Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Podcasts für Lehrer (Stand: Juni 2018)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Vorbereitung und Einbindung in den Unterricht: Podcasts, also fortlaufende, abonnierbare und auf dem Smartphone abspielbare Audio-Beiträge, sind auch im schulischen Umfeld eine praktische und zeitgemäße Form der Mediennutzung.
Zum einen existieren mittlerweile zahlreiche von Lehrkräften produzierte Podcasts, zum anderen kann die Produktion von Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Medium der Fort- und Weiterbildung.

 

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Locker Lehrer: Der Untertitel „Der positive Lehrerpodcast“ verrät es: Hier geht es um Nützliches, Hilfreiches, Unterstützendes und Anregendes rund um den Lehrerberuf: von Weihnachtsgeschenkideen über Tipps zur Elternarbeit bis hin zu Durchhalteparolen fürs Referendariat.

Employer Branding – Teil 2: Strategien für Privatschulen

Die Zahl der Privatschulen steigt kontinuierlich. Dies kurbelt den Wettbewerb untereinander an und fordert eine klare Profilierung seitens der Schulen. Zum einen, da Schulen in Freier Trägerschaft nur dann am Markt bestehen können, wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler anmelden. Zweitens aber auch, um für Lehrkräfte ein attraktiver Arbeitgeber zu sein – und zu bleiben. Denn gerade in den momentanen Zeiten des akuten Lehrermangels sind Lehrkräfte in der für sie günstigen Situation, sich diejenige Schule suchen zu können, deren Konditionen am meisten überzeugen.

Sieben Maßnahmen für Privatschulen zur gelungenen Darstellung als Arbeitgeber

  • Bewerbungsverfahren transparent gestalten: Welche Form soll die Bewerbung haben? Gibt es einen Hospitationstag? Wie schnell erfolgt eine Entscheidung nach dem Vorstellungsgespräch?

Employer Branding – Teil 1: Der Arbeitgeber als Marke

Unter Employer Branding versteht man die gezielte, durch Marketing-Maßnahmen gesteuerte Darstellung eines Unternehmens als attraktiven Arbeitgeber, kurz: die Erschaffung einer Arbeitgebermarke. Beabsichtigt wird eine passgenauere Personalrekrutierung, eine stabile Positionierung am Markt und letztlich eine langfristige Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

Für Schulen in Freier Trägerschaft spielt das Employer Branding eine zunehmend wichtige Rolle, denn anders als etwa staatliche Schulen sind diese letztlich eigenständige Wirtschaftsunternehmen, die sich am Markt etablieren und behaupten müssen. Dafür benötigen Privatschulen nicht nur kompetente Fachkräfte, sondern überdies Angestellte, die zu den Werten der Schule passen.

Apps in der Schule

Nicht nur für die Verwendung im Unterricht, auch für Lehrkräfte selbst werden immer mehr Apps entwickelt. Sie unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei organisatorischen Aufgaben, organisieren den Austausch von Materialien, messen die Laustärke im Klassenzimmer, bieten Speicherplatz für digitale Projekte und vieles mehr. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Rechtslage zur Verwendung von Apps durch Lehrkräfte ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Der Grund: Zahlreiche Apps laufen auf Servern außerhalb Deutschlands und unterliegen damit nicht den – im internationalen Vergleich gesehen – strengen deutschen Datenschutzauflagen.

Besondere Vorsicht bei Kommunikationsplattformen

Teamarbeit unter Lehrkräften (Teil 2): Teams sinnvoll bilden

Teamarbeit im Kollegium kann viele Vorteile mit sich bringen: Neben kurzen Kommunikationswegen, Erfahrungsaustausch, Teilen von Informationen oder Materialien schont eine Arbeitsaufteilung die individuellen Ressourcen der Lehrkräfte. Zudem ermöglicht der direkte, ggf. fächerübergreifende Austausch, ein detaillierteres Bild über einzelne Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Gerade im Zuge der individuellen Förderung ist ein solch differenzierter Blick wichtig.

 

Teams sinnvoll bilden

Entscheidend für die Effizienz eines schulischen Teams ist die Größe, die Arbeitsweise und die Zusammensetzung seiner Mitglieder. Einige Team-Konstellationen entstehen an Schulen quasi naturgegeben, etwa Fachteams, Stufen- oder Jahrgangszusammenschlüsse sowie Projektteams. Die Teilnahme an den Treffen dieser sich formell konstituierenden Teams ist zumeist obligatorisch – wenn auch nicht immer effizient und nicht immer beliebt. Darüber hinaus lohnt jedoch das Nachdenken über eher informell motivierte, fach-, stufen- und projektübergreifende Teams.

