Archiv für die Kategorie „nicht deutschsprachiges Ausland“

Von Deutschland in die Welt: Lehrkräfte an deutschen Schulen im Ausland

Von Kapstadt bis Caracas, von Tokio bis Toronto: Rund 1.300 deutsche Lehrerinnen und Lehrer sind weltweit an den insgesamt 141 deutschen Auslandsschulen beschäftigt – und zwar in insgesamt 72 Ländern, auf allen fünf Kontinenten. Dort unterrichten sie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Gastländer 79.500 Schülerinnen und Schüler, von denen rund 20.000 deutscher Herkunft sind.

Ein Großteil der Schulen ist in privater Trägerschaft und bietet somit engagierten, interkulturell interessierten Lehrkräften die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum wertvolle Erfahrungen zu sammeln – und zwar persönlicher, als auch fachlicher Art. Auch LehrCare veröffentlicht regelmäßig Stellenangebote deutscher Schulen im Ausland.

Freie Schulen in England – eine neue Idee

Bildung ist auch in Großbritannien Dauerthema. Neben massiven Sparmaßnahmen gibt es jedoch kaum Neuerungen – außer den „free schools“ (freie Schulen), einem neuen Konzept. Es handelt sich dabei um staatliche Schulen, die von privaten Trägern gegründet und geführt werden. Staatliche Schulen in freier Trägerschaft sozusagen. Diese Schulen sollen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden, aber auch Kindern aus sozial schwächeren Bevölkerungskreisen zugänglich sein. Drei Kerngedanken begleiten das Schulkonzept: eine strenge Disziplin, das konsequente Tragen von Schuluniformen und mehr Raum für die klassische Erziehungsarbeit. Kann das ein Modell für Deutschland sein? Was meinen Sie, liebe Blogleser und Blogleserinnen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Lernerfolg und Disziplin stimmen – Kleine Privatschulen in Südafrika

Staatliche Schulen in Südafrika haben einen schlechten Ruf; renommierte Privatschulen sind meistens teuer. Immer öfter drängen Eltern daher die Lehrer, eine kleine eigene Schule zu eröffnen. Sie sollen die Lücke schließen zwischen den schlechten Staatsschulen und den unbezahlbaren privaten. Über hundert solche Schulen soll es in den Armenvierteln Johannesburgs und im Osten Südafrikas inzwischen geben. Natürlich sind diese wiederum nicht gerade bestens ausgestattet. Sie können nicht auf tolle Sportanlagen und neueste technische Ausstattung verweisen. Aber – und das scheint Eltern auch in Südafrika wichtig zu sein – Lernerfolg und Disziplin stimmen. Zu dem mitunter um die Hälfte geringeren Gehalt sagt Sonja Kruger (ehemals Sekretärin, inzwischen Lehrerin an einer solchen kleinen Privatschule): „Ich würde sagen, dass jeder einzelne Lehrer hier mit Leidenschaft dabei ist. Und das muss er auch, denn niemand macht es des Geldes wegen.

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