Archiv für die Kategorie „Konfessionelle Privatschulen“

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 8: Konfessionelle Schulen (katholisch)

Konfessionelle Schulen zeichnen sich durch ihre enge Anlehnung an eine Glaubensrichtung aus – in Deutschland also hauptsächlich an die katholische oder die evangelische Konfession. 2011 besuchten hierzulande etwa 442.000 Schülerinnen und Schüler eine konfessionelle Schule, von Grundschulen über Haupt- und Realschulen bis zu Gymnasien. Auf katholische Schulen entfielen hierbei rund 327.000 Schülerinnen und Schüler, auf evangelische ca. 115.000.

 

Anforderungen an Lehrkräfte

Je nach Träger der spezifischen Schule können die Anforderungen an Lehrkräfte katholischer Schulen stark variieren. So haben beispielsweise Ordensschulen andere Anforderungen als Schulen in Trägerschaft von Stiftungen. Unabdingbar ist neben der fachlichen und pädagogischen Qualifikation eine ausgeprägte Identifizierung mit der katholischen Ausrichtung.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 7: Konfessionelle Schulen (evangelisch)

Konfessionelle Schulen zeichnen sich durch ihre enge Anlehnung an eine Glaubensrichtung aus – in Deutschland also hauptsächlich an die katholische oder die evangelische Konfession. 2011 besuchten hierzulande etwa 442.000 Schülerinnen und Schüler eine konfessionelle Schule, von Grundschulen über Haupt- und Realschulen bis zu Gymnasien. Auf evangelische Schulen entfielen hierbei rund 115.000, auf katholische circa 327.000 Schülerinnen und Schüler. Größter und bedeutendster Träger der evangelischen Schulen in Deutschland sind die Landeskirchen, gefolgt von Trägerstiftungen/Trägergemeinschaften, Schulverbänden und Förderstiftungen.

Konfessionsschulen in freier Trägerschaft

Konfessionelle Privatschulen sind Schulen, in denen Schüler/innen des gleichen religiösen Bekenntnisses unterrichtet werden. Die in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Privatschulen in Deutschland sind fest in die Bildungslandschaft Deutschlands etabliert und stellen die größte Gruppe der Privatschulen. Inzwischen müssen die Schüler/innen keine Mitglieder der jeweiligen Kirche sein, allerdings Offenheit gegenüber den jeweils religiösen Werten und dem Konzept der Schulen haben.  In der Regel verlangen Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft ein geringes oder gar kein Schulgeld und erfreuen sich deshalb steigender Beliebtheit.

Drei-Religionen-Schule in Osnabrück

In Osnabrück soll es künftig eine „Drei-Religionen-Schule“ geben. Im Stadtrat stimmten 25 von 46 Abgeordneten nach teilweise heftigen Diskussionen einem entsprechenden Antrag zu. Die „Drei-Religionen-Schule“ in Trägerschaft des Bistums Osnabrück vereint Kinder christlichen, jüdischen und islamischen Glaubens. Das Schulkonzept sieht vor, dass der Religionsunterricht zwar getrennt erfolgen, die jeweiligen Feste aber gemeinsam begangen werden sollen. Befürworter sehen in diesem bundesweit einmaligen Konzept ein Modell, das „Schule machen“ könnte.

Mehr dazu: http://www.noz.de/lokales/49887842/osnabruecker-stadtrat-stimmt-bistumskonzept-zur-drei-religionen-schule-zu

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