Archiv für die Kategorie „Links & Tipps“

Gehaltswunsch formulieren in der Bewerbung – so geht‘s

Wird in einer Stellenausschreibung explizit die Angabe eines Gehaltswunsches verlangt, so ist dies nicht nur als eine Empfehlung, sondern als unverzichtbarer Bestandteil der Bewerbung zu verstehen. Nicht selten werden Bewerbungen ohne eine solche Angabe schlichtweg aussortiert. Zudem gilt: Spätestens im Vorstellungsgespräch kommen Gehaltswünsche ohnehin auf den Tisch.

Lohnende Auseinandersetzung mit dem eigenen Marktwert

Besonders für Berufseinsteiger*innen kann die Bestimmung der eigenen Gehaltsvorstellung ein lehrreicher Prozess sein. Denn es gilt, ein erstes Fazit zu ziehen: Wo stehe ich in meiner Laufbahn? Über welche Erfahrungen verfüge ich bereits? Welche zusätzlichen Qualifikationen kann ich in die Waagschale werfen? Und wie sieht meine Bewerberpersönlichkeit im Vergleich zu anderen aus? Hier ist Recherche gefragt. Folgende Anlaufstellen helfen bei einer Einschätzung:

Jobportale: Einige Jobportale liefern Durchschnittswerte zu Gehältern auf Basis von Informationen, die registrierte Nutzer*innen angegeben haben. Diese geben erste Anhaltspunkte für eine Gehaltsspanne. Besonders empfehlenswert ist beispielsweise die aktuelle Gehaltsstudie des Karrierenetzwerkes XING.

Bundesagentur für Arbeit: Auch die Bundesagentur für Arbeit stellt eine Online-Gehaltsdatenbank, den sogenannten Entgeltatlas, zur Verfügung. Abhängig von Bundesland, Altersgruppe und Geschlecht finden Bewerberinnen und Bewerber hier vor allem die Einkommensdaten der klassischen Berufe.

Verbände und Tarife: Je nach Beruf können entsprechende Verbände ergiebige Anlaufstellen in Sachen Gehaltsauskunft sein. Fällt die anvisierte Stelle in einen Tarifbereich, ist selbstverständlich die Auseinandersetzung mit den gültigen Tarifen sowie wie mit Fragen wie Eingruppierung unumgänglich. Für angestellte Lehrkräfte empfiehlt sich ein Blick auf die Gehaltsrechner für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst.

Rat von Kollegen und Freunden einholen

Haben Sie sich einer potenziellen Gehaltsmarke angenähert, sollten Sie nach Möglichkeit einmal Rücksprache mit Freunden, Bekannten oder ehemaligen Studienkolleg*innen halten. Diese befinden sich möglicherweise gerade in einer ähnlichen Situation oder verfügen gar über ähnliche Ausbildungswege und Qualifikationen.

Was genau umfasst mein Gehaltswunsch?

Üblicherweise geben Stellensuchende in ihrem Gehaltswunsch die angestrebte Jahres-Brutto-Summe an. Hinter dieser können sich auch Posten wie beispielsweise Weihnachts- und Urlaubsgeld, Prämien oder vermögenswirksame Leistungen verbergen. Diese werden in der Gehaltswunschangabe zwar nicht explizit benannt, sollten aber in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Wo kommt der Gehaltswunsch hin?

Der richtige Patz für die Angabe des Gehaltswunsches ist im Bewerbungsschreiben ganz am Schluss, als vorletzten Satz, also direkt vor dem Schlusssatz. Denn selbstverständlich müssen zuvor Motivation und Qualifikationen genannt werden. Formuliert werden sollte der Gehaltswunsch kurz und knapp, in etwa: „Meine Gehaltsvorstellung beträgt…“

Verhandelt wird erst im Vorstellungsgespräch

Natürlich ist mit Angabe des eigenen Gehaltswunsches noch nicht das letzte Wort gesprochen. Denn verhandelt wird im Vorstellungsgespräch. Hier kommen dann auch noch eventuelle Zusatzleistungen, Vergünstigungen oder individuelle Absprachen aufs Tapet. Mitunter gleichen diese ja auch ein eher niedrigeres Gehalt aus. Wichtig ist daher, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Zusatzleistungen interessant sein könnten. Dies ermöglicht dann auch ein schlagfertiges Reagieren, wenn der zukünftige Chef das Gehalt drücken möchte.

Agile Methoden – und was sie in der Schule bedeuten (können)

Wer „agil“ ist, ist beweglich, emsig, über den Tellerrand schauend – kurz: das Gegenteil von starr. Dementsprechend verfolgen „agile Methoden“ in der Arbeitswelt das Ziel, bestehende Verfahrensweisen aufzubrechen und für komplexe Arbeitsabläufe neue Herangehensweisen zu finden. Was ist dran an dem Modewort – und kann man aus ihm sinnvolle Ansätze für die Schule ableiten?

