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Employer Branding – Teil 3: Recruiting und Social Media

Auch wenn Rekrutierungsprozesse von Bildungsinstitutionen einige strukturelle Besonderheiten aufweisen, ist ein Blick – und ein stetiger Abgleich – mit den HR-Gepflogenheiten von Unternehmen der freien Wirtschaft unabdingbar. So kommt die jährlich durchgeführte Studie „Best Recruiters“, durchgeführt vom österreichischen Career Verlag, in ihrer aktuellen Ausgabe (2017/18) zu einem klaren Fazit: „Soziale Netzwerke sind im Recruiting nicht mehr wegzudenken.“

Employer Branding – Teil 2: Strategien für Privatschulen

Die Zahl der Privatschulen steigt kontinuierlich. Dies kurbelt den Wettbewerb untereinander an und fordert eine klare Profilierung seitens der Schulen. Zum einen, da Schulen in Freier Trägerschaft nur dann am Markt bestehen können, wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler anmelden. Zweitens aber auch, um für Lehrkräfte ein attraktiver Arbeitgeber zu sein – und zu bleiben. Denn gerade in den momentanen Zeiten des akuten Lehrermangels sind Lehrkräfte in der für sie günstigen Situation, sich diejenige Schule suchen zu können, deren Konditionen am meisten überzeugen.

Sieben Maßnahmen für Privatschulen zur gelungenen Darstellung als Arbeitgeber

  • Bewerbungsverfahren transparent gestalten: Welche Form soll die Bewerbung haben? Gibt es einen Hospitationstag? Wie schnell erfolgt eine Entscheidung nach dem Vorstellungsgespräch?

Employer Branding – Teil 1: Der Arbeitgeber als Marke

Unter Employer Branding versteht man die gezielte, durch Marketing-Maßnahmen gesteuerte Darstellung eines Unternehmens als attraktiven Arbeitgeber, kurz: die Erschaffung einer Arbeitgebermarke. Beabsichtigt wird eine passgenauere Personalrekrutierung, eine stabile Positionierung am Markt und letztlich eine langfristige Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

Für Schulen in Freier Trägerschaft spielt das Employer Branding eine zunehmend wichtige Rolle, denn anders als etwa staatliche Schulen sind diese letztlich eigenständige Wirtschaftsunternehmen, die sich am Markt etablieren und behaupten müssen. Dafür benötigen Privatschulen nicht nur kompetente Fachkräfte, sondern überdies Angestellte, die zu den Werten der Schule passen.

Entgelte der Lehrkräfte im Öffentlichen Dienst

1. Tarifverträge für Lehrer

Es gibt 4 verschiedene Tarifverträge, die für Lehrer in Frage kommen:

  1. TV-L „Lehrer“
    1. Ost
    2. West
  2. TV-L Berlin
  3. TV-H Hessen
  4. Spezialfall: kommunal beschäftigte Lehrer nach TVÖD

 

2. Eingruppierung der Lehrkräfte

Das Entgelt nach den TV-L ergibt sich immer aus zwei verschiedenen Kategorien:

  1. der jeweiligen Entgeltgruppe und
  2. der Stufenzuordnung innerhalb dieser Entgeltgruppe.

Leistungsfremde Faktoren wie Familienstand, Anzahl der Kinder oder Lebensalter bleiben unberücksichtigt – lediglich Jahressonderzahlungen sind möglich.

 

2.1 Entgeltgruppen

Beispiele für die Zuordnung zu den Entgeltgruppen

1. Lehrkräfte mit Lehramtsbefähigung (1.+2. STX/„Erfüller“)

Termine 2018: Messen, Kongresse, Events für Lehrerinnen und Lehrer

Welche überregional relevanten Termine sollten sich Lehrkräfte, Referendare und schulische Führungskräfte für 2018 im Kalender vormerken?