Teamarbeit unter Lehrkräften (Teil 1): Darum ist Kooperation wichtig

Auch wenn jede Lehrkraft im Klassenraum de facto ein „Einzelkämpfer“ ist, kann kollegiale Zusammenarbeit bzw. Teamarbeit sowohl den Unterricht als auch die Arbeitszufriedenheit positiv beeinflussen. Viele Schulen in Freier Trägerschaft zeichnen sich gerade durch Strukturen aus, die diese Kollegialität ermöglichen und fördern.

 

Kooperation höchst erwünscht

Radikalisierung von Jugendlichen: Nicht vorverurteilen, aber wachsam sein

Wo hört streng konservative Religionsausübung auf – und fängt eine extreme bis radikale Haltung an? Gibt es überhaupt „sichere“ Anzeichen für eine beginnende Radikalisierung von Jugendlichen? Oder kann sich diese auch völlig im Verborgenen vollziehen? Und welche Positionen müssen Schule und Kollegium hier einnehmen? Die Handreichung „Integration fördern, Radikalisierung erkennen“ gibt hilfreiche Tipps abseits gängiger Klischees. Herausgegeben wurde die Schrift von der NGO European Foundation for Democracy (EFD).

 

Im Gespräch bleiben

Bewerben an Privatschulen (Teil 6): Prüfen des Arbeitsvertrags

Sind Bewerbung und Vorstellungsgespräch an einer Schule in Freier Trägerschaft erfolgreich verlaufen, trifft schon bald der Arbeitsvertrag ein. Bei aller Freude über die neue Stelle gilt es nun, noch einmal alles genau unter die Lupe zu nehmen. Gibt es Unklarheiten oder wurden mündlich besprochene Vereinbarungen nicht in den Vertrag übernommen, ist die Personalabteilung der richtige Ansprechpartner.

Ebenfalls sollten Privatschulangestellte in spe sich darüber informieren, welche Besonderheiten die Rechtsform der Schule in punkto Vertragsgestaltung ggf. birgt. Neben Einzelunternehmen gibt es auch Personengesellschaften, Sozialwerke, Vereine u.Ä., die mitunter eigene vertragliche Besonderheiten mit sich bringen, nach denen sich die Bewerbungskandidaten erkundigen sollten.

„Hate Speech“: verbale Entgleisungen und was Lehrkräfte dazu wissen müssen (Teil 2)

Vor allem im Zusammenhang mit politisch brisanten Themen tritt – vornehmlich in Online-Medien – das Phänomen Hate Speech auf. Diese verbal geäußerte Hetze hat das Ziel, bestimmte Personen oder Personengruppen herabzusetzen oder/und zu verunglimpfen. Mitunter erfüllt sie gar den Tatbestand der Beleidigung, Verleumdung, üblen Nachrede oder Volksverhetzung. Zur Zielscheibe werden nicht nur Menschen bestimmter Nationalitäten, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder sexuellen Orientierung, sondern genauso auch diejenigen Menschen, die sich für eine Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung einsetzen.

 

Stellung beziehen und handeln

„Hate Speech“: verbale Entgleisungen und was Lehrkräfte dazu wissen müssen (Teil 1)

Hate Speech bezeichnet verbal geäußerte, von Hass und mitunter Gewaltbereitschaft gekennzeichnete Meinungsäußerungen mit dem Ziel, bestimmte Personen oder Personengruppen herabzusetzen oder/und zu verunglimpfen. In jüngster Zeit tritt das Phänomen Hate Speech vor allem in Online-Medien und in Zusammenhang mit politisch brisanten Themen auf.

 

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“

Doch die Übergänge zwischen Hate Speech und strafrechtlich relevanten Taten wie Beleidigung, Verleumdung, übler Nachrede oder Volksverhetzung sind fließend und nicht immer leicht zu trennen: Wo hört nach deutscher Gesetzgebung das Recht auf freie Meinungsäußerung auf und wo fangen strafrechtlich relevante Verbal-Entgleisungen an? Im Zweifelsfall können nur Juristen eine stichhaltige Einordnung vornehmen. Es ist jedoch hilfreich, sich der unterschiedlichen Arten und Schweregrade von verbaler Gewalt bewusst zu werden:

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