PRESSESTIMMEN


Hohe Hürden für Lehrer
"Mehr und mehr Bewerber möchten nach ihrem Referendariat gezielt an Schulen mit einem bestimmten pädagogischen Profil arbeiten", beobachtet Jörg Köbke. Der promovierte Pädagoge hat vor vier Jahren die erste und bis dato einzige Personalvermittlung für Lehrkräfte - das Berliner Unternehmen Lehrcare - gegründet. [...] Rund ein Drittel der 9000 Kandidaten in der Lehrcare-Datenbank haben das zweite Staatsexamen, zwei Drittel sind anders ausgebildet und interessieren sich für einen Seiteneinstieg in den Lehrberuf. Über 60 Lehrkräfte hat Jörg Köbke im vergangenen Jahr in Vollzeitstellen an private Schulen vermittelt, 90 Prozent von ihnen brachten ein abgeschlossenes Referendariat mit. [...]
Handelsblatt SPEZIAL: PRIVATSCHULEN vom 15.06.2011, Nr. 114, S. 35.


Viele Wege führen heute ins Klassenzimmer
Weil an Schulen Lehrkräfte fehlen, werben manche Bundesländer Akademiker als Quereinsteiger an. [...] Eine Agentur, die sich die Vermittlung von Lehrkräften auf die Fahnen geschrieben hat, ist LehrCare. Gegründet wurde sie von Jörg Köbke, einem ehemaligen Pädagogen: "Wir suchen für Schulen die idealen Lehrer und meistens sind das Institutionen in freier Trägerschaft", erzählt Köbke. Da es staatlichen Schulen aufgrund der Regelungen in den einzelnen Bundesländern kaum möglich ist, diesen Service zu nutzen, sind es meistens private Einrichtungen, die auf die Dienste von LehrCare zurückgreifen. Zu 90 Prozent werden auch hier Lehrer gesucht, die das zweite Staatsexamen haben. "Der Seiteneinstieg ist interessant, allerdings wird das rigide gehandhabt", so Köbke. Und dennoch: Auch für Quereinsteiger wie Sonja Kuhlmann sind Agenturen wie LehrCare oder die Lehrerbörse eine Möglichkeit, um einen geeigneten Job zu finden. Gerade wer eine Ausbildung in Fächern wie Physik oder Chemie hat, hat gute Chancen.
"Welt online" vom 14.05.2011. http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13371306/Viele-Wege-fuehren-heute-ins-Klassenzimmer.html