Präferierte Werte von Organisationen mit Agilität
  • Individuen und Interaktion
  • Produkte und Leistungen
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden
  • Reagieren auf Veränderungen
Präferierte Werte von Organisationen ohne Agilität
  • Prozesse und Werkzeuge
  • Umfassende Dokumentation
  • Vertragsverhandlungen
  • Befolgen eines Plans

Quelle: Wikipedia

Agilität in der Schule

Generell zielt agiles Arbeiten darauf ab, lineare Prozesse aufzulösen und zu öffnen. Statt „Jeder Schülerin schreibt eine Arbeit über Thema xyz“ könnte es also heißen: Die Schülerinnen nähern sich dem Thema in Kleingruppen an, tauschen sich aus und finden ihren eigenen Zugang“. Im Mittelpunkt des Arbeitens stehen also die Interaktion und das kreative Ergebnis. Dabei kann sich das agile Arbeiten auf verschiedene Ebenen erstrecken. Zum einen ist es eine Methode der Unterrichtsgestaltung. Darüber hinaus kann es auch als generelle Lernhaltung verstanden werden, sozusagen als eine Methode, mit der Schülerinnen auch unterrichtsunabhängig lernen.
Auch Lehrkräfte können sich für agile Methoden entscheiden und sich beispielsweise fach- oder stufenbezogen agil austauschen. Überdies kann agiles Arbeiten auch eine generelle schulinterne Arbeitsweise sein oder gar durch die Schulleitung als Führungsinstrument verstanden werden.

Agile Methoden

Folgende Methoden finden unter anderem beim Konzept „agiles Arbeiten“ Anwendung:
Scrum: Scrum bezeichnet ein komplexes Projekt bzw. einen komplexen Auftrag, der aufgeteilt wird in mehrere Blöcke, die sogenannten Sprints
Sprint: Ein Sprint ist ein zeitlich begrenzter Block, innerhalb dessen das Team regelmäßig an dem Arbeitsblock arbeitet. Am Ende eines Sprints erfolgt ein Feedback von Auftraggeberseite, das in die weitere Arbeit einfließt. Wichtig: Am Sprint arbeiten Beteiligte aller Hierarchiestufen.
Review: Alle Beteiligten schauen gemeinsam zurück und betrachten die eigene Arbeit und die der anderen. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation und der konstruktive Austausch.

Empfehlungen zum Weiterlesen:

  • Einen umfassenden und praxisnahen Überblick gibt das komplett online einsehbare Buch „Agilität und Bildung. Ein Reiseführer durch die Welt der Agilität“, verfasst von insgesamt 35 unterschiedlichen Akteuren aus der Schul- und Bildungswelt. Es spannt einen Bogen von einzelnen agilen Sequenzen im Unterricht bis hin zur Frage: „Wie müsste die KMK und die Kultusverwaltungen arbeiten, damit agile Formen der Bildung unterstützt werden?“
  • Ein Beispiel einer schulischen Facharbeit ist die Veröffentlichung „Stadt-Workshop: Agiles Arbeiten“, verfasst von der Stadtteilschule Niendorf.
  • Ein weiterer Literaturtipp ist das Buch „Agile Schule – Methoden für den Projektunterricht in der Informatik und darüber hinaus“ von Peter Brichzin, Petra Kastl und Ralf Romeike (erschienen 2019). Es überträgt Konzepte aus der Informatik auf die schulische Projektarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei, die Schüler*innen zu selbstorganisiertem Lernen anzuleiten.
  • Der Blog Bildungspunks hat im November 2018 eine Blogparade zum Thema agiles Lernen in der Schule veranstaltet. In diesem Rahmen sind mehrere Artikel und Erfahrungsberichte zur Agilität in der Schule entstanden.
  • Einen guten Einstieg (mit der Möglichkeit, auch tiefer ins Thema einzutauchen) bietet der Artikel „digital und agil – Transformation in Bildung“ auf dem Blog „Lernen Lehren Transformieren“

Youtube-Kanäle für den Einsatz in der Schule

Gerade wenn es um die Vermittlung von Wissen geht, sind Filme oder kurze Clips oft eingängiger als Texte. Daher hat sich Youtube zur weltweit zweitgrößten Suchmaschine und am häufigsten besuchten Seite nach Google entwickelt. Doch welche Youtube-Kanäle eignen sich fürs Selbstlernen, für den Unterrichtseinsatz oder als Empfehlung fürs Homeschooling?

