Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

13 nützliche Schul- und Lern-Apps (Stand: August 2019)

Gestaltung, Kreativität

Canva: Mit Canva können Kreativ-Willige Poster, Karten, Flyer, Infografiken, Broschüren und Schaubilder selbst erstellen. Es gibt viele Gestaltungs- und Layout-Möglichkeiten.

Explain Everything: Mit explaineverything.com lassen sich unkompliziert digitale Präsentationen und „Folien“ sowie kurze Lehrvideos visuell ansprechend aufbereiten. Für Android-Geräte sowie für IPhone und I-Pad.

Organisation, Planung

Trello: Ursprünglich erdacht als Projektmanagement-Tool können mit Trello Abläufe organisiert, Listen erstellt und komplexe Projekte gemanagt werden. In Schulen vor allem bewährt bei Teams.

Evernote: Evernote speichert alles, was man bislang in ein Notizbuch oder auf herumfliegende Zettel notiert hat – vom Einkaufszettel über Urlaubsplanung bis hin zu Fotoalben. Verknüpfte Endgeräte können in Echtzeit synchronisiert werden.

Wunderlist: Ob Notizen, Ideen, Erinnerungen, Listen, Planungen, Termine, Adressen, Dokumente – Wunderlist speichert alle Arten von Informationen und Informationsschnipseln zentral und ermöglicht das Abrufen jederzeit, von jedem Ort. Erhältlich für Android, Windows und Apple.

Notenbox: Die Notenbox speichert und verwaltet Noten und erspart Lehrerinnen und Lehrern am Ende eines Halbjahres das mühsame Zusammenrechnen von Einzelnoten. Erhältlich für Android, Windows und Apple.

Unterrichtshelfer

Too Noisy: Steigt der Lautstärkepegel im Klassenraum über ein bestimmtes Level, zeigt Too Noisy dies an – und erspart Lehrkräften kräftezehrendes Ermahnen. Erhältlich für Android und Apple.

Cam Scanner: Die App Cam Scanner, ausgelegt für Android-Geräte sowie für IPhone/I-Pad ermöglicht das Einscannen von Dokumenten, Bildern etc. und das Umwandeln in pdfs.

Edkimo: Die hilfreiche App Edkimo eignet sich zum strukturierten Einholen von Feedback – von Schülerinnen und Schülern, Eltern, dem Kollegium oder Kooperationspartnern. Erhältlich für Android und Apple.

Quizlet: Mit der App Quizlet lassen sich digital Karteikarten zu individuellen Themenbereichen erstellen. Zudem gibt es zahlreiche Anregungen für die Verwendung im Unterricht. Erhältlich für Android und Apple.

Tapucate: Die App Tapucate dient zur Schüler- und Notenverwaltung, zum Festhalten von Fehlzeiten, Adressen und sonstigen verwaltungsbezogenen Informationen. Besonderes Plus: Als Gedächtnisstütze kann für jeden Schüler/jede Schülerin ein Foto werden.

Brainyoo: Mit Brainyoo können Schülerinnen und Schüler Karteikarten selbst erstellen, Eselsbrücken bauen und Wissen abfragen und vertiefen. Erhältlich für Android und Apple sowie für Windows als Web-Version.

Goconqr: Mit Goconqr können Lerninhalte sortiert, gebündelt und mit anderen Lernenden geteilt werden. Dient dem langfristigen Wissensaufbau und der Archivierung von Lerninhalten. Bislang ist die App rein auf mobile Endgeräte ausgelegt. Ab Mitte 2020 wird sie nur noch als Web-App funktionieren.

Hinweis: Einige der genannten Apps speichern personenbezogene und mitunter sensible Daten. Vor der Verwendung der Apps sind Lehrkräfte angehalten, sich mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen ihres jeweiligen Bundeslandes vertraut zu machen.

