Archiv für März 2014

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 4: Bilinguale Schulen

Bilinguale Schulen haben das Ziel, interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Gleichzeitig bereiten sie die Schülerinnen und Schüler auf den globalisierten Arbeitsmarkt vor. Sie wenden sich an Kinder aus zweisprachigen Elternhäusern ebenso wie an Kinder, die zunächst nur eine der beiden Unterrichtssprachen beherrschen. Die in den meisten Bilingualen Schulen praktizierte Fremdsprache ist Englisch, daneben gibt es aber auch Schulen, die als zweite Sprache Spanisch, Französisch oder Russisch anbieten. Es werden vielfach ausländische, das heißt muttersprachliche Lehrkräfte eingesetzt. Private Bilinguale Schulen zielen oft auf Schüler mit hoher Leistungsbereitschaft ab.

 

Anforderungen an Lehrkräfte

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 3: Jenaplan-Schulen

Jenaplan-Schulen basieren auf den Gedanken und Überzeugungen des Reformpädagogen Peter Petersen. Sie setzen „normalen“ Schulen, in denen oft Frontalunterricht die Regel ist, ein harmonisches, gemeinschaftliches Lernklima entgegen. Nicht nur Inhalte sollen die Schüler pauken, sondern auch „Soft skills“ entwickeln. Unterricht in der althergebrachten Form gibt es hier nicht, ebensowenig Zensuren. Die Ausgestaltung von Jenaplan-Schulen fußt auf den Basisprinzipien der Jenaplan-Pädagogik.

 

Anforderungen an Lehrkräfte

Für Lehrkräfte an Jenaplan-Schulen gibt es kein einheitliches Anforderungsprofil. Für Interessierte an einer Tätigkeit im Jenaplan-Konzept ist zunächst die Identifizierung mit den Prinzipien von Jenaplan-Schulen eine Grundvoraussetzung. Des Weiteren sollten potenzielle Bewerber eine ausgeprägte Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern auf „Augenhöhe“ haben. Für die explizite fachliche und pädagogische Qualifikation empfiehlt sich der Blick auf eine konkrete Stellenausschreibung.

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 2: Waldorfschulen

Die Anthroposophie, das Leitbild der Waldorfschulen, geht von der Dreigliedrigkeit des Menschen aus. Deshalb fördern Waldorfschulen die intellektuell-kognitiven („Denken“), die künstlerisch-kreativen („Fühlen“) und die handwerklich-praktischen („Wollen“) Fähigkeiten ihrer Schüler. Dazu bieten sie zahlreiche handwerklich-künstlerische Fächer an und der Unterricht enthält viele künstlerische Elemente. Rein optisch zeigt sich der anthroposophische Geist der Waldorfschulen in der Gestaltung der Schulgebäude. Hier herrschen Naturfarben und runde, geschwungene Formen vor und die architektonischen Elemente sind in besonderer Weise ausgerichtet.

 

Entstehung

Privatschulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten Teil 1: Demokratische Schulen/Sudbury-Schulen

Aus der demokratischen Grundidee, der „Herrschaft des Volkes“, machen Demokratische Schulen eine „Herrschaft der Schülerinnen und Schüler“. Denn die Kinder und Jugendlichen haben hier die gleichen Rechte wie die Lehrkräfte. Dies beinhaltet auch ein gleichberechtigtes Stimmrecht. Da naturgemäß die Zahl der Schülerinnen und Schüler gegenüber den Lehrkräften überwiegt, können die Schützlinge so grundlegende Entscheidungen mit treffen. Dazu gehören auch Neueinstellungen von Lehrkräften, die Aufnahme neuer Schulmitglieder sowie andere grundsätzliche Fragen zum Schulbetrieb. Hauptanliegen Demokratischer Schulen ist die Erziehung zur Eigenständigkeit und Verantwortungsübernahme. Hierbei baut die Schule auf den natürlichen Entdeckungs- und Gestaltungstrieb von Kindern und Jugendlichen. Weiterhin will die Schule Kindern eine weitestgehend freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Fähigkeiten ermöglichen.

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