende Lehrkräfte an. Veranstalter sind der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sowie der Verband Bildungsmedien e.V. Auf dem Programm stehen Vorträge zu aktuellen Themen der Schul- und Bildungspolitik sowie praxisbezogene Workshops.
Termin: 15. März 2018 in Leipzig

Bitkom Bildungskonferenz:
„Digitale Bildung ist keine Kür, sie ist Pflicht – für Teilhabe, für einen sicheren Job und für ein selbstbestimmtes Leben.“, so der Ansatz der Konferenz. Ziel der Veranstaltung ist es daher, das deutsche Bildungswesen – bzw. seine Akteure – in Sachen Digitalisierung fit zu machen. Dafür bringt die Konferenz Bildungspraktiker, Politiker und interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammen.
Termin: 19. März 2018 in Berlin

fraMediale: Die Medienmesse und Fachtagung fraMediale wendet sich sowohl an Lehrende, als auch an Bildungswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienpädagoginnen und -pädagogen. Das diesjährige Motto lautet: „Schnittstellen – Interfaces des Digitalen“. Die Veranstaltung versteht sich als Brücke zwischen medienpädagogischer Forschung und der Medienbildungspraxis in Schulen und Hochschulen.
Termin: 19. September 2018 in Frankfurt am Main

Online Educa: Die Online Educa Berlin bezeichnet sich selbst als internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung. Sie gilt als weltweit größtes Event für E-Learning und -Training.
Termin: 5. – 7. Dezember 2018 in Berlin

 

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