Berufliche Netzwerke für Lehrkräfte

Im Hinblick auf die steigende Zahl von Privatschulen und deren unterschiedliche Schwerpunkte, ist bei manchen Lehrerinnen und Lehrern eine zunehmende Spezialisierung feststellbar. Diese kann, muss aber nicht mit der jeweiligen Fächerkombination einhergehen. Stattdessen kann Spezialwissen durchaus auch fachfremd sein. So sind etwa Fremdsprachen-Lehrkräfte mit einem Faible für digitale Medien, MINT-Lehrkräfte mit vertieftem Wissen in Sachen Mobbing-Prävention oder Sportlehrerinnen und -lehrer mit besonderen Kompetenzen in Sachen Inklusion keine Seltenheit.

Spezialwissen und Erfahrungen, die über die reinen Lehrplan-Inhalte hinausgehen, sind im Lehralltag eine wertvolle Ressource und Lehrkräfte beklagen zu Recht die im Schulalltag mangelnden Gelegenheiten, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen bzw. zusammenzuarbeiten.

Ansprechpartner finden, Wissen teilen

Eine Möglichkeit, auf unkomplizierte – und persönliche – Art Kolleginnen und Kollegen zu finden, die über gesuchtes Spezialwissen verfügen, sind berufliche Netzwerke. Was in der freien Wirtschaft bereits eine lange Tradition hat, hält nun auch immer mehr Einzug in den Lehrerberuf. Hier eine Auswahl lehrerbezogener beruflicher Netzwerke:

Darüber hinaus gibt es neben zahllosen regional bzw. länderspezifisch bezogenen Netzwerken auch parteibezogene Netzwerke, kirchen- oder gewerkschaftsnahe Netzwerke, wissenschaftliche Netzwerke, Hochschul-Alumni sowie Frauennetzwerke. Der Deutsche Frauenrat beispielsweise vereint als Dachverband über 60 Frauennetzwerke unter seinem Namen.

First give, then take!

Entgegen mancher Vorurteile sind die Beweggründe vieler überzeugter Netzwerkerinnen und Netzwerker keinesfalls egoistischer Natur. Denn auf Dauer wird in einem Netzwerk nur heimisch werden, wem das Geben mindestens genauso viel Freude bereitet wie das Nehmen. Regeln also, wie sie auch bei einer guten Freundschaft gelten sollten. Und das bedarf am Anfang durchaus ein wenig Arbeit. Essentielle Verhaltensweisen beim Eintritt in ein Netzwerk sind daher: Interesse bekunden, Hilfsbereitschaft signalisieren, an den vorherrschenden Umgangston halten, sich konstruktiv einbringen.

Die Probezeit meistern: Wissenswertes zum Einstieg in ein neues Arbeitsverhältnis

Im Gegensatz zu staatlichen Schulen sind private Schulträger, auch wenn sie gemeinnützig sind, ganz normale Arbeitgeber. Damit sind sie auch gebunden an arbeitsrechtliche Bestimmungen zur Probezeit. In der Regel beträgt diese sechs Monate. In Ausnahmefällen – und dies auch nur bei Kandidaten mit Berufserfahrung – kann die Probezeit nach vorheriger Verhandlung verkürzt werden. Eine Verlängerung ist weniger üblich, jedoch mit Einverständnis des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin prinzipiell möglich.

Kündigung in der Probezeit

Während der Probezeit können beide Seiten – Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer – jederzeit und ohne Angabe von Gründen schriftlich kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel zwei Wochen. Liegt ein Tarifvertrag zugrunde, der längere Kündigungsfristen in der Probezeit vorgibt, so gelten diese. Daher: Bei Vertragsunterzeichnung prüfen, ob die normale gesetzliche oder eine abweichende Kündigungsfrist gilt.