Wie ein Unternehmen Lehrkräfte an private Schulen vermittelt
Verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Job war Marc Risse nicht. Lehrer werden gesucht, für ihn war klar, dass sich noch etwas ergeben würde. Aber er war verärgert. „Da bildet mich der Staat teuer aus zum Deutsch- und Ernährungslehrer, und dann bemüht er sich nicht einmal richtig, mich an eine Schule zu vermitteln“, schimpft er noch heute. Beim Senat in Berlin war er gemeldet, hatte aber keine Rückmeldung bekommen. Bei der Arbeitsagentur war er, aber die schickte ihn nur von einer Zweigstelle zur anderen. Also setzte sich Risse selbst vor den Computer und tippte ein: „Lehrer sucht Arbeit“. Er fand: „Lehrcare“. Danach dauerte es nicht mehr lange, und der 45-Jährige hatte eine Stelle – an der Werner-von-Siemens-Werkberufsschule, einer privaten Einrichtung in Berlin. Seit Februar arbeitet Risse dort als Deutschlehrer. [...]
Lehrcare hat eine eigene Datenbank mit 9500 Bewerbern, zum Großteil ausgebildete Lehrer, teils auch Quereinsteiger. Falls sich darin keine geeigneten Bewerber finden, suchen die Mitarbeiter im Internet, bei Stellenbörsen oder schalten selbst Anzeigen, bis man den Auftraggebern ausgewählte Kandidaten präsentieren kann. Das Unternehmen sucht gezielt nach den Vorgaben der Schule, nach Fachrichtung, nach methodischen und pädagogischen Kompetenzen. Den meisten Einrichtungen ist es wichtig, einen ausgebildeten Pädagogen mit zweitem Staatsexamen zu bekommen, der in einem Referendariat bereits Unterrichtserfahrung gesammelt hat. Andere haben dagegen durchaus Interesse an Quereinsteigern. Lehrcare stellt den Kontakt zwischen Personal und Schulleitung her, dann beginnt die Schule mit einem ganz normalen Bewerbungsverfahren.
Anderthalb Monatsgehälter eines erfolgreich vermittelten Bewerbers verlangt Lehrcare als Honorar. „Für uns lohnt sich das, weil wir keine eigenen Ressourcen binden müssen, um selbst nach Lehrern zu suchen“, sagt Vivien Annel, Leiterin der Rhein-Main-International-Montessori-School in der Nähe von Frankfurt, die durch Lehrcare schon einige Lehrer gefunden hat. Annel nennt noch einen zweiten Vorteil der passgenauen Vermittlung: „Wir haben durch die Zusammenarbeit stabilere personelle Verhältnisse.“ Sucht Annel selbst nach neuen Lehrern bei kostenlosen Vermittlern wie dem Arbeitsamt, erhält sie nur spärliche Informationen über die Bewerber. „Im Vorstellungsgespräch klingt dann alles ganz gut, aber hinterher stellt sich doch heraus, dass der Bewerber nicht so gut zu uns passt und wir trennen uns in der Probezeit.“ Die Vermittlung könne helfen, eine hohe Fluktuation im Personal zu verhindern; weil die Firma so viele Daten über die Bewerber liefere, dass Missverständnisse selten vorkämen.
Vor allem in den Mangelfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik benötigten Kunden Hilfe, wissen die Macher des Angebots. Auch die Rhein-Main-International-Montessori-School sucht gerade wieder Lehrer – Mathe, Physik, Spanisch. Erste Vorstellungsgespräche mit von Lehrcare ausgesuchten Kandidaten hat Vivien Annel schon geführt.
Florian Fuchs in: "Süddeutsche Zeitung", 18.04.2011, Schule und Hochschule, S. 38.

Ein Platz in der Nische [...]
Es ist die Sorge jedes Schulleiters: Die Ferien sind vorbei, alle Schüler zur Schule gekommen, aber es fehlen Lehrer. [...]
"impulse. Gründerzeit. Das Magazin für erfolgreiche Selbständigkeit", Sonderheft 01/2010, S. 26/28.

LehrCare teacher recruitment: interview with the founder"http://www.thehamburgexpress.com" Generated: 10 September, 2009, 11:27, Contributed by Ksenia Shagabutdinova.

Abgeguckt bei Jörg Köbke [...].
Lehrer werden knapp. [...]. Mit LehrCare vermittelt [Jörg Köbke] bundesweit Personal an private Schulen."

"Financial Times Deutschland", 14. August 2009, S. 15.

Klassen-Arbeit. An Schulen fehlen Lehrer. Quereinsteiger haben beste Chancen auf Beamtenstatus und lange Ferien. Geschenkt wird ihnen aber auch am Pult nichts
"Junge Karriere", Heft 42, Mai 2009.

Der Lehrer und die Punks - die Geschichte zweier Gründungen [...]
"Berliner Zeitung", 19.03.2009, S. S3

Bitte einfädeln lassen. Lehrermangel. An deutschen Schulen unterrichten zunehmend Quereinsteiger. Wie erleben sie den Klassenalltag?
"Focus Schule", Ausgabe September/Oktober 2008, S. 145.

Bildungsmisere. Massiver Lehrermangel an Berliner Schulen. Nun mieten sich Schulleiter Aushilfslehrer aus dem Internet
»nachlesen auf bild-online.

Unterrichtsausfall: Privates Unternehmen bietet Rettung. "Berliner Morgenpost" vom 19.12.2007

"Die Welt kompakt" vom 19.12.2007

"Berliner Zeitung" vom 11.07.2007

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