Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Die Probezeit meistern: Wissenswertes zum Einstieg in ein neues Arbeitsverhältnis

Im Gegensatz zu staatlichen Schulen sind private Schulträger, auch wenn sie gemeinnützig sind, ganz normale Arbeitgeber. Damit sind sie auch gebunden an arbeitsrechtliche Bestimmungen zur Probezeit. In der Regel beträgt diese sechs Monate. In Ausnahmefällen – und dies auch nur bei Kandidaten mit Berufserfahrung – kann die Probezeit nach vorheriger Verhandlung verkürzt werden. Eine Verlängerung ist weniger üblich, jedoch mit Einverständnis des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin prinzipiell möglich.

Kündigung in der Probezeit

Lehrkräfte ins Ausland: Internationalisierung der Lehramtsausbildung

Interkulturelle Kompetenz, Auslandserfahrungen und Weltgewandtheit werden zunehmend von Bewerberinnen und Bewerbern gefordert und sollen möglichst bereits in der Ausbildung erworben werden. Dem entgegen steht jedoch die Tatsache, dass gerade Lehrkräfte hierzulande häufig in nur geringem Maße Auslandserfahrungen sammeln – erstrecht im Rahmen der Ausbildung. Dabei sind diese ein wichtiger Motor auch für die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrkräften. Nicht zuletzt sind Auslandserfahrungen wichtige Voraussetzungen, um als Lehrkraft der zunehmenden kulturellen, religiösen und sprachlichen Diversität souverän zu begegnen und dies an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Neues Programm ebnet Wege ins Ausland

Bewerbungskosten steuerlich absetzen

Bewerbungskosten können als sogenannte Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Der Zeitpunkt der stattgefundenen Bewerbung – ob aus einem Arbeitsverhältnis heraus, während einer Phase der Arbeitslosigkeit oder direkt nach Ausbildungs- bzw. Studienabschluss – spielt dabei keine Rolle. Ebenso ist steuerlich nicht ausschlaggebend, ob eine Bewerbung erfolgreich war oder nicht.

Neu: Seit dem 1.1.2019 haben Steuerzahler zwei Monate mehr Zeit für das Einreichen ihrer Steuererklärung beim Finanzamt. Statt dem 31.5. gilt nun der Stichtag 31.7.

Folgende Bewerbungskosten sind absetzbar:

Materialien & Zubehör

  • Bewerbungsmappen
  • Kopien
  • Papier, Briefumschläge, Klarsichthüllen, Klebestifte
  • Druckerpatronen
  • Briefmarken
  • Telefonkosten (anteilig, mit Einzelnachweis und Nummernnachweis)

Rechtsextremismus – 20 Anlauf- und Informationsstellen für Lehrkräfte

Bundesweit gibt es eine Vielzahl von Stellen, die sich mit Aufarbeitung, Thematisierung und Prävention von Rechtsextremismus beschäftigen. Schulen oder einzelne Lehrkräfte sowie auch Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit an folgende Initiativen wenden:

 

Beratungsstellen der Länder

Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Mobiles Beratungsteam für Gemeinwesenberatung

Demokratiezentrum Bremen

Hamburger Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Beratungsnetzwerk Hessen

Regionalzentren für demokratische Kultur Mecklenburg Vorpommern

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) Niedersachsen

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Kompetenznetzwerk Demokratie leben Rheinland Pfalz

Adolf-Bender-Zentrum Saarland

15 nützliche Schul- und Lern-Apps (Stand: August 2018)

Neben Apps zur Unterrichtsvorbereitung und fachlichen Weiterbildung gibt es eine stetig wachsende Zahl von Applikationen zum Einsatz im Unterricht. Großer Beliebtheit erfreuen sich nicht zuletzt auch Apps zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement für Lehrkräfte. Hier eine Auswahl 15 aktuell empfehlenswerter Anwendungen fürs Smartphone.

 

Canva

Poster, Karten, Flyer, Infografiken, Broschüren und Schaubilder selbst erstellen. Viele Gestaltungs- und Layout-Möglichkeiten.

 

Trello

Konzipiert als Projektmanagement-Tool können mit dieser App Abläufe organisiert, Listen erstellt und komplexe Projekte gemanagt werden. Auch für Teams geeignet.

