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Lehrer-Fortbildungen (Teil 2): Private Anbieter

Die Frage der Bildungsqualität ist ein „heißes Eisen“. Gerade auch aus diesem Grund wünschen sich die meisten Lehrerinnen und Lehrer eine konstante Fort- und Weiterbildung – und zwar sowohl fachlich, pädagogisch, didaktisch-methodisch als auch persönlichkeitsbezogen. Dabei ist die Palette der Fortbildungs-Anbieter unüberschaubar groß und Lehrkräfte sollten Aufwand und Nutzen genau abwägen. Zudem gilt es, zu prüfen, ob etwa bei privaten Anbietern nicht primär kommerzielle Interessen im Vordergrund stehen.

Tipp daher: Den eigenen Bildungsbedarf so konkret wie möglich formulieren, das Vorhaben mit der Schulleitung besprechen und dann Anbieter vergleichen. Wer tiefer ins Thema einsteigen möchte, findet hilfreiche Informationen in der Studie „Gebrauchsanweisung fürs lebenslange Lernen“
Weiterführende Informationen zum Thema Lehrer-Fortbildung erteilt auch der länderübergreifend arbeitende Deutsche Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung e.V.

Lehrer-Fortbildungen: Die richtige Anlaufstelle in meinem Bundesland finden

Laut einer Vodafone-Studie aus dem Jahr 2016 erachtet der überwiegende Teil der Lehrerinnen und Lehrer lebenslanges Lernen als entscheidenden Baustein ihrer täglichen Arbeit. Jedoch beklagen Lehrkräfte auch die mangelnden zeitlichen Ressourcen für derlei Maßnahmen. Zudem sei es oft schwierig, die passende Fortbildungsmaßnahme zu finden.

Was bieten die Bildungsportale der Länder?
Die Vorgaben für den Besuch von Lehrerfortbildungen variieren von Bundesland zu Bundesland. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen schulinternen und externen Fortbildungen. Schulinterne Weiterbildungsmaßnahmen sind zumeist verpflichtend für alle an einer Schule tätigen Lehrkräfte. Sie haben das vorrangige Ziel, das Kollegium auf den gleichen Wissensstand zu bringen.

Professionalisierung von Schulleitung – Tipps und Ansprechpartner

 

Die Zahl der unbesetzten Schulleitungs-Stellen ist brisant. Allein in den Schulen in NRW sind derzeit fast 2.000 Chefsessel unbesetzt. Über 300 davon an Grundschulen. Um den Notstand zu beheben, sind verschiedene Maßnahmen angebracht: vor allem bessere Bezahlung und mehr Zeit für reine Leitungs- und Verwaltungsaufgaben.

 

Den Nachwuchs in den Blick nehmen

Die meisten Positionen als schulische Führungskraft sind derzeit deshalb nicht besetzt, weil geeignete Bewerber fehlen. Die jeweiligen Schulleiterverbände der Länder und deren Dachorganisation, die Arbeitsgemeinschaft der Schulleiterverbände Deutschlands (ASD) fordern, dass dem immer komplexer werdenden Berufsbild auf Bundesebene durch eine professionelle Aus- und Weiterbildung Rechnung getragen wird. Derzeit existieren im Bereich Schulmanagement und in der Qualifizierung von schulischem Führungskräftenachwuchs zahlreiche Fortbildungs- oder Studienangebote. Eine Auswahl:

Weiterbildungen für Lehrkräfte

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung für Lehrkräfte sind sehr vielfältig und reichen von methodischen oder unterrichtsbezogenen Inhalten über rein pädagogische Bildungsangebote bis hin zu Aufbaustudiengängen, die für schulische Führungspositionen qualifizieren. Überdies unterhalten die Träger mancher Privatschulen eigene Weiterbildungsprogramme, wie beispielsweise der Bund der Freien Waldorfschulen.

Gerade für Lehrkräfte an Privatschulen ist es wichtig, sich in Sachen Weiterbildung auf dem Laufenden zu halten und sowohl Anbieter als auch Maßnahmen zu kennen. Denn zum einen schärfen Fortbildungen das Profil von Lehrkräften und qualifizieren sie für verschiedenste Stellen und Tätigkeiten. Zum anderen können bereits absolvierte oder aber für die Zukunft gewünschte Fortbildungen ein entscheidender Punkt bei einem Bewerbungsgespräch sein.

Online-Fortbildungen für Lehrer/-innen

Online-Fortbildungen sind in aller Munde. Auch für Pädagogen/-innen werden Fortbildungen, die ausschließlich über das Internet angeboten werden, immer beliebter. Die Vorteile von Online-Fortbildungen liegen auf der Hand: Teilnehmer/-innen können selbstbestimmt und zeitlich flexibel lernen. Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten lassen sich sparen, die Fortbildungen können von zu Hause aus absolviert werden. Jede/r kann in seiner eigenen Geschwindigkeit lernen. Meist werden die zum Kurs dazugehörigen Materialien zugeschickt oder online bereitgestellt. Zertifikate werden entweder per Post zugeschickt oder können von den Teilnehmern/-innen ausgedruckt werden. Im Folgen Beitrag wollen wir euch einige bekannte Adressen für E-Learning-Kurse für Lehrer/-innen bzw. Online-Lehrerfortbildungen vorstellen.

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