Wissen macht Ah!: Ein Klassiker unter den Wissensformaten für Kinder, der ursprünglich als Fernsehsendung gestartet ist. Gut recherchierte, kindgerecht aufbereitete Filme zu verschiedenen, oft naturwissenschaftlichen Themen.

Nize: Hier dreht sich alles um „die 20 größten, gefährlichsten, schwersten, schnellsten…“ Ein reißerisch aufgemachter Kanal, aber als Auflockerung im Unterricht oder Einführung in ein Thema durchaus beliebt.

Checker-Welt: Die drei „Checker“ Tobi, Can und Julian sind Kult! Ihre Clips behandeln mal lustige Themen, wie beispielsweise einen „Schleim-Check“, sehr oft aber auch tatsächlich schulrelevante Themen, etwa Weltreligionen, Umweltschutz oder physikalische Experimente.

Teacher’s Diary: Hier teilt eine junge Lehrerin auf lebendige, erfrischende Art ihre Erfahrungen im Lehralltag: von Sorgen im Referendariat über die erste Klassenfahrt bis hin zu alternativen Leistungsbewertungen in der Pandemie.

Sportlexicon: Der Kanal liefert Anleitungen, Tipps und methodische Grundlagen zu verschiedensten Sportarten. Darunter Salsaschritte, Jonglier-Anleitungen, Fußgymnastik und vieles mehr. Der Kanal wird betrieben von einer Sportlehrerin und einem Sportwissenschaftler und -lehrer.

Lehrerschmidt: Über 1 Million Abonnenten hat dieser beliebte Kanal für Mathe, Physik und Allgemeinbildung. Sein Patentrezept: Mathematische Aufgabenstellungen, wie etwa geometrische Berechnungen, Formelumstellungen etc. sind verpackt in kleine, leicht verdaubare Lernvideos.

Mr. Wissen to go: Hier wird Allgemeinwissen rund um Politik, Geschichte und aktuelles Zeitgeschehen vermittelt – orientiert an der Lebenswelt von Kindern bzw. Jugendlichen. Manchmal kritisch, manchmal mit Meinung, manchmal provokant.

Alpha Lernen: Dieser Lernkanal orientiert sich an den Schulfächern und dem Stoff aus den Lehrplänen, bringt jedoch mit anschaulichen Beispielen und guter Visualisierung frischen Wind in die Lerninhalte. Der Kanal wird betrieben von Journalisten der ARD.

Tüftelakademie: Ein spannender Kanal für technikbegeisterte Bastler und ebensolche Lehrkräfte. Hier gibt es Bastelanleitungen, Tüfteltricks sowie Ideen für die entsprechende Unterrichtsgestaltung.



Umgang mit Antisemitismus an Schulen

In den letzten Jahren verzeichnen Lehrerinnen und Lehrer einen Anstieg antisemitischer Äußerungen und Handlungen an Schulen. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) berichtet von einer solchen Tendenz. Gleichzeitig sind die Themen Holocaust und jüdisches Leben im Unterricht immer weniger präsent, sodass Experten von einem augenfälligen Zusammenhang zwischen mangelndem Wissen über die jüdische Religion, Kultur und den Alltag und antisemitischen Äußerungen sprechen. Unterfüttert wird diese Entwicklung zum einen von Gewalteskalationen in Nahost sowie von verbalen Eskalationen in den sozialen Medien.

Wissenschaftliche Untersuchung

Um individuelle Beobachtungen mit belegbaren Fakten und Zahlen zu untermauern, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum eine empirische Studie in Form von Unterrichtsbeobachtungen aufgesetzt. Von November 2020 bis Frühjahr 2021 untersuchten sie hierfür den Schulunterricht an sechs Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien im städtischen und ländlichen Bereich Nordrhein-Westfalens. Ihr Fazit: Antisemitismus wird meist durch Unwissenheit über die jüdische Religion und jüdisches Leben gespeist. So betont Karim Fereidooni, Leiter der Studie: „Antisemitismus hat nichts mit realen Juden und Jüdinnen zu tun, Antisemitismus ist ein Phantasma über jüdische Menschen.“ Derzeit erfolgt die Auswertung der Studie und die Planung von Konsequenzen daraus. So sollen beispielsweise Unterrichtsmaterialien und Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte erarbeitet werden.

