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Bewerbung und Vorbereitung: Als deutsche Lehrkraft ins Ausland

 

Grundsätzlich gibt es für Lehrkräfte vier verschiedene Wege, als pädagogische Fachkraft im Ausland tätig zu werden. Je nachdem, ob sich Interessenten als Auslandsdienstlehrkraft (ADLK), Bundesprogrammlehrkraft (BPLK), Landesprogrammlehrkraft (LPLK) oder Ortskraft (OK) bewerben möchten, variiert der Bewerbungsprozess.

 

ADLK: Im ersten Schritt entscheidet die Schulleitung über die grundsätzliche Eignung eines Bewerbers/einer Bewerberin zur Auslandsdienstlehrkraft (ADLK). Die Schulleitung leitet die Bewerbungsunterlagen dann an die Landesschulbehörde weiter. Versehen mit einem Hinweis, ab wann eine Freistellung erfolgen kann (Freistellungsvermerk), werden die Unterlagen dann weiter an die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) übermittelt.

 

BPLK: Wer sich als Bundesprogrammlehrkraft bewirbt, ist in der Regel zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht im deutschen Schuldienst beschäftigt. Dies trifft zum Beispiel auf Kandidaten zu, die direkt nach Abschluss des Referendariats ins Ausland gehen möchten. Die Bewerbung als BPLK erfolgt direkt bei der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Interessenten müssen dort zunächst einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Anschließend erfolgt ein Auswahlverfahren, das über die Aufnahme in die Bewerberdatenbank entscheidet.

 

LPLK: Landesprogrammlehrkräfte haben den schwerpunktmäßigen Auftrag, den Auf- und Ausbau von Deutsch als Fremdsprache im Ausland voranzutreiben. Eine Lehrbefähigung für das Fach Deutsch oder Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache ist hier klar von Vorteil. LPLK sind in der Regel im Landesschuldienst verbeamtet oder angestellt und werden für die Auslandstätigkeit freigestellt.

 

OK: Wer als Lehrkraft, erzieherische Fachkraft oder Angestellte/r aus der Schulverwaltung mit einer Auslandstätigkeit als Ortskraft (OK) liebäugelt, bewirbt sich direkt bei der Schule im Ausland. Darüber hinaus bezieht er/sie auch das Gehalt direkt von der ausländischen Schule und handelt mit dieser auch den Arbeitsvertrag aus.

 

Eine schematische Übersicht über den Ablauf von Auslands-Bewerbungen gibt die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).

 

Lehrmöglichkeiten an deutschen Schulen im Ausland

Die Möglichkeit, an einer deutschen Schule, Hochschule oder sonstigen Bildungseinrichtung im Ausland zu unterrichten ist für viele Lehrkräfte eine wertvolle und unersetzliche Bereicherung  persönlicher als auch fachlicher Art. Die Chancen auf eine Stelle im Ausland hängen stark von persönlichen Faktoren der Bewerber ab. Dazu gehören neben der Qualifikation vor allem auch die Fächerkombination, der Status und zu einem entscheidenden Teil die persönliche Flexibilität. Nicht zuletzt spielen auch finanzielle Aspekte eine wichtige Rolle. Denn das Gehalt kann je nach Art des Einsatzes erheblich variieren.

 

Viele Wege führen ins Ausland

Grundsätzlich haben Lehrkräfte mit Zweitem Staatsexamen und bereits absolvierter Lehrerfahrung gute Chancen bei der Bewerbung um eine Stelle im Ausland. Prinzipiell steht jedoch nicht nur examinierten Lehrerinnen und Lehrern eine Anstellung an Auslandschulen offen. Die Art der zu besetzenden Stelle wird jeweils in der Stellenausschreibung genannt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt sich eine kurze Nachfrage bei der ausschreibenden Schule.

Unterschieden werden generell folgende Lehrmöglichkeiten:

  • Auslandsdienstlehrkraft (ADLK): Diese Lehrkräfte müssen im innerdeutschen Schuldienst fest verbeamtet oder unbefristet angestellt sein und mindestens zwei Jahre Lehrerfahrung nachweisen. Wie auch in Deutschland sind im Ausland derzeit besonders die MINT-Fächer nachgefragt. Auch Lehrkräfte, die Fachunterricht in einer Fremdsprache (beispielsweise englischsprachiger Erdkundeunterricht) unterrichten, haben gute Karten bei Auslandsbewerbungen. Generell zählt überdies die Zusatzausbildung Deutsch als Fremdsprache (DaF) als gute Voraussetzung für eine Auslandstätigkeit. Die Bewerbung erfolgt auf dem Dienstweg.
  • Landesprogrammlehrkraft (LPLK): Wer als LPLK eine Auslandsstelle antreten will, ist normalerweise im Landesschuldienst angestellt oder verbeamtet und wird für die Auslandstätigkeit freigestellt. Die Anzahl der LPLK-Stellen ist jedoch weitaus geringer als die der BPLK- und ADLK-Stellen.
  • Bundesprogrammlehrkraft (BPLK): Voraussetzung ist ein erfolgreich abgelegtes 2. Staatsexamen oder ein gleichwertiger Abschluss, bei verbeamteten und unbefristet angestellten Lehrkräften Gewährleistungs- bzw. Freistellungszusage des Dienstherrn bzw. Arbeitgebers. Im Gegensatz zu ADLK ist hier keine aktuelle Anstellung nötig. Bewerber können daher beispielsweise auch schon direkt nach dem Referendariat eine Stelle als BPLK antreten. Die Bewerbung erfolgt auf dem Dienstweg.
  • Ortslehrkraft oder Ortskraft (OLK oder OK): Prinzipiell können sich alle Lehrerinnen und Lehrer als OLK bewerben, das Zweite Staatsexamen wird aber nicht immer zwingend vorausgesetzt. OLK werden nach Landesrecht angestellt – und zwar entweder als Lehrkräfte oder als Erzieher/-innen, Sozialpädagog/-innen bzw. Mitarbeiter/-innen für den außerschulischen Bereich. Entsprechende Bewerber schließen also direkt mit der ausländischen Schule einen Arbeitsvertrag ab und verhandeln auch das Gehalt selbst. Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) veröffentlicht auf ihrer Website Stellenangebote auch für OLK/OK, übernimmt jedoch nicht die Vermittlung. Auch LehrCare veröffentlicht regelmäßig Stellenangebote deutscher Schulen im Ausland.

 

Weiterführende Informationen erhalten interessierte Lehrkräfte, Referendare und sonstige pädagogische Fachkräfte bei der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) sowie auf den Seiten der Arbeitsgruppe Auslandslehrerinnen und -lehrer (AGAL).

Eine sehr hilfreiche Anlaufstelle ist auch der Verband Deutscher Lehrer im Ausland (VDLIA). Er verfügt über umfangreiche Informationen zum Auslandsaufenthalt und zu rechtlichen sowie organisatorischen Fragen und unterhält mehrere Regionalgruppen, in denen Mitglieder Unterstützung erfahren und sich austauschen können.

Von Deutschland in die Welt: Lehrkräfte an deutschen Schulen im Ausland

Von Kapstadt bis Caracas, von Tokio bis Toronto: Rund 1.300 deutsche Lehrerinnen und Lehrer sind weltweit an den insgesamt 141 deutschen Auslandsschulen beschäftigt – und zwar in insgesamt 72 Ländern, auf allen fünf Kontinenten. Dort unterrichten sie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Gastländer 79.500 Schülerinnen und Schüler, von denen rund 20.000 deutscher Herkunft sind.

Ein Großteil der Schulen ist in privater Trägerschaft und bietet somit engagierten, interkulturell interessierten Lehrkräften die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum wertvolle Erfahrungen zu sammeln – und zwar persönlicher, als auch fachlicher Art. Auch LehrCare veröffentlicht regelmäßig Stellenangebote deutscher Schulen im Ausland.

Je nach Qualifikation, Berufserfahrung und persönlicher Flexibilität gibt es für Lehrkräfte vier verschiedene Lehrmöglichkeiten an deutschen Schulen im Ausland.

 

Große persönliche und fachliche Bereicherung

Wer mit dem Gedanken spielt, als Lehrkraft an einer deutschen Schule im Ausland zu unterrichten, sieht sich zunächst mit unzähligen Fragen konfrontiert, gefolgt von Unsicherheiten und organisatorischem Aufwand. Für eine erste Annäherung an das Thema Auslandsschuldienst lohnt ein Blick auf die entsprechenden Seiten der GEW. Neben Tipps zur Organisation nennen diese auch die wichtigsten Motive eines Auslandsaufenthaltes – und betonen den enormen Wert der persönlichen und fachlichen Erfahrungen, die Lehrkräfte aus einem Auslandsaufenthalt ziehen können. Neben Sprachkenntnissen, interkultureller Kompetenz und neuen Zugängen zu pädagogischen Themen gehören hierzu vor allem auch persönliche Erfahrungswerte, wie etwa die Erweiterung des eigenen Horizonts, neue Motivation für den Beruf oder die Stärkung des Selbstvertrauens.