Urlaub und Krankheit

Ein Urlaubsanspruch besteht rein rechtlich erst nach Ablauf der Probezeit. Angestelltenverhältnisse von Lehrkräften bilden hier aufgrund der vorgegebenen Ferienzeiten natürlich eine Ausnahme. Tritt während der Probezeit eine Krankheit ein, benötigt der/die Angestellte von Tag 1 an eine ärztliche Bescheinigung. Wichtig jedoch: Im Krankheitsfall während der Probezeit beginnt die Lohnfortzahlung erst in der fünften Woche der Krankschreibung.

Arbeitgeber-Feedback

Nach etwa zwei Monaten sollten Angestellte in Probezeit den Arbeitgeber um ein Feedbackgespräch bitten, sofern nicht ohnehin regelmäßige Feedbackrunden Teil der Schulkultur sind. In diesem gilt es zu besprechen, ob die bisherigen Leistungen den Vorstellungen des Arbeitgebers entsprechen oder ob es noch Verbesserungsbedarf gibt. Nicht immer sind solche Gespräche üblich, jedoch zeugt es von Engagement und Leistungsbereitschaft, sie anzufragen. Ist die Probezeit erfolgreich verlaufen, geht das Arbeitsverhältnis „auf Probe“ über in ein reguläres Arbeitsverhältnis mit den normalen gesetzlichen Bestimmungen zum Kündigungsschutz.

Weitere Informationen

Lehrkräfte ins Ausland: Internationalisierung der Lehramtsausbildung

Interkulturelle Kompetenz, Auslandserfahrungen und Weltgewandtheit werden zunehmend von Bewerberinnen und Bewerbern gefordert und sollen möglichst bereits in der Ausbildung erworben werden. Dem entgegen steht jedoch die Tatsache, dass gerade Lehrkräfte hierzulande häufig in nur geringem Maße Auslandserfahrungen sammeln – erstrecht im Rahmen der Ausbildung. Dabei sind diese ein wichtiger Motor auch für die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrkräften. Nicht zuletzt sind Auslandserfahrungen wichtige Voraussetzungen, um als Lehrkraft der zunehmenden kulturellen, religiösen und sprachlichen Diversität souverän zu begegnen und dies an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Neues Programm ebnet Wege ins Ausland

Auslandsaufenthalte sind in Deutschland bislang nicht Bestandteil der Curricula der Lehramtsausbildung. Um angehenden Lehrkräften die Möglichkeit für Auslandserfahrungen zu eröffnen, hat der DAAD das Programm Lehramt.International aufgesetzt. Es richtet sich sowohl an Lehramtsstudierende als auch an Absolventen vor dem Übergang zum Referendariat.

Programm für Lehramtsstudierende

Bewerben können sich an deutschen Hochschulen Studierende aller Fächerkombinationen und aller Schulformen ab dem 1. Fachsemester eines Lehramtsstudiengangs (Bachelor, Staatsexamen) sowie Studierende im Masterstudiengang. Die Teilnehmenden am Programm erhalten ein Stipendium für selbstorganisierte Praktika an schulischen und Hochschuleinrichtungen im Ausland. Die Dauer der Förderung beträgt 1 bis 6 Monate. Das Stipendium umfasst:

  • Monatliche Stipendienrate (Höhe je nach Gastland)
  • Reisekostenzuschuss
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung

Programm für Absolventen vor dem Übergang zum Referendariat

Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen (Master oder Staatsexamen) aller Fächerkombinationen und aller Schulformen, die vor dem Referendariat bzw. zwischen dem ersten und zweiten Staatsexamen stehen. Die Dauer der Förderung beträgt 6 bis 12 Monate. Das Stipendium umfasst:

  • Monatliche Stipendienrate (Höhe je nach Gastland)
  • Reisekostenzuschuss
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung

Als Lehrkraft an einer deutschen Auslandsschule arbeiten

Auch für bereits erfahrene Lehrkräfte kann eine Tätigkeit im Ausland äußerst bereichernd sein. Weiterführende Informationen zum Thema liefern die Artikel „Lehrmöglichkeiten an deutschen Schulen im Ausland“ sowie „Bewerbung und Vorbereitung: Als deutsche Lehrkraft ins Ausland“.