Projekte, Initiativen und weiterführende Informationen zum Thema Antisemitismus

Folgende Anlaufstellen und Materialien bieten Lehrkräften weiterführende Informationen zum Thema jüdisches Leben sowie Antisemitismus:

  • Die Initiative Meet a Jew ermöglicht Begegnungen zwischen christlichen und jüdischen Jugendlichen im schulischen Rahmen. Dabei geht es vor allem darum, Einblicke in den Alltag von Menschen jüdischen Glaubens zu erhalten.
  • Empfehlung der KMK, des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule (vom 10.06.2021)
  • Studie „Antisemitismus im Gangsta Rap und Möglichkeiten der Prävention“, durchgeführt von der Uni Bielefeld
  • Hintergrundinformationen Antisemitismus, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Informations- und Veranstaltungsportal der Synagogen-Gemeinde Köln: 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

Podcasts für Lehrkräfte (Stand: Mai 2021)

Ob zur fachlichen Weiterbildung, aus privatem Interesse oder zur Einbindung in den Unterricht: Podcasts erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Neben von Lehrkräften produzierten Podcasts, beispielsweise über eigene Schulerlebnisse oder methodische Erfahrungen, kann die Produktion eines Podcasts auch Bestandteil des Unterrichts sein.

Rund um Schulalltag, Unterricht und Lehrer*innenberuf

Homeschooling hautnah: In diesem Podcast kommen unterschiedliche Menschen und deren jeweils eigene Perspektiven auf die coronabedingten Schulschließungen zu Wort. Die Bandbreite reicht von verschiedenen Lehrkräften über angehende Pädagoginnen bis hin zu Schülerinnen.

Frau Bachmayer packt aus: Frau Bachmayer und Herr Müller sind zwar fiktive Namen, die dahinterstehenden Lehrkräfte existieren jedoch real – und sie reden Tacheles über all das, was sonst nur hinter den verschlossenen Türen der Lehrerzimmer diskutiert wird. Ein Podcast von Antenne Niedersachsen.

Lauschcafé: Hier führt Podcast-Macher Tim mit unterschiedlichsten Menschen „Gespräche über Bildung in der digitalisierten Welt“. Oft kommen angehende Lehrkräfte und Referendare zu Wort. Vermittelt wird ein durchweg positiver, neugierig machender Zugang zur Bereicherung des Unterrichts mit digitalen Mitteln.

Lehrermomente Podcast: Ob Unterrichtsstörungen, Schuljahresplanung, ein Blick in die Lehrertasche oder Interviews mit Fachleuten rund um die Schule: Dieser Podcast, produziert von einer Lehrerin, enthält zahlreiche Erfahrungen und Tipps direkt aus dem Schulalltag.

Netzlehrer: Ursprünglich gestartet unter dem Namen „Referendarsflüsterer“ als ein Podcast für Referendare und Lehramtsstudierende, widmet sich dieser Podcast mittlerweile einem neuen Schwerpunkt: digitale Transformation und Digitalkultur im Bereich Schule. Selbstverständlich sollen noch immer auch angehende Lehrkräfte angesprochen werden.

Locker Lehrer: Dieser Podcast beschreibt sich als ‚Der positive Lehrerpodcast‘ und gibt hilfreiche Tipps, Anregungen und Informationen, um besser mit den täglichen schulischen Herausforderungen zurechtkommen zu können. Ein Fokus liegt dabei auf Themen wie: Kraft tanken, Selbstbewusstsein stärken, bewusst abgrenzen oder Ruheinseln schaffen inmitten stressiger Phasen.

Rund um Schule, Bildung, Bildungspolitik

KüchenTalk – der Podcast für Bildungsaktivist*innen: KüchenTalk lädt wechselnde Gesprächspartner, darunter u.a. eine Bürgermeisterin, ein Lehrer und D64-Vorstand, Personen aus der Lehrerbildung, ein Medienpädagoge und ein Inklusionsaktivist ein. Das Ziel: Impulse geben für zeitgemäßes, zukunftsorientiertes, vernetztes Lernen, als Grundlage für eine offene, demokratische und von Nachhaltigkeit geprägte Gesellschaft.

Hochbegabung in der Schule: Wie äußert sich Hochbegabung und wie wird sie diagnostiziert? Gibt es verschiedene Arten von Hochbegabung? Welche Rolle spielen Lehrkräfte dabei? Und was müssen vor allem angehende Lehrkräfte über das Thema wissen?

Vorbild-Schule: In Interviews lässt dieser Podcast engagierte Lehrerinnen und Lehrer zur Sprache kommen, die aus ihrer Schule eine Vorbildschule machen möchten. Jede Episode widmet sich einem Interviewpartner und dessen Ansätzen.

Podcast Lehrerbüro: Hier werden Themen schnell auf den Punkt gebracht: In kurzen, zehnminütigen Podcast-Folgen kommen Akteure rund um Unterricht, Schulalltag und Lehrerberuf und Bildung zu Wort. Herausgegeben von der Redaktion des Online-Portals Lehrerbüro.

Digitale Schule kompakt: Ein Podcast von und für die, die sich täglich mit digitalen Lehr- und Lernformen auseinandersetzen, produziert von den Macher*innen des Magazins Digitale Schule kompakt. Zu Wort kommen einmal monatlich Gäste unterschiedlicher Profession: von engagierten Lehrkräften über Vertreter aus Bildungspolitik, Verlagen oder IT.