Learntec Karlsruhe: Die Leitmesse für digitale Bildung verzeichnet stetig wachsende Besucherzahlen. Im Themenbereich Schule dreht sich alles um die Frage: „Wie funktioniert digitale Schule?“ Die Messe richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen sowie alle rund ums Schulwesen Tätigen.
Termin: 30. Januar – 1. Februar 2018 in Karlsruhe

Quelle: Deutsche Messe

Bildungsmesse Didacta: Die weltweit größte Messe rund um Schule und Bildung findet alljährlich Ende Februar statt, abwechselnd in den Städten Hannover, Köln und Stuttgart. Gegliedert ist sie in die Ausstellungsbereiche Frühe Bildung, Schule/Hochschule, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Didacta Digital. Zudem gibt es rund 1.500 Vortragsangebote.
Termin: 20. – 24. Februar 2018 in Hannover

Geschützt: LehrCare – Jobs für Lehrer, Erzieher und Sozialpädagogen

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Apps in der Schule

Nicht nur für die Verwendung im Unterricht, auch für Lehrkräfte selbst werden immer mehr Apps entwickelt. Sie unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei organisatorischen Aufgaben, organisieren den Austausch von Materialien, messen die Laustärke im Klassenzimmer, bieten Speicherplatz für digitale Projekte und vieles mehr. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Rechtslage zur Verwendung von Apps durch Lehrkräfte ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Der Grund: Zahlreiche Apps laufen auf Servern außerhalb Deutschlands und unterliegen damit nicht den – im internationalen Vergleich gesehen – strengen deutschen Datenschutzauflagen.

Besondere Vorsicht bei Kommunikationsplattformen

Gehaltsvorstellungen und Gehaltsrechner

Auch wenn Gehälter von Lehrkräften an Schulen in Freier Trägerschaft nur bedingt verhandelbar sind, ist es unabdingbar, sich vor einer Gehaltsverhandlung mit dem eigenen „Marktwert“ auseinanderzusetzen. Für Berufe in der freien Wirtschaft gibt es hierfür zahlreiche Online-Rechner. Einige von ihnen spucken auch für den Lehrerberuf hilfreiche Informationen aus, die zumindest die eigene Position in der Gehaltsverhandlung stärken können.

Portale und Online-Rechner

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hält die umfangreiche Seite „Bezahlung von Lehrerinnen und Lehrern“ bereit. Hier erfahren Lehrkräfte alles über tarifgebundene Vergütung, Kriterien zur Eingruppierung sowie Unterschiede zur Besoldung bei verbeamteten Lehrkräften. Für die Vorbereitung auf Gehaltsgespräche eine unverzichtbare Anlaufstelle.

Teamarbeit unter Lehrkräften (Teil 2): Teams sinnvoll bilden

Teamarbeit im Kollegium kann viele Vorteile mit sich bringen: Neben kurzen Kommunikationswegen, Erfahrungsaustausch, Teilen von Informationen oder Materialien schont eine Arbeitsaufteilung die individuellen Ressourcen der Lehrkräfte. Zudem ermöglicht der direkte, ggf. fächerübergreifende Austausch, ein detaillierteres Bild über einzelne Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Gerade im Zuge der individuellen Förderung ist ein solch differenzierter Blick wichtig.

 

Teams sinnvoll bilden

Entscheidend für die Effizienz eines schulischen Teams ist die Größe, die Arbeitsweise und die Zusammensetzung seiner Mitglieder. Einige Team-Konstellationen entstehen an Schulen quasi naturgegeben, etwa Fachteams, Stufen- oder Jahrgangszusammenschlüsse sowie Projektteams. Die Teilnahme an den Treffen dieser sich formell konstituierenden Teams ist zumeist obligatorisch – wenn auch nicht immer effizient und nicht immer beliebt. Darüber hinaus lohnt jedoch das Nachdenken über eher informell motivierte, fach-, stufen- und projektübergreifende Teams.

Teamarbeit unter Lehrkräften (Teil 1): Darum ist Kooperation wichtig

Auch wenn jede Lehrkraft im Klassenraum de facto ein „Einzelkämpfer“ ist, kann kollegiale Zusammenarbeit bzw. Teamarbeit sowohl den Unterricht als auch die Arbeitszufriedenheit positiv beeinflussen. Viele Schulen in Freier Trägerschaft zeichnen sich gerade durch Strukturen aus, die diese Kollegialität ermöglichen und fördern.

 

Kooperation höchst erwünscht

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