Hier finden Sie überdies aktuelle LehrCare-Stellenausschreibungen im Ausland.

Bewerbungskosten steuerlich absetzen

Bewerbungskosten können als sogenannte Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Der Zeitpunkt der stattgefundenen Bewerbung – ob aus einem Arbeitsverhältnis heraus, während einer Phase der Arbeitslosigkeit oder direkt nach Ausbildungs- bzw. Studienabschluss – spielt dabei keine Rolle. Ebenso ist steuerlich nicht ausschlaggebend, ob eine Bewerbung erfolgreich war oder nicht.

Neu: Seit dem 1.1.2019 haben Steuerzahler zwei Monate mehr Zeit für das Einreichen ihrer Steuererklärung beim Finanzamt. Statt dem 31.5. gilt nun der Stichtag 31.7.

Folgende Bewerbungskosten sind absetzbar:

Materialien & Zubehör

  • Bewerbungsmappen
  • Kopien
  • Papier, Briefumschläge, Klarsichthüllen, Klebestifte
  • Druckerpatronen
  • Briefmarken
  • Telefonkosten (anteilig, mit Einzelnachweis und Nummernnachweis)
  • Bewerbungsratgeber (Buch)

Dienstleistungen & Reisekosten

  • Bewerbungsfotos
  • Teilnahme an Kursen (z.B. Bewerbungstraining)
  • Beglaubigungen von Zeugnissen
  • Grafische Gestaltung (z.B. von Online-Bewerbungen)
  • Dreh eines Bewerbungsvideos
  • Erstellen einer eigenen Bewerbungswebseite
  • Schalten einer Stellengesuch-Anzeige
  • Ggf. Übersetzungskosten
  • Anreise zum Vorstellungsgespräch (Bahn, Auto, ggf. Taxi)
  • Parkgebühren
  • Ggf. Übernachtungskosten und Verpflegung

Nachweis der Bewerbungen und der Kosten

Die größten Chancen auf eine wohlwollende Reaktion des Finanzamts haben Bewerber, wenn sie eine lückenlose, detaillierte Tabelle ihrer Bewerbungsaktivitäten einreichen. Darin enthalten sollten sein: Name und Ansprechpartner des Unternehmens, Datum der Bewerbung, Art der Bewerbung (Papier/online), erfolgte Reaktionen des Unternehmens (Eingangsbestätigung, Gesprächseinladung, Absage o.Ä.). Auf Wunsch können Kopien dieser Schreiben dem Finanzamt nachgereicht werden.

Wichtig: Belege für den Kauf von beispielsweise Büromaterialien oder Ratgebern müssen die genaue Artikelbezeichnung bzw. den Buchtitel enthalten, um die tatsächliche Verwendung für den Bewerbungszweck nachweisen zu können.

Bewerbungskosten pauschal geltend machen

Eine weitere Möglichkeit der Erstattung ist das Pauschalverfahren. Jedoch gibt es hierfür keine verbindliche Rechtsgrundlage und demnach keinen Rechtsanspruch. Vielmehr liegt die Entscheidung im Ermessen eines jeden Finanzamts bzw. Sachbearbeiters. Die Höchstgrenze fürs pauschale Geltendmachen von Bewerbungskosten liegt bei 1.000 Euro.

Eine grobe Richtlinie liefert ein Urteil des Finanzgerichts Köln aus dem Jahr 2004 (Az.: 7 K 932/03, FG Köln vom 7.7.2004). Demnach sind für schriftliche Bewerbungen Kosten in Höhe von 8,50 Euro und für Online-Bewerbungen in Höhe von 2,50 Euro angemessen.