Lernbar – der Berufsschulpodcast: Ein Podcast speziell für Berufsschule und berufliche Bildung. Thematisiert werden unter anderem Themen wie: Ausbildung im digitalen Zeitalter, Azubi-Recruiting, Rolle von Ausbildern jetzt und in Zukunft.

Schulsprecher: Dieser Podcast dient weniger der Unterhaltung als vielmehr der fundierten fachlichen Information. Er behandelt in jeweils recht ausführlichen Episoden aktuell diskutierte Fragen der Lehrertätigkeit: Was ist vom Konzept der „Kompetenzen“ zu halten? Wie kann die Arbeitszeit von Lehrkräften gemessen werden? Wie funktioniert Leistungsbewertung?

20 Blogs von und für Lehrkräfte (Stand: April 2021)

Ob Unterrichtsmaterialien, Input für Projekte, Tipps zur Einbindung digitaler Medien – oder aber Anekdoten rund um Schule und Lehrerdasein: Die Bandbreite bloggender Lehrkräfte ist riesig und die hier vorgestellten Blogs stellen nur einen Auszug dar. Es lohnt sich, tiefer in das Thema einzusteigen – oder für weitere Empfehlungen die jeweiligen Blogrolls zu besuchen.

Materialien Grundschule

Sammlung verschiedener Blogs: Unter www.grundschulblogs.de befindet sich eine Auflistung von Materialiensammlungen, Blogs und weiterer besuchenswerter Seiten im Netz.

Materialwiese: Hier stellt Grundschullehrerin Kerstin Breuer nicht nur einen riesigen, mit Herzblut gesammelten Materialienfundus zur Verfügung, sondern widmet sich auch Themen wie Classroom Management oder, aktuell, zahlreichen Aspekten rund um Corona. Da die Bloggerin selbst auch Autorin für Lehrwerke ist, hat sie einen sehr dezidierten und umfassenden Blick auf geeignete Grundschul-Materialien.

Prima(r)blog: Dieser Blog wird betrieben von einer Grundschullehrerin und Fachleiterin für Deutsch. Neben Materialien zu den Fächern Deutsch, Englisch, Kunst, Lesen und Sachunterricht gibt es eine eigene Rubrik „Klassenleitungskram“. Eine Besonderheit ist die Fotosammlung der Bloggerin. Sämtliche Aufnahmen dürfen frei verwendet werden.

Zaubereinmaleins: Riesiger Fundus an kostenlosen Grundschul-Unterrichtsmaterialien – von Ausmal-Vorlagen über Poster, Schilder, Kärtchen, Texte und und und… Zusammengestellt von einer Grundschullehrerin.

Buntes Klassenzimmer: Hier liegt der Fokus auf Fragen rund um das Lehrerdasein an sich. Vom Organisieren einer Übernachtung in der Schule über Tipps zur Übernahme einer Klasse bis hin zu Willkommens- und Abschiedsliedern: Dieser Blog bietet eine bunte Sammlung an Materialien sowie Erfahrungen aus dem Schulalltag.

Studium/Referendariat/Berufseinstieg

Teacher to be: In diesem noch recht jungen, aber sehr reflektierten Blog lässt Bloggerin Hannah die Leserinnen und Leser hautnah teilhaben an ihren Erfahrungen im Lehramtsstudium in Münster.

Einestageslehrerin: Dieser Blog spannt einen Bogen vom Berufswunsch Lehrerin zu Lehramtsstudium, Schulpraktika, Referendariat und Berufseinstieg – mit allen Höhen und Tiefen, die der Berufswunsch mit sich bringt. Vor allem jedoch aber mit viel Idealismus und positiver Energie.

Computer/Internet/Technik/Neue Medien

Lehrerrundmail: Dieser sehr breit gefächerte und fundierte Blog versorgt Lehrkräfte mit News und Infos rund um Schule und Unterricht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gebiet Computer und Internet.

Matthias Heil: Der Blogger Matthias Heil ist Lehrer für Katholische Religion und Englisch. Sein Anliegen ist die Integration technischer Neuerungen in den Unterricht: Ob Blogs, Podcasts, OER oder mobile Endgeräte: die didaktisch und pädagogisch sinnvolle Einbindung in Lehr- und Lernprozesse interessiert ihn nach eigenen Angaben besonders.

