Archiv für Oktober 2011

Schulen für Hochbegabte in freier Trägerschaft

Mittlerweile gibt es an verschiedenen Orten Grund- und weiterführende Schulen mit Spezialklassen für Hochbegabte oder Schulen, die spezielle Angebote für hochbegabte Kinder und Jugendliche haben. Auch wenn die Notwendigkeit der Hochbegabtenförderung von vielen Seiten anerkannt wird, fördern insgesamt nur wenige Schulen hochbegabte Schüler/innen und nutzen das gesamte Spektrum der möglichen Fördermaßnahmen noch zu selten aus.

Konfessionsschulen in freier Trägerschaft

Konfessionelle Privatschulen sind Schulen, in denen Schüler/innen des gleichen religiösen Bekenntnisses unterrichtet werden. Die in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Privatschulen in Deutschland sind fest in die Bildungslandschaft Deutschlands etabliert und stellen die größte Gruppe der Privatschulen. Inzwischen müssen die Schüler/innen keine Mitglieder der jeweiligen Kirche sein, allerdings Offenheit gegenüber den jeweils religiösen Werten und dem Konzept der Schulen haben.  In der Regel verlangen Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft ein geringes oder gar kein Schulgeld und erfreuen sich deshalb steigender Beliebtheit.

Lehrer/innengesundheit 2011 – “Gesunde Schule” statt Burnout und Depressionen

Zahlreiche Studien der letzten Jahre belegen, dass der Lehrer/innenberuf zu den Berufen mit den größten psychischen Beanspruchungen zählt. Die angeblichen stressfreien Halbtagsjobber/innen mit langen Ferien leiden überdurchschnittlich viele Lehrerinnen und Lehrer an Beschwerden, die für depressive Störungen, Burnout und psychosomatische Erkrankungen charakteristisch sind.

Bildung auf einen Blick 2011 Zusammenfassung des OECD Berichts

Am 13.09.2011  veröffentlichte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihren Bericht “Bildung auf einen Blick”. Darin diagnostiziert sie der deutschen Gesellschaft eine gravierend große Spaltung zwischen den hoch & gering Qualifizierten. Diese Chancenungleichheit werde nur noch von Slowenien, Tschechien & Slowakei übertroffen.

Deutschlands Schwächen im OECD Vergleich sind die geringen Ausgaben für Schulbildung (nur 6 von 36 Ländern geben weniger aus), besonders niedrig sind die Ausgaben je Schüler im Grundschulbereich. Nur 29 % der Studierenden machen auch einen Abschluss, das ist mehr als früher, aber weit unter dem OECD Schnitt von 39%. Zudem kann die Zahl der Absolventen tertiärer Bildungsgänge in Deutschland immer noch nicht mit dem Anstieg der Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften Schritt halten. Auffällig ist ebenfalls, dass die Zahl der Hochqualifizierten in Deutschland seit den 50er Jahren außergewöhnlich langsam wächst im Vergleich zum OECD Durchschnitt.

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