Rechtsextremismus – 20 Anlauf- und Informationsstellen für Lehrkräfte

Bundesweit gibt es eine Vielzahl von Stellen, die sich mit Aufarbeitung, Thematisierung und Prävention von Rechtsextremismus beschäftigen. Schulen oder einzelne Lehrkräfte sowie auch Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit an folgende Initiativen wenden:

 

Beratungsstellen der Länder

Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Mobiles Beratungsteam für Gemeinwesenberatung

Demokratiezentrum Bremen

Hamburger Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Beratungsnetzwerk Hessen

Regionalzentren für demokratische Kultur Mecklenburg Vorpommern

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) Niedersachsen

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Kompetenznetzwerk Demokratie leben Rheinland Pfalz

Adolf-Bender-Zentrum Saarland

Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V

Kulturbüro Sachsen e.V.

Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Schleswig Holstein

Mobile Beratung in Thüringen

 

Länderübergreifende Anlaufstellen

 

Online-Beratung gegen Rechtsextremismus

Per E-Mail vermittelt ein Team von Beratern sowohl konkrete Tipps als auch Anlaufstellen oder Initiativen in räumlicher Nähe zu den Ratsuchenden.

 

Amadeu-Antonio-Stiftung – Initiativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur

Organisiert unter anderem die Initiative „Soziale Netzwerke gegen Nazis“, in der rund 20 soziale Netzwerke vernetzt sind.

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Große, auf Bundes- und Länderebene agierende Initiative. Sie unterstützt ausdrücklich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch pädagogische Kräfte.

 

Netzwerk für Demokratie und Courage

Das Netzwerk verfolgt das Ziel, durch die Ausbildung junger Menschen zu Multiplikator/-innen Grundwerte der Demokratie und Toleranz zu verbreiten und zu verfestigen.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe)

Die DeGeDe bietet fundierte Informationen zu demokratiepädagogischen Fragen und Vorhaben

 

 

15 nützliche Schul- und Lern-Apps (Stand: August 2018)

Neben Apps zur Unterrichtsvorbereitung und fachlichen Weiterbildung gibt es eine stetig wachsende Zahl von Applikationen zum Einsatz im Unterricht. Großer Beliebtheit erfreuen sich nicht zuletzt auch Apps zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement für Lehrkräfte. Hier eine Auswahl 15 aktuell empfehlenswerter Anwendungen fürs Smartphone.

 

Canva

Poster, Karten, Flyer, Infografiken, Broschüren und Schaubilder selbst erstellen. Viele Gestaltungs- und Layout-Möglichkeiten.

 

Trello

Konzipiert als Projektmanagement-Tool können mit dieser App Abläufe organisiert, Listen erstellt und komplexe Projekte gemanagt werden. Auch für Teams geeignet.

 

Padlet

Anwendung zum Sammeln von Informationen, Notizen, Texten, Bildern etc. und zum Organisieren an sogenannten Pinnwänden. Spezielle Anpassungen für die gesamte Schule möglich.

 

Edkimo

Hilfreiche App zum strukturierten Einholen von Feedback – von Schülerinnen und Schülern, Eltern, dem Kollegium oder Kooperationspartnern.

 

Evernote

Evernote speichert alles, was man sonst in ein Notizbuch oder auf herumfliegende Zettel notiert – vom Einkaufszettel über Urlaubsplanung bis hin zu Fotoalben. Verknüpfte Endgeräte können in Echtzeit synchronisiert werden.

 

Explain Everything

Mit „explaineverything.com“ lassen sich unkompliziert digitale Präsentationen und „Folien“ sowie kurze Lehrvideos erstellen.

 

Cam Scanner

Diese App ermöglicht das Einscannen von Dokumenten, Bildern etc. und das Umwandeln in pdfs.

 

Duolingo

App zum spielerischen Erlernen von Fremdsprachen. Wie bei Videospielen müssen Lernende kleine Aufgaben bzw. Level absolvieren und dürfen dabei nicht ihre „Leben“ verlieren. Die deutschsprachige Version ermöglicht das Erlernen der Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch.