Literatur

Bob Blume: Auf diesem sehr engagierten Blog schreibt Bob Blume, Gymnasiallehrer für Deutsch, nicht nur über das Referendariat, das Lehrerdasein und den Deutschunterricht, sondern schildert auch, wie sich Text und Schreiben in digitalen Medien darstellen lassen.

georg-buechner.net: Dass man über Literatur diskutieren kann und dass es – gerade auch für Klassiker der Weltliteratur – nicht nur eine mögliche Interpretation, sondern viele Interpretationsansätze gibt, belegt der Blog auf der Website georg-buechner.net, der sich schwerpunktmäßig mit Georg Büchners fragmentarischem Werk Woyzeck beschäftigt. Lohnenswert für alle, die tiefer ins Thema Literatur einsteigen möchten.

Montessori-Pädagogik

Eltern vom Mars: Eine Mutter (und Lehrerin) berichtet auf sehr persönliche Weise von ihrem Weg zu und mit der Montessori-Pädagogik. Mit zahlreichen Anregungen für Lern- und Lehrsituationen sowie fürs Familienleben nach Montessori.

Wunderwerkstatt: Die „Wunderwerkstatt“ bietet eine umfangreiche Sammlung von Spiel- und Bastelideen, Tipps und Anregungen für die Montessori-Erziehung. Sortiert ist alles nach Alter des Kindes.

Malen, Basteln, Werken

Lernbasar: Schwerpunkt dieses „Kunstportals für Lehrer, Referendare und alle, die Spaß am Malen haben“, sind Anregungen für den Kunstunterricht, einschließlich Werken, Basteln und textiles Gestalten. Zu finden sind vielfältigste kostenlose Anregungen – teilweise thematisch sortiert.

Better Teaching Resources: Arbeitsblätter, Ausmalvorlagen, Cliparts, Wallpapers – hier dreht sich alles um die schöne Gestaltung von Arbeits- und Unterrichtsmaterialien. Es gibt zahlreiche Freebies zum Download sowie einen umfangreichen Shop. Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe und Erwachsenenbildung.

Aus dem Schulalltag

Halbtagsblog: Jan Martin Klinge und seine Lehrertätigkeit, verarbeitet im „Halbtagsblog“, haben mittlerweile eine breite Bekanntheit erlangt. 2017 wurde der Blogger mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Klinge blickt immer wieder über den Tellerrand der Schule – insbesondere in Richtung Technik, Digitalisierung, Medien.

Lehrerzimmer – Herr Rau erzählt: Hinter „Herr Rau“ verbirgt sich Thomas Rau, Lehrer für Deutsch, Informatik und Englisch. Er lässt die Leser seines Blogs an seinen vielfältigen Interessen teilhaben. Neben Erfahrungen aus dem Schulalltag geht es um Spiele, Fundstücke im Netz, Informatik-Gadgets und vieles mehr.

Jochen Lüders – Englisch & Sport am Gymnasium…und ein bisschen Tango: Jochen Lüders unterrichtet seit 30 Jahren Englisch und Sport an einem Münchner Gymnasium. Sein Blog spiegelt persönliche Erfahrungen – gerne auch humorvolle – und Ereignisse aus seinem Schulalltag wieder. Und jede Menge Tango-Input gibt es noch dazu.

Herr Larbig: Torsten Larbig, Betreiber dieses Blogs, ist Lehrer für die Fächer Deutsch und katholische Religion und hat einen Hang zu Technik und digitalen Medien. Daneben ist er ein aufmerksamer Beobachter des deutschen Bildungswesens und hält diesbezügliche Standpunkte, Hintergrundinformationen und Außenansichten fest.

Kreide fressen: Scharfzüngiger – und zum Schmunzeln anregender Blog mit dem Untertitel „Momentaufnahmen eines Lehrers aus Bielefeld“. Schon während seiner Studienzeit hielt der Betreiber hier seine Gedanken und Erfahrungen fest – und geht daher auch ausführlich auf das Referendariat und die Lehrerausbildung mit all ihren Kurven ein.

riecken.de: Hier macht sich der Blogger Maik Riecken „Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule“. Neben Unterrichtsinhalten, Methoden, Bildungspolitik, Web 2.0 bloggt er über den Schul- und Unterrichtsalltag eines Lehrers für Deutsch und Chemie. Besonders erwähnenswert: Riesige Sammlung an Gruppenspielen für Schulklassen, Jugendgruppen etc.

Und noch viel mehr Blog-Empfehlungen gibt es hier

Kinderseiten im Netz: Wo finde ich Empfehlungen?

Im riesigen, undurchschaubaren Angebot von Internetseiten für Kinder ist es schwierig, einen Überblick zu behalten und auf die Schnelle pädagogisch wertvolle Seiten zu identifizieren. Es gibt daher mehrere fachkundige Dienste und Portale, die Online-Angebote auf ihre Eignung für Kinder überprüfen und Empfehlungen aussprechen.

