Archiv für Juli 2022

Youtube-Channels für den Einsatz in der Schule (Stand: Juli 2022)

Youtube hat sich zur zweitgrößten Suchmaschine weltweit und somit zur nach Google am häufigsten besuchten Seite entwickelt. Welche Youtube-Kanäle eignen sich für den Unterrichtseinsatz, fürs Selbstlernen oder als Empfehlung zur Prüfungsvorbereitung?

Wissen macht Ah!
„Lieblingssendung aller Klugscheißer“ nennt sich dieser Klassiker unter den Wissensformaten für Kinder. Ursprünglich als Fernsehsendung gestartet, liefert er gut recherchierte, kindgerecht aufbereitete Filme zu verschiedenen, oft naturwissenschaftlichen Themen.

Nize
„Die 20 größten, gefährlichsten, schwersten, schnellsten…“ Dieser recht reißerisch aufgemachte Kanal ist nicht wissenschaftlich noch pädagogisch fundiert, dafür aber geeignet als Auflockerung im Unterricht oder als Einführung in ein Thema.

Checker-Welt
Die drei „Checker“ Tobi, Can und Julian sind Kult! Ihre Clips behandeln mal lustige Themen, wie beispielsweise einen „Schleim-Check“, sehr oft aber auch tatsächlich schulrelevante Themen, etwa Weltreligionen, Umweltschutz oder physikalische Experimente.

Willi will’s wissen
Im Mittelpunkt jeder Folge von „Willi will’s wissen“ beantwortet Reporter Willi Weitzel eine Frage aus dem täglichen Leben, etwa: „Wer kommt Verbrechen auf die Spur?“ oder „Wie kommt der Sprung in die Schüssel?“

Sportlexicon
Auf diesem Kanal liefern die sportbegeisterten Protagonisten Nora und Josef Anleitungen, Tipps und methodische Grundlagen zu verschiedensten Sportarten. Darunter Salsaschritte, Jonglier-Anleitungen, Fußgymnastik und vieles mehr.

Lehrerschmidt
Knapp 1,4 Million Abonnenten hat dieser beliebte Kanal für Mathe, Physik und Allgemeinbildung. Sein Patentrezept: Mathematische Aufgabenstellungen, wie etwa geometrische Berechnungen, Formelumstellungen etc. sind verpackt in kleine, leicht verdaubare Lernvideos.

Mr. Wissen to go
Hier wird Allgemeinwissen rund um das aktuelle Geschehen in Politik, Gesellschaft, Kultur vermittelt – orientiert an der Lebenswelt von Kindern bzw. Jugendlichen. Manchmal kritisch, manchmal mit Meinung, manchmal provokant.

Alpha Lernen
Dieser von Journalisten der ARD betriebene Lernkanal orientiert sich an den Schulfächern und dem Stoff aus den Lehrplänen, bringt jedoch mit anschaulichen Beispielen und guter Visualisierung frischen Wind in die Lerninhalte.

Tüftelakademie
Hier kommen technikbegeisterte Bastler und ebensolche Lehrkräfte auf ihre Kosten. Denn der Kanal enthält Bastelanleitungen, Tüfteltricks sowie Ideen für die entsprechende Unterrichtsgestaltung.

Planet Schule
Dieser Kanal ist ein Gemeinschaftsprojekt von SWR und WDR und liefert unterrichtsrelevante Themen – angenehm eingängig verpackt.

Checkliste: Wissenswertes zum Probearbeitstag an der Schule

Mehr noch als an staatlichen Schulen ist an Privatschulen auch die Bewerber*innen-Persönlichkeit relevant für die Eignung für eine konkrete Stelle. Ist das Vorstellungsgespräch positiv verlaufen, beginnt die nächste Phase des Bewerbungsprozesses. Hierzu bieten viele Schulen in freier Trägerschaft die Möglichkeit eines Probearbeitstages an. Wie ist dieser rechtlich einzuordnen und was gilt es zu beachten?

  • Der Probearbeitstag dient dem näheren Kennenlernen. Er ist eine für beide Seiten unverbindliche Maßnahme.
  • Der Probearbeitstag darf nicht mit der vertraglich geregelten Probezeit verwechselt werden. Diese beginnt erst nach der Vertragsunterzeichnung und nach dem Start des Arbeitsverhältnisses.
  • Je nach Schule kann ein Probetag unterschiedliche Bezeichnungen haben. Gebräuchlich sind u.a. Kennenlerntag, Schnuppertag oder Hospitation.
  • Aus juristischer Sicht handelt es sich beim Probearbeitstag um ein sogenanntes „Einfühlungsverhältnis“. Bei diesem haben die Bewerbungskandidat*innen weder Anspruch auf Versicherungsschutz, noch auf Lohn.
  • Bewerbende sollten sich genau nach den üblichen Modalitäten für die Einfühlungstage erkundigen. Denn es besteht zwischen Schule und hospitierender Lehrkraft die Möglichkeit, einen schriftlichen Vertrag zum Einfühlungsverhältnis abzuschließen. Es empfiehlt sich jedoch, als Kandidat*in nicht auf einen solchen Vertrag zu beharren.
  • Empfehlenswert ist es hingegen, sich beim potenziellen neuen Arbeitgeber nach dessen Vorstellungen zum Probearbeitstag zu erkundigen: In welche Bereiche wird der Kandidat bzw. die Kandidatin reinschnuppern dürfen?
  • Ebenfalls wichtig: Darf bzw. soll der/die Bewerbende etwas vorbereiten? Wird es die Gelegenheit geben, sich „in Aktion“ zu präsentieren und mit Schüler*innen zu arbeiten?
  • Nicht zuletzt sollte schon vorab geklärt werden, wie der weitere Verlauf des Bewerbungsverfahrens nach dem Probearbeitstag ist. Gibt es weitere Hospitationen? Oder einen weiteren Gesprächstermin?

Die hier erwähnten juristischen Hinweise sind allgemeiner Art, nach bestem Wissen und Gewissen verfasst, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Rechtsberatung dar. Konsultieren Sie für rechtssichere Informationen bitte einen Fachanwalt.

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