 

Quizlet

Mit der App Quizlet lassen sich digital Karteikarten zu individuellen Themenbereichen erstellen. Zudem gibt es zahlreiche Anregungen für die Verwendung im Unterricht.

 

Teacherstudio

Teacherstudio ist ein Organisationstool für den Arbeitsalltag von Lehrkräften: Es bietet Raum für Dokumentationen, Sitzpläne, Schülerverwaltung, Kalender und vieles mehr.

 

Seesaw

Hiermit können Schülerinnen und Schülern ein digitales Portfolio erstellen und so ihren Lernfortschritt dokumentieren. Auch geeignet zum Austausch mit Eltern.

 

Lehrerapp

App zur Verwaltung von (auch sensiblen) Daten, zur Schüler- und Notenverwaltung, Termin- und Stoffplanung, zum Festhalten von Fehlzeiten, Adressen und sonstigen verwaltungsbezogenen Informationen.

 

Brainyoo

Lern- und Karteikarten selbst erstellen, Eselsbrücken bauen und Wissen abfragen und vertiefen. Mit verschiedenen multimedialen Möglichkeiten.

 

Goconqr

Mit Goconqr können Lerninhalte sortiert, gebündelt und mit anderen Lernenden geteilt werden. Dient dem langfristigen Wissensaufbau und der Archivierung von Lerninhalten.

 

Wunderlist

Wunderlist ist eine Art „zweites Gedächtnis“. Hier können Listen, Planungen, Ideen, Termine, Adressen und alle sonstigen Informationsschnipsel zentral gespeichert und abgerufen werden.

 

Podcasts für Lehrer (Stand: Juni 2018)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Vorbereitung und Einbindung in den Unterricht: Podcasts, also fortlaufende, abonnierbare und auf dem Smartphone abspielbare Audio-Beiträge, sind auch im schulischen Umfeld eine praktische und zeitgemäße Form der Mediennutzung.
Zum einen existieren mittlerweile zahlreiche von Lehrkräften produzierte Podcasts, zum anderen kann die Produktion von Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Medium der Fort- und Weiterbildung.

 

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Locker Lehrer: Der Untertitel „Der positive Lehrerpodcast“ verrät es: Hier geht es um Nützliches, Hilfreiches, Unterstützendes und Anregendes rund um den Lehrerberuf: von Weihnachtsgeschenkideen über Tipps zur Elternarbeit bis hin zu Durchhalteparolen fürs Referendariat.

Der Referendarsflüsterer: Der Name lässt es vermuten: Dieser Podcast richtet sich an Referendare und will diese durch den Irrgarten der ersten Zeit in der Schule begleiten.

Unterrichtsfreie Zeit: Dieser Podcast (und auch gleichnamiges Blog) wird betrieben von Lehrerin Jenny, die sich selbst als „Organisationsfreak“ bezeichnet. Schwerpunkt hier daher: Zeitmanagement, Selbst- und Unterrichtsorganisation

Schulsprecher: Dieser Podcast geht in die Tiefe und behandelt in jeweils recht ausführlichen Episoden grundlegende Fragen der Lehrertätigkeit: Wie funktioniert Leistungsbewertung? Welches ist die Rolle von Lehrern? Wie „tickt“ unser Bildungssystem?

Frau Bachmayer packt aus! Frau Bachmayer und Herr Krautmann sind zwar fiktive Namen, die dahinterstehenden Lehrkräfte existieren jedoch real – und sie reden Tacheles über all das, was sonst nur hinter den verschlossenen Türen der Lehrerzimmer diskutiert wird.

Vorbild-Schule: In diesem Podcast kommen engagierte Lehrerinnen und Lehrer zur Sprache, die aus ihrer Schule eine Vorbildschule machen möchten. Jede Episode widmet sich einem Interviewpartner und dessen Ansätzen.