Eine gute erste Anlaufstelle für empfehlenswerte Kinderseiten ist das Online-Portal Seitenstark, ein Zusammenschluss von kindergeeigneten Webseiten und digitalen Angeboten. Empfohlen werden hier rund 60 geprüfte Online-Angebote für Kinder zu den verschiedensten Themen.

Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ setzt sich für einen altersgerechten Zugang zu digitalen Medien sowie die Stärkung der Medienkompetenz ein. In der Datenbank für Kindermedien können Lehrkräfte und Eltern nach geeigneten digitalen Angeboten für verschiedenen Altersklassen suchen.

Blinde Kuh e.V. ist eine Suchmaschine für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Alle in der Suchmaschine aufgenommenen Einträge wurden redaktionell auf ihre kindgerechte Beschaffenheit geprüft.

Unter #medienvielfalt hat die Stiftung Lesen speziell für Kita-Fachkräfte eine Fülle von Online-Angeboten, Fortbildungen, Vorlesetipps und sonstigen Hilfen rund ums Lesen und Vorlesen zusammengestellt.

Der jährlich am 21. Oktober stattfindende „Tag der Kinderseiten“ hat das Ziel, die zahlreichen empfehlenswerten Online-Seiten für Kinder und Jugendliche bekannter zu machen und Erziehungsberechtigte als auch pädagogische Fachkräfte zu informieren.

Auch der Deutsche Bildungsserver hat eine umfangreiche thematisch sortierte Sammlung von Kinderseiten-Empfehlungen zusammengestellt.

Lehrergesundheit in herausfordernden Zeiten: 30 Programme und Projekte (Stand: Januar 2021)

Welche Anlaufstellen gibt es für Lehrerinnen und Lehrer in Sachen Gesundheit – sowohl für präventiven als auch akuten Bedarf? Einen ersten Überblick vermitteln die von der Kultusministerkonferenz 2012 herausgegebenen „Empfehlungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“. Zudem gibt es diverse länderspezifische Programme als auch kommerzielle Anbieter, die sich auf die Gesundheit von Lehrkräften spezialisiert haben. Ein Überblick.

Spezielle Angebote für Lehrkräfte in Zeiten von Corona

Länderspezifische Programme

Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Bremen

Hamburg

Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Trainings von kommerziellen Anbietern

  • Das Portal Lehrergesundheit.eu wird unterhalten von einem interdisziplinären Zusammenschluss mehrerer Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg, darunter Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen und Lehrkräfte aus der schulischen Praxis. Das Team bietet verschiedene Trainings, SchilFs, Workshops sowie Coaching an.
  • Die Raabe Akademie bietet schulinterne Lehrerfortbildungen (SchiLf) zu spezifischen Themen rund um die Lehrergesundheit, wie etwa Stressbewältigung, Konflikttraining, Mobbing-Prävention.
  • Das Portal Cornelsen scook versorgt Lehrkräfte mit Hintergrundinformationen, Literaturtipps, Achtsamkeitsübungen und Anregungen zur Bewältigung der täglichen Anforderungen.
  • AGIL ist ein Training zur Gesundheitsförderung für Lehrerinnen und Lehrer. Dabei steht „AGIL“ für „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf“.

Termine 2021: Messen, Kongresse, Versammlungen für Lehrerinnen und Lehrer (Stand: 06. Januar 2021)

Welche der wichtigen Veranstaltungen im Bildungssektor finden 2021 statt? Welche sind online geplant, welche verschoben oder abgesagt? Eine erste Übersicht (ohne Anspruch auf dauerhafte Gültigkeit).

Learntec Karlsruhe
Learntec, die Internationale Fachmesse für technologiegestütztes Lernen, plant für 2021 eine hybride Veranstaltungsform und verschiebt die Veranstaltung daher vom Jahresanfang auf den Sommer. Neben der Vor-Ort-Durchführung mit zertifiziertem Hygienekonzept sind auch digitale Formate und digitale Interaktionen geplant.
Termin: 22. – 24. Juni 2021 in Karlsruhe

Bildungsmesse Didacta
Nachdem die Bildungsmesse im letzten Jahr aufgrund von Corona ausfallen musste, ist für die diesjährige didacta eine Vor-Ort-Durchführung in Stuttgart fest geplant. Der ursprünglich angedachte Termin im März wurde jedoch coronabedingt gestrichen. Aktuell prüfen die Veranstalter, ob eine Durchführung im Mai 2021 machbar ist. Gegliedert ist die Messe wie immer in die Ausstellungsbereiche Frühe Bildung, Schule/Hochschule, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Didacta Digital. Zudem gibt es rund 1.500 Vortragsangebote.
Termin: Mai 2021 (geplant) in Stuttgart