Eine weitere Anlaufstelle für einen geplanten schulischen Auslandseinsatz ist die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), eine Abteilung des Bundesverwaltungsamts Köln. Sie ist der administrative Knotenpunkt für die personelle und finanzielle Betreuung deutscher Auslandsschulen sowie für die Vermittlung von Bewerbern an ausländische Schulen. Gleichzeitig überwacht sie die pädagogische und fachliche Qualität der ausländischen Schulen, bündelt Qualifizierungsmaßnahmen und steht in engem Kontakt mit den Ministerien der Bundesländer, aber auch mit dem Auswärtigen Amt.

Eine sehr hilfreiche Adresse ist schließlich auch der Verband Deutscher Lehrer im Ausland (VDLIA). Er verfügt über umfangreiche Informationen zum Auslandsaufenthalt sowie zu rechtlichen und organisatorischen Fragen. Zudem unterhält er mehrere Regionalgruppen, in denen Mitglieder Unterstützung erfahren und sich austauschen können.

 

Welchen Status haben deutsche Auslandsschulen?

Deutschen Schülerinnen und Schülern – beispielsweise Kindern im Ausland tätiger Experten – den deutschsprachigen Schulbesuch zu ermöglichen, ist sicher einer der Hauptaspekte deutscher Schulen im Ausland. Doch eine Auslandsschule ist weit mehr als nur eine internationale „Außenstelle“, denn jede Schule im Ausland repräsentiert gleichzeitig Deutschland und die deutsche Sprache und ermöglicht intensive Begegnungen sowie nachhaltigen Austausch mit dem Gastland. Damit verwirklicht das Auslandsschulwesen entscheidende Ziele der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

 

Gute Prognosen für den Auslandsschuldienst

Über den Tellerrand schauen, sich neuen Erfahrungen öffnen und global denken sind zentrale Kompetenzen heranwachsender Generationen und in einer zunehmend vernetzten Welt von entscheidender Bedeutung. Die Interessen der Auslandsschulen gegenüber der Bundesregierung sowie anderen Stellen zu vertreten und den Austausch der deutschen Schulen auch untereinander zu ermöglichen, sind daher zentrale Aufgaben des Weltverbands deutscher Auslandsschulen (WDA).

Auch die Politik hat die Bedeutung von deutschen Auslandsschulen erkannt und Anfang 2014 das lang diskutierte Auslandsschulgesetz (ASchulG) verabschiedet. Es ist ein wichtiger Baustein für die Förderung deutscher Schulen im Ausland.

(Gastbeitrag von Christine Peter)

Einordnung von Sprachzertifikaten in den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)

Für einige Lehrer/-innenjobs, gerade auch an bilingualen und internationalen Schulen, sind Sprachkenntnisse auf unterschiedlich hohen Niveaus von Vorteil oder sogar zwingend notwendig. Um die unterschiedlichen Zertifikate der europäischen Sprachen einordnen zu können, wurde 2001 vom Europarat der „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen“ (GER) eingeführt. Mit ihm ist es möglich, den Stand der Sprachkenntnisse transparent und vergleichbar zu machen. Der GER teilt sämtliche bekannten europäischen Sprachzertifikate in sechs bzw. sieben Schwierigkeitsstufen ein.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Einordnung der sechs häufigsten europäischen Sprachen in den GER. Sollten Sie eines der genannten Sprachzertifikate erworben haben, empfiehlt es sich bei Bewerbungen immer, das GER-Niveau (z. B. im Lebenslauf) anzugeben.

Auf der Info-Seite von Sprachzertifikat.org finden Sie weiterführende Informationen und die Einordnung vieler weiterer Sprachen in der GER. Der vollständige Text des GER lässt sich beispielsweise auf den Seiten des Goethe-Institutes nachlesen.

Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen (GER) für Sprachzertifikate

Niveau Beschreibung Sprachzertifikat
A 1 Sie verstehen vertraute, alltägliche Ausdrücke und können ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse ausgerichtet sind. Ebenfalls können Sie sich vorstellen, wo Sie wohnen, was Ihre Hobbies sind – somit die elementaren Dinge in der jeweiligen Fremdsprache zum Ausdruck bringen. Englisch: TELC A1, SEFIC, YLE, FELSA, BULATS, TOEFL, TOEIC, EFB, PBE, JET

Französisch: DELF A1, TELC

Spanisch: TELC A1

Italienisch: DELI (Diplom der AIL), PLIDA, CILS, TELC

Deutsch: Start Deutsch 1 – Goethe-Institut / telc GmbH; Fit in Deutsch 1 – Alter 10-15 – Goethe-Institut; Kompetenz in Deutsch 1 – Alter 10-14 – ÖSD

Russisch: TEU, TELC

A 2 Sie können an Gesprächen zu alltäglichen Themen teilnehmen, allgemeinsprachlich können Sie Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen. Ebenso können Sie sich vor allem in routineüblichen Alltagssituationen verständigen. Englisch: Cambridge KET, TELC A2, TELC A2 school, EFB, SEFIC, EFC, YLE, WEFT level 1, FELSA, BULATS, TOEFL, TOEIC, PBE, JET

Französisch: DELF A2, TELC, TELC école

Spanisch: TELC A2, TELC escuela

Italienisch: DELI (Diplom der AIL), PLIDA, CELI, CILS, TELC

Deutsch: Start Deutsch 2 – Goethe-Institut / telc GmbH / ÖSD, DTZ, Fit in Deutsch 2 – Alter 10-15 – Goethe-Institut, Kompetenz in Deutsch 1 – Alter 10-14 – ÖSD, DSD der KMK – Jugendliche, WiDaF

Russisch: TEU/TBU, TELC

B 1 Generell können Sie mühelos und fehlerfrei alltäglichen Konversationen folgen sowie diesbezüglich Texte schreiben. Vom Verständnis können Sie der Alltagssprache gut folgen, sofern keine verfälschenden Akzente verwendet werden. Englisch: Cambridge PET, PET for schools, TELC B1, TELC B1 Business, TELC B1 Hotel and Restaurant, TELC B1 school, EFB, SEFIC, EFC, Cambridge BEC Preliminary , TOEIC, IELTS, TOEFL, TKT, JET/SET, BULATS, WEFT level 1, ELSA, SET

Französisch: DELF B1, TELC, TELC école, TELC pour la profession

Spanisch: TELC B1, TELC escuela, DELE Inicial, EC

Italienisch: DILI (Diplom der AIL), DILC (Diplom der AIL), PLIDA, CELI, CIC, CILS, TELC

Deutsch: Zertifikat Deutsch – Goethe-Institut / telc GmbH / ÖSD, DTZ, ZDJ – Jugendliche – Alter 12-15 / 12-16 – Goethe-Institut / ÖSD, DSD der KMK – Jugendliche, WiDaF

Russisch: TBU/TRKI-1, TELC

B 2 Ihre sprachlichen Fähigkeiten sind gut ausgebildet: Sie können nahezu mühelos sowie fehlerfrei alltäglichen Konversationen folgen sowie alltagsbezogene Texte verfassen. Auch komplexere Texte zu konkreten als auch eher abstrakten Themenbereichen können Sie vom Verständnis folgen, sodass Sie sich auch mit Muttersprachlern durchaus verständigen können. Englisch: Cambridge FCE, TELC B2, TELC B2 Business, TELC B2 Technical , EFB, SEFIC, EFC, BEC Vantage, TOEIC, IELTS, TOEFL, WEFT level 2, ILEC, ICFE, ICELT, JET/SET, CELTA, BULATS, ELSA, SET

Französisch: DELF B2, TELC

Spanisch: DELE Intermedio, CBEN, CBET

Italienisch: DILI (Diplom der AIL), PLIDA, CELI, CILS, TELC

Deutsch: Zertifikat Deutsch – Goethe-Institut / telc GmbH / ÖSD, Zertifkat Deutsch für den Beruf – Goethe-Institut / telc GmbH, TestDaF, DSH, WiDaF

Russisch: TRKI-1/TRKI-2, TELC

C 1 Sie haben sehr ausgeprägte, tiefgehende Kenntnisse der jeweiligen Fremdsprache: einheimische Literatur bereitet Ihnen keine Probleme, bei anspruchsvoller, längerer Literatur verstehen Sie auch die impliziten Zusammenhänge. Redewendungen sowie auch ausgefallenere Phrasen gehören ebenfalls zu Ihrem aktiven Wortschatz. Englisch: Cambridge CAE, TELC C1, EFB, SEFIC, EFC, BEC Higher, TOEIC, IELTS, TOEFL, ILEC, ICFE, CELTA, ICELT, DELTA, BULATS, ELSA, FTBE

Französisch: DALF C1

Spanisch: DEC, CSEN, CSE

Italienisch: DALI (Diplom der AIL), DALC (Diplom der AIL), PLIDA, CELI, CIC, CILS