Für die gezielte Suche nach Podcasts – auch nach Themenbereichen und Stichworten – empfiehlt sich das Portal podcast.de. Es liefert zudem einen Einblick in die Funktionsweise von Podcasts. Überdies geben die meisten Rundfunkanstalten, TV-Sender sowie Magazine und Zeitungen mittlerweile eigene Podcast-Reihen heraus.

 

Employer Branding – Teil 2: Strategien für Privatschulen

Die Zahl der Privatschulen steigt kontinuierlich. Dies kurbelt den Wettbewerb untereinander an und fordert eine klare Profilierung seitens der Schulen. Zum einen, da Schulen in Freier Trägerschaft nur dann am Markt bestehen können, wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler anmelden. Zweitens aber auch, um für Lehrkräfte ein attraktiver Arbeitgeber zu sein – und zu bleiben. Denn gerade in den momentanen Zeiten des akuten Lehrermangels sind Lehrkräfte in der für sie günstigen Situation, sich diejenige Schule suchen zu können, deren Konditionen am meisten überzeugen.

Sieben Maßnahmen für Privatschulen zur gelungenen Darstellung als Arbeitgeber

  • Bewerbungsverfahren transparent gestalten: Welche Form soll die Bewerbung haben? Gibt es einen Hospitationstag? Wie schnell erfolgt eine Entscheidung nach dem Vorstellungsgespräch?
  • Arbeitgeberleistungen hervorheben: Welche pekuniären und nicht-pekuniären Zuwendungen (z.B. vermögenswirksame Leistungen, Jobticket, Zuschüsse zu gesundheitserhaltenden Maßnahmen, Betriebskindergarten o.Ä.) erhalten die Mitarbeiter?
  • „Karriere“-Seite einrichten: Bewerbungskandidaten müssen auf der Website schnell und mit wenigen Klicks zu gebündelten Informationen für das Bewerbungsverfahren gelangen können.
  • Erwartungen formulieren: Die Karriere-Seite muss Auskunft geben über die fachlichen sowie in besonderem Maße auch die persönlichkeitsbezogenen Erwartungen, die die Schule an potenzielle Lehrkräfte hat.
  • Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen: Welche persönlichen und fachlichen Weiterentwicklungen sind an der Schule möglich?
  • Kollegium und Arbeitsplatz sichtbar machen: Bewerber möchten einen visuellen Eindruck vom Arbeitsalltag erhalten. Dies ist möglich durch Fotos/Videos auf der Homepage, die einen Einblick in das Schulleben geben. Auch Statements von Lehrkräften auf der Website („Für mich ist das Arbeiten an Schule xyz so erfüllend, weil…“) sind eine Möglichkeit.
  • Positionieren und beschreiben: Schulprogramm und Werte der Schule müssen stimmig sein und sich möglichst auf allen Kanälen der öffentlichen Darstellung wiederfinden. Nicht nur Website, Social-Media-Kanäle und Schulflyer sind Mittel der Außendarstellung: Jede Schülerin/jeder Schüler, das Schulgebäude, jede Lehrkraft, jede Veranstaltung mit öffentlicher Berichterstattung fungiert als Botschafter der Schule.

Weiterführende Informationen

Im deutschen Sprachraum befassen sich bislang nur sehr wenige Experten mit Employer Branding im Bildungssektor. Einer der Vorreiter ist Gunther Wolf vom Wolf Kompetenz Center für Mitarbeiterbindung. Er bietet auch ein spezielles Employer-Branding-Seminar für Privatschulen an. Im englischsprachigen Raum hingegen ist Employer Branding für Bildungseinrichtungen weitaus gängiger. Weiterführende Informationen hält beispielsweise der Artikel „15 Employer Branding Best Practices You Need to Know“ bereit. Ebenfalls einen Bezug zu Employer Branding für Schulen bietet der Artikel „How to improve your employer brand“.