Fokus Bildung auf der Leipziger Buchmesse
Der Programmbereich Fokus Bildung der Leipziger Buchmesse richtet sich speziell an Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher. Neben einer Ausstellung von Lehr- und Lernmedien gilt ein Schwerpunkt den Themen Leseförderung und Medienbildung. Die Messe hat für die Vor-Ort-Durchführung ein Hygienekonzept erarbeitet und genehmigen lassen.
Termin: 27. – 30. Mai 2021 in Leipzig

Deutscher Lehrertag auf der Leipziger Buchmesse
Unter dem Motto „Gute Bildung mitgestalten“ ist die Leipziger Buchmesse Gastgeber des Deutschen Lehrertags 2021. Angeboten wird eine Vielzahl von Einzelveranstaltungen zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung der Lehrkräfte. Die Messe hat für die Vor-Ort-Durchführung ein Hygienekonzept erarbeitet und genehmigen lassen.
Termin: 29. Mai 2021 in Leipzig

Creativa Dortmund
Die Kreativmesse wartet mit einer Ausstellung aller erdenklicher Bastel-, Mal-, Zeichen-, Werk- und Gestaltungsutensilien auf. Für Lehrkräfte und Erzieherinnen bzw. Erzieher gibt es zahlreiche Workshops und Vorträge. Aufgrund der Corona-Entwicklungen wurde die sonst im Frühjahr stattfindende Messe nun in die zweite Jahreshälfte verschoben.
Termin: 25. – 29. August 2021 in Dortmund

Konferenz Bildung Digitalisierung 2021
Die zweitägige Konferenz bezeichnet sich selbst als die „Leitkonferenz für gute Schule in der digitalen Welt“ und wird veranstaltet vom Forum Bildung Digitalisierung. Sie ermöglicht fachlichen Austausch und Vernetzung der Akteure im Bereich Digitalisierung und schulische Bildung.
Termin: 11./12. November 2021 (online)

Deutscher Schulleiterkongress 2021
Die nach eigener Aussage „größte Fachveranstaltung für Schulleitungen im gesamten deutschsprachigen Raum“ findet normalerweise im Frühjahr statt. Mit der Verlegung des Termins ans Jahresende erhöhen sich die Chancen auf eine tatsächliche Vor-Ort-Durchführung. Der Kongress bietet Workshops, Vorträge von Top-Speakern, Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und eine Ausstellung zu Produkten und Trends.
Termin: 25. – 27. November 2021 in Düsseldorf

Extremismus und Radikalisierung – Wissenswertes für Lehrkräfte

Der Mikrokosmos Schule kann in verschiedenster Form mit religiös motiviertem Extremismus konfrontiert werden. Lehrerinnen und Lehrer sollten daher zum einen wissen, wie sie potenziell konfliktträchtige Themen im Unterricht behandeln können und zum anderen, welche Haltung sie selbst einnehmen sollten. Darüber hinaus gilt es, mögliche Radikalisierungstendenzen in der Schülerschaft bzw. bei einzelnen Schülerinnen und Schülern zu erkennen und angemessen zu handeln. Folgende Quellen und Anlaufstellen helfen Lehrkräften dabei, sich zu informieren.

Beratungsstellen

Beratungsstelle Radikalisierung im BAMF
Die im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angesiedelte Beratungsstelle kann mittels telefonischer Beratung helfen, abzuklären, ob und inwiefern sich eine Person aus dem Umfeld der/des Ratsuchenden radikalisiert.

Beratungsnetzwerk Grenzgänger
Die Informations- und Beratungsstelle Grenzgänger unterstützt Familien, Institutionen und Akteure (Lehrkräfte, Fachkräfte der Sozialen Arbeit), die mit dem Thema des religiös begründeten Extremismus konfrontiert sind.

Regional ansässige Beratungsstellen
Eine umfangreiche Seite der Bundeszentrale für politische Bildung listet auch regional tätige Anlaufstellen auf.

Weiterführende Literatur

Eine sehr gute, fundierte Einführung in das Thema gibt die Publikation „Herausforderung Salafismus – Schule und religiös begründeter Extremismus“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Heft kann online bestellt werden.

Der Sammelband „Radikaler Islam im Jugendalter“, herausgegeben vom Deutschen Jugendinstitut, beinhaltet Aufsätze zu Erscheinungsformen, Ursachen und Kontexten. Die Publikation ist online als PDF erhältlich.

Die wohl umfangreichste Literatursammlung, auch zu begleitenden Themen wie Prävention oder sicherheitsbehördlichen Aspekten, liefert die „Literaturliste Gewaltorientierter Islamismus“, herausgegeben vom Deutschen Jugendinstitut.

Nicht zuletzt umfassen auch die Aufklärungsarbeit zum Thema Rechtextremismus sowie zur Gewaltprävention einige Ansätze, die sich auf Extremismus übertragen lassen.

Kategorien