 

Padlet

Podcasts für Lehrer (Stand: Juni 2018)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Vorbereitung und Einbindung in den Unterricht: Podcasts, also fortlaufende, abonnierbare und auf dem Smartphone abspielbare Audio-Beiträge, sind auch im schulischen Umfeld eine praktische und zeitgemäße Form der Mediennutzung.
Zum einen existieren mittlerweile zahlreiche von Lehrkräften produzierte Podcasts, zum anderen kann die Produktion von Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein. Nicht zuletzt dienen Podcasts vielen Lehrkräften auch als Medium der Fort- und Weiterbildung.

 

Podcasts von Lehrkräften (Auswahl)

Locker Lehrer: Der Untertitel „Der positive Lehrerpodcast“ verrät es: Hier geht es um Nützliches, Hilfreiches, Unterstützendes und Anregendes rund um den Lehrerberuf: von Weihnachtsgeschenkideen über Tipps zur Elternarbeit bis hin zu Durchhalteparolen fürs Referendariat.

Employer Branding – Teil 2: Strategien für Privatschulen

Die Zahl der Privatschulen steigt kontinuierlich. Dies kurbelt den Wettbewerb untereinander an und fordert eine klare Profilierung seitens der Schulen. Zum einen, da Schulen in Freier Trägerschaft nur dann am Markt bestehen können, wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler anmelden. Zweitens aber auch, um für Lehrkräfte ein attraktiver Arbeitgeber zu sein – und zu bleiben. Denn gerade in den momentanen Zeiten des akuten Lehrermangels sind Lehrkräfte in der für sie günstigen Situation, sich diejenige Schule suchen zu können, deren Konditionen am meisten überzeugen.

Sieben Maßnahmen für Privatschulen zur gelungenen Darstellung als Arbeitgeber

  • Bewerbungsverfahren transparent gestalten: Welche Form soll die Bewerbung haben? Gibt es einen Hospitationstag? Wie schnell erfolgt eine Entscheidung nach dem Vorstellungsgespräch?

Employer Branding – Teil 1: Der Arbeitgeber als Marke

Unter Employer Branding versteht man die gezielte, durch Marketing-Maßnahmen gesteuerte Darstellung eines Unternehmens als attraktiven Arbeitgeber, kurz: die Erschaffung einer Arbeitgebermarke. Beabsichtigt wird eine passgenauere Personalrekrutierung, eine stabile Positionierung am Markt und letztlich eine langfristige Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

Für Schulen in Freier Trägerschaft spielt das Employer Branding eine zunehmend wichtige Rolle, denn anders als etwa staatliche Schulen sind diese letztlich eigenständige Wirtschaftsunternehmen, die sich am Markt etablieren und behaupten müssen. Dafür benötigen Privatschulen nicht nur kompetente Fachkräfte, sondern überdies Angestellte, die zu den Werten der Schule passen.

Apps in der Schule

Nicht nur für die Verwendung im Unterricht, auch für Lehrkräfte selbst werden immer mehr Apps entwickelt. Sie unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei organisatorischen Aufgaben, organisieren den Austausch von Materialien, messen die Laustärke im Klassenzimmer, bieten Speicherplatz für digitale Projekte und vieles mehr. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Rechtslage zur Verwendung von Apps durch Lehrkräfte ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Der Grund: Zahlreiche Apps laufen auf Servern außerhalb Deutschlands und unterliegen damit nicht den – im internationalen Vergleich gesehen – strengen deutschen Datenschutzauflagen.

Besondere Vorsicht bei Kommunikationsplattformen

Teamarbeit unter Lehrkräften (Teil 2): Teams sinnvoll bilden

Teamarbeit im Kollegium kann viele Vorteile mit sich bringen: Neben kurzen Kommunikationswegen, Erfahrungsaustausch, Teilen von Informationen oder Materialien schont eine Arbeitsaufteilung die individuellen Ressourcen der Lehrkräfte. Zudem ermöglicht der direkte, ggf. fächerübergreifende Austausch, ein detaillierteres Bild über einzelne Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Gerade im Zuge der individuellen Förderung ist ein solch differenzierter Blick wichtig.

 

Teams sinnvoll bilden

Entscheidend für die Effizienz eines schulischen Teams ist die Größe, die Arbeitsweise und die Zusammensetzung seiner Mitglieder. Einige Team-Konstellationen entstehen an Schulen quasi naturgegeben, etwa Fachteams, Stufen- oder Jahrgangszusammenschlüsse sowie Projektteams. Die Teilnahme an den Treffen dieser sich formell konstituierenden Teams ist zumeist obligatorisch – wenn auch nicht immer effizient und nicht immer beliebt. Darüber hinaus lohnt jedoch das Nachdenken über eher informell motivierte, fach-, stufen- und projektübergreifende Teams.

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