Deutsch: Zertifikat Deutsch – Goethe-Institut / telc GmbH / ÖSD, DSD der KMK – Jugendliche, TestDaF, DSH, Prüfung Wirtschaftsdeutsch des Goethe-Instituts – PWD, WiDaF

Russisch: TRKI-2/TRKI-3

C 2 Sie sind nahezu perfekt in der jeweiligen Fremdsprache: Sie unterhalten sich mit Muttersprachlern auf nahezu gleichem Niveau, können fachlich komplexen Texten folgen und diese auch selbst verfassen. Diskussionen auch zu sehr speziellen Themen können Sie zumindest sprachlich nicht aus der Ruhe bringen. Englisch: Cambridge CPE, EFB, SEFIC, TOEIC, IELTS, TOEFL, EFC, ICELT, DELTA, IDLTM, BULATS, FTBE

Französisch: DALF C2

Spanisch: DELE Superior, DEN

Italienisch: DALI (Diplom der AIL), DALC (Diplom der AIL), PLIDA, CELI, CILS

Deutsch: Zentrale Oberstufenprüfung des Goethe-Instituts – ZOP, Kleines Deutsches Sprachdiplom des Goethe-Instituts – KDS, Wirtschaftssprache Deutsch – ÖSD, WiDaF

Russisch: TRKI-4

C 2 + Sie verfügen über Sprachkenntnisse oberhalb der Kategorie C 2. Als Nicht-Muttersprachler können Sie auf diesem Niveau zum Beispiel in einem anderen Land an einer Schule als Lehrer arbeiten. Deutsch: Großes Deutsches Sprachdiplom des Goethe-Instituts – GDS, Prüfung Wirtschaftsdeutsch International PWD – Goethe-Institut / DIHK / Carl Duisberg Centren (CDC)

Vorbereitungslehrgang für Lehrer/innen aus der EU

Deutschland ist eines der Länder mit den besten Verdienstmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer weltweit. Insbesondere als Lehrer/in aus der Europäischen Union können Sie in Deutschland grundsätzlich an einer allgemeinbildenden Schule tätig werden. Besonders leicht ist dies an sogenannten Schulen in Freier Trägerschaft oder auch Privatschulen, da diese bei der Einstellung von Personal mehr Freiheiten besitzen als staatliche Schulen.

Grundsätzlich verfügen Sie über zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bewerben sich in Deutschland direkt an einer Privatschule oder Sie nutzen unseren – wie immer für Sie kostenfreien Service – und lassen sich bei der Suche nach einer geeigneten Schule von uns beraten.

In Zusammenarbeit mit der Hanseatischen Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft Rostock bietet LehrCare außerdem einen Kompaktkurs als Vorbereitung auf die Arbeit an Schulen in Freier Trägerschaft an. Der Lehrgang schließt mit einem Teilnehmerzertifikat der Berufsakademie Mecklenburg-Vorpommern. Der Lehrgang dauert 10 Wochen. Ihnen werden dort rechtliche und kulturelle Grundlagen des deutschen Schulsystems sowie spezielle Didaktik- und Methodikkenntnisse vermittelt.

Auch bei der Finanzierung stehen Ihnen zwei Wege offen: Sie können den Kurs selbst bezahlen und dabei über das europäische Programm für schulische Bildung – Comenius fördern lassen oder ihn von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber komplett finanzieren lassen.

In beiden Fällen beraten wir Sie kompetent und kostenfrei.

Für diesen Lehrgang gibt es übrigens keine besonderen Zulassungsvoraussetzungen. Sie sollten eine nach Heimatrecht ausgebildete Lehrkraft sein und Ihre Deutschkenntnisse sollten sich mindestens auf dem Niveau B2 bewegen. Auch sollten Sie berücksichtigen, dass eine Lehrkraft aus dem nichtdeutschen EU-Raum ihre Qualifikationen von dem jeweiligen deutschen Bundesland anerkennen lassen muss, bevor sie eine Lehrgenehmigung an einer deutschen Schule erhält. Wir empfehlen grundsätzlich alle Genehmigungsverfahren umfassend mit der Schule Ihres Wunsches abzusprechen und gemeinschaftlich an das jeweils zuständigen Bildungsministerium heranzutreten. Sofern Sie noch keine konkrete Schule haben, mit der Sie zusammenarbeiten möchten, sind wir Ihnen gerne mit Rat und Tat behilflich.

Weiterführende Informationen zum Vorbereitungslehrgang für Lehrkräfte aus der EU finden Sie auf den Info-Seiten der HWBR.

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