 

Employer Branding – Teil 1: Der Arbeitgeber als Marke

Unter Employer Branding versteht man die gezielte, durch Marketing-Maßnahmen gesteuerte Darstellung eines Unternehmens als attraktiven Arbeitgeber, kurz: die Erschaffung einer Arbeitgebermarke. Beabsichtigt wird eine passgenauere Personalrekrutierung, eine stabile Positionierung am Markt und letztlich eine langfristige Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

Für Schulen in Freier Trägerschaft spielt das Employer Branding eine zunehmend wichtige Rolle, denn anders als etwa staatliche Schulen sind diese letztlich eigenständige Wirtschaftsunternehmen, die sich am Markt etablieren und behaupten müssen. Dafür benötigen Privatschulen nicht nur kompetente Fachkräfte, sondern überdies Angestellte, die zu den Werten der Schule passen.

Erster Schritt: die Innenschau

Bevor ein Unternehmen sich auf den Weg begibt, sich mit den Werkzeugen des Marketing nach außen als Marke dazustellen, muss ein ausführlicher Blick nach innen erfolgen: Was sind die Stärken (und Schwächen) des Unternehmens? Was schätzen oder kritisieren die Mitarbeiter? Was ist ihnen wichtig? Wie sieht die Unternehmensgeschichte aus? Wie wurden eventuelle Krisen oder Flauten gemeistert? Wie verläuft der Rekrutierungsprozess und ist dieser stimmig mit den Unternehmenszielen?

Zweiter Schritt: die öffentliche Wahrnehmung

Ist das „Innenleben“ des Unternehmens erforscht, gilt es, dessen Erscheinen in der Öffentlichkeit zu analysieren – und zwar auf zwei Ebenen:
a) Wie stellt sich das Unternehmen selbst in der Öffentlichkeit dar?
b) Was sagen andere über das Unternehmen und welches Image ergibt sich daraus?
Herangezogen werden sollten dabei für eine Analyse sämtliche Kanäle der öffentlichen Darstellung, von der klassischen Pressearbeit über Website, Social-Media-Auftritt, Corporate Design, Kommunikation. Um ein Bild dessen zu erhalten, was andere über das eigene Unternehmen sagen und denken, ist beispielsweise das Verfolgen der Kommentare auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen hilfreich. Auch die Auswertung von Unterhaltungen beispielsweise in Facebook-Gruppen ist unerlässlich.

Dritter Schritt: die Zielgruppe

Wie müssen potenzielle Mitarbeiter gestrickt sein, um erstens ins Unternehmen zu passen und zweitens die Unternehmensziele zu verkörpern bzw. umzusetzen? Dazu gehört auch die Frage, ob potenzielle Mitarbeiter stets alle Kriterien erfüllen müssen, oder ob das Hauptaugenmerk auf die Zusammensetzung eines hoch leistungsfähigen Teams gelegt werden sollte.

Vierter Schritt: die Strategie

Jetzt ist Transferdenken gefragt: Was muss wie getan werden, um die anvisierten Ziele und Werte zu kommunizieren und so die gesuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen? Und ganz wichtig: Wie kann auf diesem Wege die Mitarbeiterzufriedenheit gewährleistet werden, um bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zu halten, sondern möglichst auch zu ihrer Entwicklung beizutragen?

Weiterführende Links

Ein internationaler Treffpunkt mit Veranstaltungen rund ums Employer Branding ist der World Employer Branding Day 2018 (25. – 27.4.2018, Prag):
Der Blog „Employer Branding Now“ sowie der gleichnamige You Tube Channel (jeweils geführt von der Consus Marketing GmbH, einem Beratungsunternehmen für strategische Unternehmenskommunikation) informiert über neue Trends und strategische Ansätze im Employer Branding.
Eine weitere Anlaufstelle ist der Bundesverband Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting e.V. (Queb)

 

Foto: Pixabay

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