Archiv für März 2020

Informieren in Sachen Corona: Zehn seriöse Anlaufstellen

Wo erhalten Bürgerinnen und Bürger verlässliche Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus? Wer liefert Informationen zu welchen Aspekten? Und welchen Quellen kann man Vertrauen schenken? Ein Überblick.

Das Robert Koch Institut ist erste Anlaufstelle für Informationen zur Infektion, zu vorbeugenden Maßnahmen sowie zur Verbreitung.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell über die Lage in Deutschland, anstehende Schutzmaßnahmen und weitere wichtige Eckdaten für die Bevölkerung.

Das Online-Portal der Verbraucherzentrale klärt über notwendige Verhaltensregeln und -maßnahmen im Alltag auf.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) liefert verständlich aufbereitet medizinische Hintergrundinformationen.

und hält ein downloadbares Merkblatt zum Corona-Virus bereit.

Der YouTube-Kanal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung arbeitet sämtliche Fragen rund um das Thema Corona filmisch auf.

Häusliche Quarantäne – was genau heißt das? Wichtige Informationen zu dieser Frage liefert ein Merkblatt des Robert-Koch-Instituts.

Zuständig für Fragen rund um die Schulschließungen sind als oberste Landesbehörden die jeweiligen Kultusministeriun der Länder.

Hotlines

Für konkrete Einzelfragen stehen zwei bundesweit zuständige Hotlines zur Verfügung. ACHTUNG: Insbesondere die Rufnummer des bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist komplett überlastet. Jedeoch dient sie als Schaltstelle bei Fragen zu möglichen Symptomen, zu Tests u.Ä. BITTE HÄUFIG VERSUCHEN!

Bundesweiter ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800/0117722

Gewalt gegen Lehrkräfte – was können Betroffene tun?

Die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Lehrkräfte hat in den letzten Jahren zugenommen. Ausübende sind dabei nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern vermehrt auch Erziehungsberechtigte. Um die sich mehrenden Meldungen dieser Art mit Zahlen zu untermauern, hat der Verband Bildung und Erziehung e.V. 2017 eine bundesweite Studie in Auftrag gegeben.

Fazit: Von den insgesamt 1.200 befragten Schulleiterinnen und Schulleitern bestätigten 48 Prozent, dass es in den letzten fünf Jahren an ihrer Schule Fälle von psychischer Gewalt gab. Dazu zählen direkte Beschimpfungen, Bedrohungen, Beleidigungen oder Belästigungen. Von gewaltvollen Handlungen über das Internet berichteten 20 Prozent der Schulleitungen.

Doch welche Maßnahmen sind bei derlei tätlichen Angriffen zu ergreifen bzw. wohin können sich betroffene Lehrkräfte und/oder Schulleitungen wenden?

Die Seite „Polizei Dein Partner“ fasst Hintergrundinformationen und Tipps zum Thema Prävention zusammen. Dabei geht das Portal speziell auch auf das Thema Gewalt an der Schule sowie auf die Situation von Lehrerinnen und Lehrern ein.

Der Verein Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing besteht seit 1996 und kann mittlerweile durch reichhaltige Erfahrungen Betroffene in aktuellen Problemsituationen professionell beraten und begleiten. Auf der Website des Vereins finden sich neben ersten Anmerkungen zum Thema Mobbing gegen Lehrkräfte wertvolle Hinweise zu Fortbildungen, Links und Medien sowie wichtige Ansprechpartner.

Tresselt.de ist ein Online-Infoportal für Lehrer, Lehramtsanwärter und Schulleiter. In ausführlichen Artikeln berät und informiert es über schulrelevante Themen, unter anderem auch über das Thema Gewalt.

Die kostenlos downloadbare Broschüre „Das Tabu brechen – Gewalt gegen Lehrkräfte, herausgegeben 2017 vom Verband Bildung und Erziehung (VBE), informiert ganz konkret über die notwendigen Schritte nach einem gewaltvollen Übergriff.

Die Bezirksregierung Münster hat den Ratgeber „Gewalt gegen Lehrkräfte“ herausgegeben. Durch ausgewählte Fallbeispiele sollen Lehrkräfte Anregungen bekommen, welche Reaktionen in bestimmten kritischen Situationen hilfreich sein könnten.

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